Sozial

Im Sozial- und Gesundheitsbereich steigen die Arbeitsintensivierung und der Druck ständig, gleichzeitig liegen die Einkommen bis zu 20% unter dem österreichischen Durchschnitt. Doch die KollegInnen sind mehr und mehr bereit, für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zu kämpfen.

Beiträge zur Sozial-Branche

Wut und Enttäuschung beim SWÖ-KV: Eine vertane Chance auf mehr!

Der SWÖ-KV-Abschluss hat für sehr unterschiedliche Reaktionen gesorgt: Auf der einen Seite fehlplatzierter Jubel der Gewerkschaftsführung und Freude über punktuelle Rahmenrechtsverbesserungen und einem Plus „über der Inflationsrate“, auf der anderen Seite Enttäuschung und Wut über den zu frühen Abschluss und einem aktuellen Reallohnverlust quer durch alle Lohn- und Gehaltsstufen. Eine Analyse von Selma Schacht, Betriebsratsvorsitzende, KOMintern-AK-Rätin und Mitglied des gr. KV-Verhandlungsteams

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Eine kämpferische Woche für +15% im Sozial- und Gesundheitsbereich!

Nach der Unterbrechung der KV-Verhandlung in der Sozialwirtschaft wurde es ernst: Die seit Wochen für den Fall des Falles vorbereiteten Aktionen wurden nun Österreichweit umgesetzt. Mit Warnstreiks, Kundgebungen, Riesenbanner und einer kämpferischen Demo traten die Beschäftigten für plus 15% Lohn- und Gehalterhöhung, die 35-Stunden-Woche und weiter wichtige Forderungen für den SWÖ-KV ein.

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Im Kindergarten wird doch nicht gestreikt, oder?

In Kindergärten & Co wird nicht gestreikt, oder? Das kann man doch nicht machen, ja, das darf man doch nicht! Weit gefehlt. Was eigentlich alles möglich wäre, um endlich bessere Rahmenbedingungen durchzusetzen, das ist Thema im aktuellen Podcast des Netzwerk elementare Bildung Österreich (NeBÖ). Zwei Betriebsratsvorsitzende aus Wien kommen dabei zu Wort: Link Krumpel von der Diakonie Bildung und Selma Schacht von Bildung im Mittelpunkt. Sie haben – um sie wörtlich zu zitieren – nicht erst einmal erfolgreich „die Buden dicht gemacht“ um damit Arbeitgeber und Politik zu Taten zu zwingen.

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KV-Verhandlungen: Was geht? Geht was?!?

Diese Woche sind die Verhandlungen über die Einkommen und Arbeitsbedingungen der Arbeitenden in Österreich so geballt wie selten zuvor. Die Metallindustrie saß gestern zusammen, der Handel beginnt heute und der Sozialbereich setzt am Mittwoch fort. Parallel dazu fordern die EisenbahnerInnen in einer Sonder-KV-Runde mehr für alle, genauso wie für FriseurInnen, BeamtInnen, KosmetikerInnen, die AUA und Beschäftigte in Privatkrankenhäusern. Die Metall-Arbeitgeber machen das, wofür sie bezahlt werden: Profite absichern und ausbauen versuchen, indem sie unter der Inflationsrunde „anbieten“ und dazu noch Flexibilisierungen „dazuservieren“. Auch im Sozialbereich schielen die Geschäftsführungen nach einer Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen. Ein Kommentar von AK-Rätin Selma Schacht

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KV-Runde Soziales & Pflege: Verhandlungen gestartet, Eskalationsplan entwickelt!

Die Verhandlungen in der Sozialbranche wurden mit der Forderungsübergabe in der sogenannten „Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ)“ zwischen Gewerkschaften GPA und vida auf der einen und der Namensgebenden Arbeitgebervereinigung auf der andren Seite eingeläutet. Nächste Woche folgen dann die kleinern KVs der kirchlichen Träger, kurz Caritas und Diakonie. Betriebsräte-Konferenzen haben schon erste Pflöcke eingeschlagen.

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