KOMintern:
Sammelpunkt des Widerstands & Motor des Klassenkampfs!
Pol der internationalen Solidarität!

Es ist entscheidend, die kritische Stimme an der Basis, die konsequenten Klassenkräfte zu stärken und eine kämpferische Perspektive von Unten zu eröffnen.

Neueste Beiträge

Solidarität mit dem Arbeitskampf der ETF-Beschäftigten in der Türkei!

Streik gegen Entlassungen und Lohnraub: Während in den medialen Sportkolumnen selbst sportlich irrelevante Statistiken wie die Anzahl ungeschlagener Vorrundenspiele ausgiebig Berichterstattung finden, ist den Medien die Arbeitsrealität hinter der Glitzerwelt keine Meldung wert. Nur Einzelsplitter flackern durch. So etwa wenn das ZDF zur Fußball-WM in Katar staubtrocken notiert: „Ein WM-Spiel kostet mindestens 234 Menschenleben“. Aber alles unterhalb massenhaften Sterbens oder Kinderarbeit für die Showbühne hat kaum Aussicht auch nur auf eine Kleinspalte hoffen zu dürfen. Was nun FC Bayern betrifft, dessen millionenschwere Fan-T-Shirts nicht nur in der berühmten Säbener Straße zu ergattern sind, sondern ein weltweites Standbein und Millionen-Geschäft markieren, so wurden diese bis jüngst nicht zuletzt von der European T-Shirt Factory (ETF) in Istanbul produziert.

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Iran: Das Letzte was die Protestwelle braucht ist ein „neuer Schah“

Während die Protestwelle im Iran heterogene Klassen, Schichten, Sektoren und politische Kräfte umfasst, nutzen in Österreich auch ewiggestrige Schah-Anhänger die Gunst der Stunde. Freilich gab es unter dem Schah, dem in einer Internatsschule am Genfer See sowie einer unter Einfluss französischer Lehrkräfte und Berater stehenden Militärakademie ausgebildeten Potentaten, keine Hijab-Pflicht. Dies jedoch zu missbrauchen, die ehemalige Despoten-Monarchie auch nur ansatzweise zu relativieren, muss von allen solidarischen Kräften auf das Entschiedenste zurückgewiesen werden.

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Weitere Beiträge

Löhne & Gehälter: Heißer Herbst statt heiße Luft

Pünktlich zur heute vor dem Hintergrund der Energiepreisexplosion und galoppierenden Inflation meldeten sich die Tage die Schaumbremser zu Wort. Das WIFO rechnet währenddessen mit dem größten Reallohnverlust seit den Anfängen der Zweiten Republik. Und da die anteiligen Ausgaben für Nahrungsmittel, Güter des täglichen Bedarfs, Energie und Wohnen einkommensdifferent unterschiedlich sind, fallen die Reallohnverluste für NiedriglöhnerInnen und Beschäftigtenhaushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen noch höher aus. In ausnehmenden Hochinflationszeiten wie diesen ist es zur Sicherung der Lohneinkommen vor ihrer drohenden, sofortigen neuerlichen Entwertung natürlich wert, auch neue Wege in der tradierten KV-Politik zu gehen.

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„Bezahlt wird nicht!“ Dario Fo vor einer Renaissance?

Der durch die EU brausende, erdrückende Inflations-Tsunami frisst europaweit die Löhne, Gehälter, Transferleistungen und Pensionen sowie hart ersparte Rücklagen der Arbeitenden und Familien auf. Eine der eher unorthodoxen Antworten auf die zunehmende soziale Misere weist dabei auf das einst äußerste populäre, aber auch hart in die Mangel genommene Bühnenstück des Literaturnobelpreisträgers Dario Fo „Bezahlt wird nicht!“ zurück.

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KV-Runde Soziales & Pflege: Verhandlungen gestartet, Eskalationsplan entwickelt!

Die Verhandlungen in der Sozialbranche wurden mit der Forderungsübergabe in der sogenannten „Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ)“ zwischen Gewerkschaften GPA und vida auf der einen und der Namensgebenden Arbeitgebervereinigung auf der andren Seite eingeläutet. Nächste Woche folgen dann die kleinern KVs der kirchlichen Träger, kurz Caritas und Diakonie. Betriebsräte-Konferenzen haben schon erste Pflöcke eingeschlagen.

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Ein neues Gesicht im „Werte-Westen“

Nach der Abwahl des offen rassistischen und frauenfeindlichen Halbfaschisten Donald Trump als US-Präsident, hat der „Werte-Westen“ mit Italiens Postfaschistin Giorgia Meloni – fast exakt 100 Jahre nach Mussolinis „Marsch auf Rom –, ein neues Gesicht an der Tafel der EU, NATO und des „Lenkungsausschuss der Weltpolitik“ G7 – oder kurz: des „kollektiven Westens“.

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Frauenrechte im Iran: Protestwelle mit kurdischem Antlitz. Jin, Jîan, Azadî!

Die Proteste im Iran infolge des Todes der jungen, 22jährigen Kurdin Jina Masha Amini in Polizeigewahrsam am 16. September reißen seitdem nicht ab und dauerten trotz eisernem Vorgehen der Sicherheitsbehörden auch am Wochenende unvermindert an. In ihnen verknüpfen sich der Kampf für die Abschaffung des Zwang-Hijabs und der Emanzipation der Frau mit der Aufhebung der Diskriminierung und Unterdrückung der etwa 7 Millionen KurdInnen und den Rechten anderer ethnischer Minderheiten.

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Unsoziale Inflation – oder als es in Österreich noch Klassenkampf gab

„Das Missverhältnis zwischen dem niedrigen Lohnniveau und den sprunghaft wachsenden Profiten war aufreizend“, so der Historiker Hans Hautmann in seiner Abhandlung „Der Platz des Oktoberstreiks in der österreichischen Geschichte“ zur sozialökonomischen Lage an der sich der sich am 25. September 1950 die damalige große Auflehnung entzündete.

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Frontlücke – Was erlauben Japan?

Die EU hat sich gerade darauf verständigt, das achte Sanktionspaket gegen Russland auf den Weg zu bringen. Für Moskau soll hinkünftig insbesondere für keinen Tropfen Öl, kein Gramm Kohle und keinen Kubikmeter Gas mehr der Rubel rollen.

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