Die klassenkämpferische Kraft!
KONTAKT

Allgemein

KOMintern-KandidatInnen zur AK-Wahl in Wien

OLYMPUS DIGITAL CAMERASelma Schacht,
AK-Rätin für KOMintern, 
Betriebsratsvorsitzende

Als KOMintern in der AK sind wir seit Jahren mehr als nur ein Farbtupfer im „sozialpartnerschaftlichen“ Einheitsbrei. Wir sind sowohl der bewusste, internationalistische und kämpferische Pol in der Arbeiterkammer, gegen die Unterordnung unter das vermeintlich gemeinsame Ganze mit dem Kapital, wie Teil der realen Bewegungen und nutzen unsere Präsenz in der AK zu Unterstützung dieser – einzig den Arbeits- und Lebensinteressen der Arbeitenden und Arbeitslosen verpflichtet. In den Betrieben, auf der Straße, in den Gewerkschaften und der Arbeiterkammer. Besonders wichtig ist mir die umfassende Information für die sowie die Einbeziehung und Mitbestimmung der Beschäftigten – wer um seine Interessen weiß, kann um sie kämpfen!

nadir
Nadir „Qamber“ Aykut,
Vorsitzender KOMintern, 
ehem. AK-Rat

Jede Art der Erkämpfung unserer Rechte basiert auf der Notwendigkeit diese von unten zu erringen. Egal ob international oder in Österreich, unabhängig der Herkunft, des Geschlechts oder des Glaubens – wir Werktätigen haben alle dieselben Interessen! Ein Kampf den wir gemeinsam, in Bündelung unser Kräfte und mit unbestechlicher Konsequenz außerhalb und innerhalb der Institutionen führen müssen. Hoch der Internationalismus! Hoch die internationale Solidarität!

 

Elis Sahan, Betriebsrätin, Atigf

Der Kampf um die allgemeine Emanzipation der Werktätigen, wie um die Überwindung der doppelten Unterdrückung und Diskriminierung der MigrantInnen und Frauen, benötigt eine starke Stimme und unbeirrbare Interessensvertretung sowie Bewegung. Als Migrantin, Betriebsrätin und politische Aktivistin ist mir das zähe tagtägliche Ringen wie der notwendige lange Atem für diese Ziele und Perspektiven ebenso bekannt wie politischer Auftrag.

David_Lang

David Lang, Arbeiterbetriebsratsvorsitzender, PdA

Als Betriebsrat weiß ich, dass es das Engagement im Betrieb braucht, um für die Interessen der KollegInnen zu kämpfen. Als Kommunist weiß ich, dass wir Verbesserungen nur gemeinsam mit den ArbeiterInnen erringen können. Beides verbindet KOMintern mit einer kämpferischen Perspektive ohne Phrasendrescherei.

Mirella_Frieseke1

Mirella Frieseke, Dipl. Sozialpädagogin

Warum bin ich bei KOMintern und warum solltest Du KOMintern wählen? KOMintern steht für konsequente Interessenspolitik für die arbeitenden Menschen, statt Unterwürfigkeit gegenüber und Kollaboration mit dem Kapital. Ich denke, genau diesen Klassenkampf brauchen wir, um der Sozialpartnerschaft deutlich entgegenzuwirken.

alaattin1

 

Alaattin Şahan, Alevitische Gemeinde

Die Zeiten werden sowohl sozial wie politisch immer schlimmer. Dem können wir nur begegnen indem wir gemeinsam von unten neue Perspektiven eröffnen. Kämpferische Perspektiven um unsere Arbeits- und Lebensinteressen zu verteidigen und durchzusetzen – die Arbeiterklasse muss aufstehen! Genau deshalb kandidiere ich für KOMintern.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAKarin Wilfingseder, Betriebsrätin, Linkswende

Meine Antwort auf die  Hartnäckigkeit der kapitalistischen Krise, Sozialabbau und das Wachstum der Faschisten in Österreich und ganz Europa ist aktiver Widerstand, Solidarität und Klassenkampf von unten. Ich kandidiere auf der KOMintern-Liste, weil wir Antikapitalist_innen unsere Kräfte bündeln sollten.

 

Tuba_Acer

Tuba Acer, Büroangestellte, TKP

Ich bin mir sicher, dass KOMintern die einzige Gewerkschaftsorganisation ist, welche die Rechte und Interessen der Angestellten, Arbeiter und von Migranten schützt und konsequent für die Solidarität steht.  Ich stehe vor allem für KOMintern, weil sich KOMintern durch eine linke Sichtweise auszeichnet.

