Die klassenkämpferische Kraft!

KONTAKT

Mit einem heißen Herbst den 12-Std.-Tag kippen!

StreikbereitDie schwarz-blaue Koalition hat den 12-Stunden-Tag, die 60-Stunden-Woche und weitere rigorose Arbeitszeit-Flexibilisierungen zwar gesetzlich gegen alle Widerstände parlamentarisch durchgepeitscht.

Aber die Gewerkschaften und wir Arbeitenden haben es noch in der Hand diesen Raubzug gegen unsere Löhne, den Angriff auf unsere Freizeit und den Raubbau an unserer Gesundheit auszuhebeln.

Die vielfältigen öffentlichen wie betrieblichen Protestaktionen, die über 2.000 Betriebsversammlungen, landesweiten Betriebsräte-Konferenzen und die Großdemonstration am 30. Juni mit weit über 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, brachten einerseits den immer heftiger werdenden Unmut und die breite Wut zum Ausdruck. Zugleich zeigten sie eindringlich die Kampfbereitschaft breiter Teile der Arbeitenden gegen diesen Frontalangriff auf! Nicht zuletzt gegen das gesetzliche Ausbooten der Gewerkschaften und der betrieblichen Mitbestimmung durch die Betriebsräte. Gänzlich unverblümt erklärte FPÖ-Klubobmann J. Gudenus zu letzterem, dass es der Regierung dabei darum geht, „dass der Betriebsrat eben nicht mehr seine Macht ausüben kann und seine Kontrollfunktion“. Weiterlesen

Demonstration gegen den EU-Sicherheitsgipfel in Innsbruck

01GEGEN TOD UND ÜBERWACHUNG IM NAMEN DER SICHERHEIT!

12.7.2018 / 18:30 / Annasäule / Innsbruck

Das Bündnis Innsbruck gegen Faschismus ruft zur Demonstration gegen den EU-Sicherheitsgipfel vom 11.-13.07.2018 und die Sicherheitspolitik der EU-Staaten auf.

Vom 11. – 13. Juli trifft sich in Innsbruck der Informelle Rat der EU Innen-und Justizminister*innen. Hierbei werden Beschlüsse zur internationalen polizeilichen Zusammenarbeit, Überwachung, nationalen Sicherheit und den europäischen Außengrenzen getroffen. Davon betroffen ist zunächst jeder Mensch, der innerhalb der EU lebt oder hier leben möchte.
Weitreichende polizeiliche Befugnisse tarnen Überwachung unter dem Titel Prävention. Doch was heißt Prävention? Prävention heißt, dass jedes “verdächtigen” Menschen, begründet oder nicht, Privatsphäre außer Kraft gesetzt wird. Weiterlesen

Multiplizierte Entsouveränisierung im Profitinteresse der Banken und Konzerne

jeftaGeht es nach dem Fahrplan der ökonomisch Herrschenden und ihrer politischen Geschäftsführer diverser Couleur, soll am Brüsseler-Gipfel kommenden Mittwoch nun auch das EU-Japan Freihandels- und Investitionsabkommen JEFTA („Japan-EU-Free-Trade-Agreement“) feierlich auf den Weg gebracht werden und mit Jahresbeginn 2019 parallel zu CETA in Kraft treten

Dabei gelobten die politischen Eliten nach ihrem Coup gegen den europaweiten Anti-CETA-Widerstand heuchlerisch „Besserung“. Die Politik erklärte sich offiziell „geläutert“: Die intransparenten Praktiken der Verhandlungen von Freihandels- und Investitionsschutzabkommen sollten (zumindest in ihrer bisherigen Form) der Vergangenheit angehören, hinkünftig zudem auch mehr Rücksicht auf die Sozial-, Beschäftigungs-, Verbraucher- und Umweltstandards genommen werden, und auch die bislang einseitige Bedienung der Profit- und Investoreninteressen sozusagen etwas „austariert“ werden. Weiterlesen

Mit einem heißen Herbst den 12-Std.-Tag kippen!

