
Grausame Kolonialkriege und Staatsverbrechen unter der Trikolore wie Banner der EU
Heute jährt sich die die Pariser Mordnacht vom 17. Oktober 1961, jenes rassistische und koloniale Massaker inmitten Europas, die die „Wertewestler“ – sofern sie davon überhaupt Kenntnis nehmen –, in ihrem grotesken Selbstbewusstsein noch nie irritiert hat. Es ist freilich eine erhabene Mär: die Gründung der Europäischen Gemeinschaft 1957 als „Friedensprojekt“. Sie ignoriert nur, wie die Pariser Blutnacht vor 65. Jahren an ihrem heutigen Jahrestag in Erinnerung ruft, die mörderischen Kolonialkriege Frankreichs und anderer EU-Mitgliedsstaaten, die diese außerhalb Europas führten und führen. Im kollektiven Bewusstsein des Westens daher weitgehend erfolgreich getilgt, hat alleine Frankreich über seinen grausamen Kolonialkrieg gegen Algerien 1954 – 1962, seit der Unabhängigkeit seiner afrikanischen Kolonien in diesen seither rund sechzig Mal militärisch interveniert. Statistisch also ziemlich genau einmal pro Jahr.