 

Jimmy_Müller

 

Jimmy Müller, ehem. Betriebsratsvorsitzender

Mein Statement: Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

 

Dusan_Dordevic

Dusan Đorđević, Wohnungsvermittler

Als Jugoslawe weiß ich nur allzu gut wohin es führt wenn sich Menschen gegeneinander ausspielen lassen. Dem gilt es gerade in Zeiten wie diesen, mit Belastungspaketen, einer immer weiter fortschreitenden Verarmung und explodierenden Arbeitslosigkeit auf der einen Seite und Milliardengeschenke für die Banken und Konzerne und einer unglaublichen Reichtumskonzentration auf der anderen Seite gemeinsam ein Gesellschaftssystem der Verteilungsgerechtigkeit und Solidarität entgegenzusetzen. Daher KOMintern!

homepage-kandidatInnen
 

 

Markus Marterbauer: Schlag nach bei Marx!

karl-marx victoryKarl Marx ”erkannte, dass Krisen ein inhärentes Merkmal kapitalistischer Wirtschaftssysteme sind und sah ihre Ursachen in den fundamentalen Interessenunterschieden und der ungleichen Verteilung von wirtschaftlicher und politischer Macht zwischen besitzender und arbeitender Klasse. Eine Beschäftigung mit den theoretischen Grundlagen ist für eine an den Interessen der ArbeitnehmerInnen orientierte Politik wichtig. Nur so können die wirtschaftspolitischen Alternativen kohärent und überzeugend dargestellt werden.”

Markus Marterbauer: AUS DER THEORIE FÜR DIE PRAXIS (Arbeit & Wirtschaft)

Keine Budgetsanierung auf dem Rücken der Beschäftigten!

beamten_demoNachdem schon im letzten Jahr die öffentlich Bediensteten – und viele, deren Gehaltsschemata sich daran orientieren – durch eine Nulllohnrunde Reallohnverluste erlitten, spielt die neue Bundesregierung das alte „Spiel“ auf derselben Klaviatur.

Denn das, was nun in den Gehaltsverhandlungen „angeboten“ wurde, ist ein blanker neuerlicher Reallohnverlust – und das zusätzlich zu den seit Jahren umgesetzten Kürzungen im öffentlichen Bereich, unter denen die Beschäftigten wie auch alle BürgerInnen zu leiden haben. Denn – wer ist der öffentliche Dienst? Das sind unsere Krankenschwestern, unsere LehrerInnen, unsere AnsprechpartnerInnen auf den Ämtern, unsere BusfahrerInnen, Schulwarte, Reinigungskräfte, und viele andere mehr: staatliche Dienstleistungen, die (noch) nicht privatisiert sind, im Bildungswesen, Sozialbereich, im Gesundheitswesen, im öffentlichen Verkehr….

Die Übergroße Mehrheit der öffentlich Bediensteten verdienen durchschnittlich ohnehin keine Hofrats- oder Spitzengehälter. Vielfach werden in diesem Bereich darüber hinaus mehr und mehr prekäre und schlecht bezahlte „Jobs“ geschaffen. Wie im Brüssler-Diktats-Rahmen der EU wird auch in Österreich eine, durch die Wirtschaftskrise „argumentierte“ Austeritätspolitik durchgesetzt und durchgeführt, mit dem Ziel die öffentlichen Bereiche zusammenzukürzen, auszulagern, abzuschaffen – zu Lasten all jener, die es sich nicht leisten können, solches privat zu bezahlen.
Weiterlesen

Nein zur Unterodnung unter die Interessen des Kapitals!

frei_verkäuflichMit der Auflösung des 1970 geschaffenen Wissenschaftsministerium und der nun auch formal vollzogenen Ein- und Unterordnung der Wissenschaft unter die „Wirtschaft“ durch Rot-Schwarz, entpuppt sich das ganze Gerede von „Bildungsoffensive, Chancenverbesserung und Innovation“ als blanke Nebelkerze.

Die Abschaffung des Wissenschaftsministeriums und dessen appendixhafte Subordination unter wirtschaftliche Auspizien verdeutlicht nur den Geist, der diesem Regierungsprogramm zugrunde liegt. Alles hat sich den Profitinteressen zu fügen. Auch die Wissenschaft. Dahingehend mag dem ins Institutsgebäude des NIG eingeschriebenem Worte „Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei“ ein gewisses wider dem Strich innewohnen. Die Unterordnung unter die Profitinteressen des Kapitals findet jedoch allenthalben statt, und in gewisser Weise ist die Eingliederung des Wissenschafts- in das Wirtschaftsressort ein aufrichtiger Schritt, welcher dieser Realität ungeheuchelt Rechnung trägt. Die Universitäten haben als Forschungsanstalten wie zugerichtete öffentliche Produktionsanstalten des nötigen Humankapitals der österreichischen Wirtschaft zu fungieren. Ansprüche an Emanzipation, kritischer Reflexionseinstellung, Solidarität, die gesamte Dimension des humanen „Gebrauchswerts“ von Wissenschaft und Bildung, haben darin nichts verloren.
Weiterlesen

