
18.2. Themenabend: Marxistischer Feminismus
Der Themenabend „Marxistischer Feminismus“ dient als Einführung in den marxistischen Feminismus und spannt dabei einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart.
Es ist entscheidend, die kritische Stimme an der Basis, die konsequenten Klassenkräfte zu stärken und eine kämpferische Perspektive von Unten zu eröffnen.


Der Themenabend „Marxistischer Feminismus“ dient als Einführung in den marxistischen Feminismus und spannt dabei einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart.

Redebeitrag des Internationalistischen Blocks auf der heutigen Opernballdemo:
„Am Opernball feiern die tatsächlich Reichen und vermeintlich Schönen zusammen mit ihren Handlangern aus der Politik. Geldadel, Großkapitalisten und Konzernchefs schwingen das Tanzbein, Bankenvertreter und Politprominenz lassen die Sektkorken knallen.
Gleichzeitig ist der Alltag für alle anderen immer schwieriger zu bewältigen: massive Teuerung und Reallohnverluste sollen von uns hingenommen werden – weil: „Wir haben ja kein Geld…“

Demo: Donnerstag, 12.2.2026, 18:00, Kardinal-Nagl-Platz, Wien – Am 12. Februar 1934 schritten die konsequenten Teile der Arbeiter*innenklasse zum bewaffneten Kampf gegen den Dollfuß-Faschismus. In fast ganz Österreich stellten sich Arbeiter*innen mit der Waffe in der Hand der Errichtung der faschistischen Diktatur entgegen.

SoWi-So-Auftaktkundgebung zur Opernballdemo: Do. 12. Februar, 18.30 Uhr, Hauptbahnhof, Platz der Kulturen, 1100 Wien. Die Kundgebung reiht sich im Anschluss (um etwa 19.20 Uhr) als „Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau“-Block in den vorbeiziehenden Opernball-Demonstrationszug der KJÖ ein.

Als österreichische Gewerkschaftsorganisation verurteilen wir aufs Schärfste die erneute verbrecherische Aggression der US-Regierung gegen Kuba. Die Eskalation der USA zielt darauf ab, die Versorgung der Insel mit lebensnotwendigem Erdöl zu unterbinden und damit eine humanitäre Krise unter der Bevölkerung herbeizuführen.

Gestern in den frühen Morgenstunden fanden groß angelegte, landesweite Razzien gegen organisierte Sozialist:innen in Städten der Türkei und Nordkurdistan statt. Ziel der diesmaligen Operation der faschistischen türkischen Koalitionsregierung waren Mitglieder der Sozialistischen Partei der Unterdrückten (ESP,) der sozialistischen Frauenräte (SKM), der jungen Frauenorganisation (ÖGK), des Kulturvereins BEKSAV, der Nachrichtenplattform ETHA, der Umweltorganisation Polen Ekoloji, der Föderation der Sozialistischen Jugendverbände (SGDF) und der Gewerkschaft Disk/Limter-iş.

Mit der neuen Executive Order von Donnerstag und der Erklärung Kubas zur „Bedrohung der nationalen Sicherheit“ der USA, hat Trump Washingtons ausgerufenes Ziel, dem„Socialismo Tropical“ auf Kuba noch in diesem Jahr den Garaus zu machen, nun in ein ultimativen Regime Change-Projekt gegossen.Die unliebsame Rote Insel vor den Toren des Empires soll durch ein totales Abschneiden Havannas von jedwedem Ölimport ausgetrocknet und stranguliert werden.

Demos, Kundgebungen, zwei (Warn-)Streikwellen in hunderten Einrichtungen und eine Betriebsrätekonferenz: das Protestpotential unter den 130.000 Beschäftigten in der Sozialwirtschaft war und ist beachtlich. Eine weitere schon durchgeplante Streikwelle wurde jedoch ungenutzt gelassen – und ein Reallohnverlust auf zwei Jahre paktiert. KOMintern-AK-Rätin Selma Schacht stimmte gegen den Abschluss.

Am 24. Oktober 1975 stand Island still. An jenem denkwürdigen Tag, der bereits im Vorjahr zu seinem 50. Jahrestag breiter im Fokus stand, traten die weiblichen Beschäftigten des Landes nahezu geschlossen in Streik bzw. nahmen rund 90% der Frauen Islands einen „Freien Tag“ und veranstalteten für ihre Anliegen Demonstrationen und Kundgebungen im ganzen Land. Darunter in Reykjavik die größte Kundgebung in der Geschichte Islands. In Vorbereitung auf den bevorstehenden Frauentag zeigen wir zusammen mit der „Sozial, aber nicht blöd“ 8.-März-Vorbereitungsgruppe daher den Dokumentarfilm EIN TAG OHNE FRAUEN, den wir hier mit einem gekürzten Beitrag (https://www.rosalux.de/news/id/53916/frauenstreik-in-island) der bekannten Historikerin der Frauenbewegung, Gisela Notz, begleiten

Während die IT-Unternehmen sich als innovative Vorreiter präsentieren und nach außen mit Tischfußball, flachen Hierarchien und „familiärer Unternehmenskultur“ werben – als wäre das Büro eine Start-up-WG statt ein Ort der Lohnarbeit – offenbart sich in den Kollektivvertragsverhandlungen 2026 einmal mehr der grundlegende Interessenkonflikt zwischen Kapital und Arbeit. Gerade in der IT-Branche, wo Systeme durchgehend verfügbar sein müssen, hat ein Arbeitskampf unmittelbare Wirkung. Frei nach Georg Herwegh: „Alle Server stehen still, wenn dein Admin-Account es will!“

Das einstige Armenhaus Indien gilt heute – nicht zu Unrecht und mit den Zollschlachten, Sanktions-Gefechten und der weltpolitischen Aufspaltung des Globus nochmals verstärkt – als Subkontinent im Aufbruch und als Region von zentralem ökonomischem und geopolitischem Interesse: sowohl für die BRICS-Entwicklung wie für die Globalstrategie und Weltherrschaftsansprüche des US- und westlichem Imperialismus. So prognostiziert etwa PricewaterhouseCoopers Indien bis 2050 einen Weltwirtschaftsanteil von 15%, während der US-Anteil an der Weltwirtschaft bis Mitte des Jahrhunderts auf 12%, jener der EU sogar auf projektierte 9% schrumpft.