Handel

Die Kassen der Unternehmen klingeln und die Gewinnausschüttungen sprudeln an die Eigentümer. Gleichzeitig bleibt der Handel weiterhin eine Niedriglohnbranche. Und mit rund drei Viertel weiblichen Beschäftigten bleibt der Einzelhandel zudem eine „Frauenbranche“ mit einer Vielfalt an strukturellen Benachteiligungen.

Beiträge zum Handel

Nein zu noch längeren Ladenöffnungszeiten!

Da kriegt einer nicht genug: Bei einem Brutto-Gesamtumsatz von + 9,6 % auf 10,45 Milliarden Euro forderte nun Rewe-Chef Marcel Haraszti eine Ausweitung von der Laden-Öffnungszeiten. Schon die Liberalisierung 2003 brachte den Handelsbeschäftigten einen rigorosen Prekarisierungsschub und auch viele kleine HändlerInnen um ihre Existenz. Wir fordern stattdessen: Arbeitszeitverkürzung, Verbot von geteilten Diensten, Dienstpläner ein Monat im Vorhinein, Reduzierung von Betriebs- oder Öffnungszeiten durch die 4-Tage-Woche!

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Rollläden runter – Handel dicht machen! – Auf in eine branchenübergreife, kämpferische Antwort!

Abbruch der KV-Verhandlungen im Handel: Mit den lächerlichen +8,2% statt den bisherigen +8% nach fast 10-stündiger Verhandlung bei einer rollierenden Inflationsrate von 9,2% hat sich auch das kurzfristige Einziehen der 6. KV-Verhandlungsrunde gestern Freitag vor aller Augen als das taktische Manöver erwiesen, als welches es viele vermuteten: Ein bloßes schäbiges pro forma mit dem Kalkül zu erreichen, dass die Gewerkschaft ihre im gewinnstarken Weihnachtsgeschäft für die Handelsunternehmen besonders schmerzhaften geplanten Großaktionen, „Hot-Spot-Aktionen“ und Streiks am vorletzten Einkaufswochenende vor Weihnachten aussetzt.

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Entweder kräftiger Abschluss oder die Rollläden runter und dicht machen!

Heute und morgen setzen die Handelsbeschäftigten mit Protest-Aktionen und Warnstreiks nochmals ihren Arbeitskampf fort, bevor es am Freitag ums Eingemachte geht: Die Abgeltung der Inflation, eine Reallohnerhöhung, Verbesserungen im Rahmenrecht und die Zurückschlagung des ungeheuerlichen Frontalangriffs der Wirtschaftsvertreter auf das KV-System im Land.

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Abermals raus auf die Straße! – Solidarität mit dem Arbeitskampf der Handelsbeschäftigten!

Auch in der fünften Verhandlungsrunde waren die Wirtschaftsvertreter des Handels nicht bereit, eine Gehaltserhöhung für 430.000 Angestellte und Lehrlinge abzuschließen. Immer noch bieten sie nur eine Erhöhung unter der Inflationsrate an, nämlich 8%. Nun gibt es in ganz Österreich Aktionen in und vor den Betrieben und auf der Straße, die Warnstreiks werden fortgesetzt!

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Handeln im Handel!

Neben den Metallern und der Sozialwirtschaft (SWÖ) hakt es auch in den Handels-KV-Verhandlungen wieder einmal ordentlich. Nachdem zunächst auch nach 2 Runden noch nicht einmal ein Angebot der Wirtschaftsvertreter vorlag, wurde zwischenzeitlich der dreiste Versuch einer billigen Abspeisung auf den Tisch gelegt.

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