Weniger Geld für mehr Arbeit? Wir sagen Nein!

lehrerstreikAm 17. Dezember will die Regierung im Nationalrat das neue LehrerInnendienstrecht beschließen lassen – vielleicht, um am letzten Drücker noch handlungsfähig zu wirken, vielleicht auch nur, um vom PR-Desaster Bugdetloch abzulenken.

In den vergangenen Monaten hat die Regierung die GewerkschaftsvertreterInnen mit Scheinverhandlungen nur hingehalten. „Statt das österreichische Bildungssystem einer dringend notwendigen grundlegenden Reform zu unterziehen, soll nun die Arbeitszeit von LehrerInnen massiv ausgeweitet und im Gegenzug ihre Lebensverdienstsumme gekürzt werden. Ein untragbares Vorhaben!“, so KOMintern-Arbeiterkammerrätin Selma Schacht.

Die Gewerkschafsführung hat sich das zu lange gefallen lassen, weil sie offensichtlich Parteiinteressen über die Interessen der Lehrerinnen und Lehrer stellen mussten. Schließlich sitzen ÖVP- und SPÖ-GewerschafterInnen bei den Verhandlungen ihren eigenen Parteifreunden gegenüber.

„Für uns ist es unverständlich, dass sich die Gewerkschaftsführung nach Scheinverhandlungen über offensichtliche Verschlechterungen nicht zu Kampfmaßnahmen durchringen kann“, sagt Peter Ostertag von der Gewerkschafsinitiative KOMintern und Mitglied des Dienststellenausschusses eines Salzburger Gymnasiums.

KOMintern fordert jetzt konsequentes Handeln im Interesse aller zukünftigen LehrerInnen und SchülerInnen. Wir fordern die umgehende und offensive Aufnahme gewerkschaftlicher Streikmaßnahmen!

Hintergrund: Zur Arbeitssituation der österreichischen Lehrerinnen und Lehrer

Für eine menschenrechtskonforme Asylpolitik! Globale Ungleichheit bekämpfen!

„Die meisten Fluchtursachen sind Resultate des Kapitalismus und Imperialismus. Es braucht daher eine Systemalternative.“  (Elisabeth Sahan, Kandidatin von KOMintern für die Arbeiterkammerwahlen)

„Die meisten Fluchtursachen sind Resultate des Kapitalismus und Imperialismus. Es braucht daher eine Systemalternative.“
(Elisabeth Sahan, Kandidatin von KOMintern für die Arbeiterkammerwahlen)

KOMintern-Flugblatt zur Kundgebung am Tag der Menschenrechte (10.12.) vor dem Haus der EU in Wien

Zum Download (pdf)

Das EU-Grenzregime, mit dem sich die reichsten EU-Staaten, darunter Österreich, von der „Außenwelt“ abschirmt, ist an mörderischer Unmenschlichkeit kaum zu überbieten. Man „schützt“ sich mit Stacheldraht und Mauern, mit der Kriegsmarine und mit Armeeeinheiten, mittels juristischer, militärischer, polizeistaatlicher und sozialer Hürden gegen jene, die dringend Schutz brauchen.

Die Grundlagen – die Asylgesetze und -bestimmungen in Österreich und der EU – sind bereits unmenschlich, sowie vielfacher Gegenstand der Kritik des UNHCR, die Asylpraxis der „Festung Europa“ aber ist geradezu menschenfeindlich. Dazu trägt auch die rassistische Hetze politischer Kräfte und in Medien gegen AsylwerberInnen und Flüchtlinge bei, gegen die die politischen „Eliten“ nur selten klare Worte, geschweige den Taten finden, sondern diese Politik vielmehr selbst Zug um Zug verschärften und exekutieren.

Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) ist seit Jahren aktiv gegen diese Asylpolitik: in Gewerkschaften und der Arbeiterkammer wie in Bündnissen und auf der Straße. Wir fordern in gesetzlicher und praktischer Sicht eine tatsächlich menschenrechtskonforme Asylpolitik, die eine 180°-Wende gegenüber dem Status quo bedeutet. Weiterlesen

Weil unsre Arbeit es wert ist!

„Der Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kann erfolgreich sein - wenn er gemeinsam geführt wird!“ DSA Selma Schacht, Arbeiter-kammerrätin  von KOMintern & Betriebsratsvorsitzende im Sozialbereich

„Der Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kann erfolgreich sein – wenn er gemeinsam geführt wird!“ DSA Selma Schacht, Arbeiter-kammerrätin von KOMintern & Betriebsratsvorsitzende im Sozialbereich

Die über 100.000 Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich warten schon auf die nächste Gehaltserhöhung – und das zu Recht:

„Die Zahl der Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen gerade über die Runden kommen oder für die es gar nicht mehr reicht, steigt dramatisch an“ – so ÖGB und AK unlängst unisono. Waren es von fünf Jahren 50%, sind es jetzt bereits 62% – nahe 2/3 der Lohnarbeitenden! Jede/r Fünfte kann in Österreich einer EU-Erhebung zufolge heute seine Rechnungen kaum bis nicht mehr bezahlen.

Beinahe jeder von uns muss denn auch immer tiefer in die Tasche und ins Geldbörsel greifen um den Lebensalltag zu berappen und über die Runden zu kommen. Die reale Teuerung bei den Lebenserhaltungskosten liegt in Wirklichkeit weit über der Inflationsrate, die für das Alltagsleben eines durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalts kaum noch aussagekräftig ist.

Zieht man der Inflationsrate gegenüber die tatsächliche Teuerung bei Nahrungsmitteln, Mieten und Energie sowie Sprit als Maßstab der Lebenserhaltungskosten heran, wird schlagartig deutlich: Die von jedem spürbare Explosion der Lebenserhaltungskosten und das eklatante Nachhinken der Löhne/Gehälter. Das gilt auch besonders für die Beschäftigten unserer Branche – klassisch unterbezahlt und oft teilzeitbeschäftigt.

Unsere Arbeit ist mehr wert! Weiterlesen

Brutale Vorgehensweise der Polizei bei Anti-Burschenschaft-Proteste in Innsbruck

erste Identitätsfeststellung_ttFaustschläge ins Gesicht – Pressefotografen verhaftet – 2000 friedliche Demonstranten setzten starkes Zeichen gegen Faschismus

Als „unverhältnismäßig und brutal“ bezeichnet KOMintern die Vorgehensweise der Polizei bei den gestrigen Protesten gegen den Aufmarsch deutschnationaler Burschenschaften in Innsbruck. Während sich am Nachmittag über 2000 Menschen friedlich an der Großdemonstration des Aktionsbündnisses „Innsbruck gegen Faschismus“ beteiligten, räumte die Polizei im Vorfeld alles aus dem Weg, was den rechtsradikalen Burschenschaften bei ihrem „Spaziergang“ in die Quere kam.

„Die Polizei hat die Straße freigeräumt und uns einfach weggeschoben, egal ob
jemand hingefallen ist und einige Leute fast erdrückt worden wären“, beschreibt KOMintern-Aktivist Lukas Haslwanter die Situation. Weiterlesen

KOMintern Tirol begrüßt den Rauswurf der deutschnationalen Burschenschaften aus der Messehalle Innsbruck

ibk vs faschismusWichtiger Teilerfolg aber noch kein Sieg

Das Bündnis “Innsbruck gegen Faschismus” aus Gewerkschaftern, Migrantengruppen und linken AktivistInnen kann einen ersten Erfolg im Kampf gegen Rechts verbuchen. Am Dienstag, dem 26.11. wurde bekannt, dass alle Gesellschafter der Messehalle Innsbruck einer Absage des Treffen rechter, deutschnationaler Burschenschafter zustimmen würden und dies jetzt von Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörrer in die Wege geleitet würde.

“Als einen wichtigen Teilerfolg im Kampf gegen rechte Hetze”, bezeichnet Melike Tohumcu, KOMintern-Spitzenkandidatin für die Tiroler AK-Wahlen den Rauswurf der Burschenschaften aus der Messehalle. “Konsequent gegen rechte Politik eintreten kann aber nicht bei diesem Schritt enden, sondern muss die Gleichbehandlung aller in Österreich lebenden Menschen zum Ziel haben.”
Weiterlesen

Innsbruck gegen Faschismus

ibk vs faschismusKOMintern: Am 30. November auf die Straße!

Vor wenigen Wochen wurden kommunistische GewerkschafterInnen Opfer eines Übergriffs durch Faschisten. Am 27.10. wurde das Wiener Vereinslokal der Föderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich (ATIGF), in dem zu diesem Zeitpunkt eine Versammlung der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) stattfand, von Neonazis angegriffen. Glücklicherweise konnte der Angriff abgewehrt werden.
Weiterlesen