IMG_0803

Die schwarz-blaue Koalition hat den 12-Stunden-Tag, die 60-Stunden-Woche und weitere rigorose Arbeitszeit-Flexibilisierungen zwar gesetzlich gegen alle Widerstände parlamentarisch durchgepeitscht.

Aber die Gewerkschaften und wir Arbeitenden haben es noch in der Hand diesen Raubzug gegen unsere Löhne, den Angriff auf unsere Freizeit und den Raubbau an unserer Gesundheit auszuhebeln.

Die vielfältigen öffentlichen wie betrieblichen Protestaktionen,  über 2.000 Betriebsversammlungen, landesweiten Betriebsräte-Konferenzen und die Großdemonstration am 30. Juni mit weit über 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, brachten einerseits den immer heftiger werdenden Unmut und die breite Wut zum Ausdruck. Zugleich zeigten sie eindringlich die Kampfbereitschaft breiter Teile der Arbeitenden gegen diesen Frontalangriff auf – nicht zuletzt gegen das gesetzliche Ausboten der Gewerkschaften und der betrieblichen Mitbestimmung durch die Betriebsräte. Gänzlich unverblümt erklärte FPÖ-Klubobmann J. Gudenus zu letzterem, dass es der Regierung dabei darum geht, „dass der Betriebsrat eben nicht mehr seine Macht ausüben kann und seine Kontrollfunktion“. Weiterlesen

Machtvolles Zeichen gegen den 12-Stunden-Tag

Am 30.6. beteilgten sich weit über 100.000 Menschen an der ÖGB-Großdemo gegen den 12-Stunden-Tag – sie haben klar gemacht, dass sie sich den Generalangriff der Regierung auf unsere Recht nicht gefallen lassen werden.

Hier einige Impressionen:

IMG_0803-2 Weiterlesen

So soll Gewerkschaft!

so-soll-gewerkschaftEs ist richtig und überfällig, auf das schwarz-blaue Flächenbombardement endlich mit der österreichweiten Einberufung von BR-Konferenzen und Betriebsversammlungen zu reagieren, auf die Straße zu gehen und die Schlagzahl zu erhöhen. Denn der Unmut und die Wut über die Regierungsvorhaben werden zu Recht immer heftiger.

Mit der nunmehrigen ÖVP-FPÖ rechts-außen Koalition trat eine direkte Regierung der Industriellenvereinigung an die Staatsspitze. Sowohl der Shootingstar des heimischen Kapitals an der Spitze der ÖVP, Sebastian Kurz, wie die schon etwas abgehalfterte blaue Frontfigur H.C. Strache, wetteifern nur so darum, wer das neoliberalste Sammelsurium zu brauen imstande ist und die erste Geige im Wunschkonzert der Reichen, der Industriellen und der Banken zu spielen vermag. Weiterlesen

Auf die Straße – vor die Werktore!

Flugblatt-Demo-A4-hoch-EV2
ÖGB-Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag
30. Juni, 14:00
Wien, Westbahnhof

Freunde und Freundinnen einladen und am wichtigsten: hinkommen, live dabei sein und lautstark gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche auftreten! Wir sind bereit!

Treffpunkt Westbahnhof, Marsch über Mariahilfer Straße und Ring, Abschlusskundgebung am Heldenplatz.

Widerstand & Klassenkampf gegen den 12-Stunden-Tag!

011885 wurde der 12-Stunden-Tag unter Kaiser Franz Joseph wegen seiner gesundheitsschädigenden Auswirkungen in seinerzeitiger Form in Fabriken abgeschafft

2014 wurde er unter SPÖ-geführter Regierung aus der Mottenkiste geholt und mit dem „Plan A“ 2017 erneut auf die Agenda gesetzt.

2018 will uns Schwarz-Blau nun mit dem 12-Stunden-Arbeitstag und der 60-Stunden-Woche definitiv mit Vollgas ins 19. Jh. zurück katapultieren.

Die Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und finanzstarken Großspender haben bei ihren willigen schwarz-blauen Vollstreckern den 12-Std.-Tag und eine rigorose Flexibilisierung der Arbeitszeit bestellt. Voilá, mit dem überfallsartig eingebrachten Arbeitszeitflexibilisierungs-Paket sollen sie ihre Wünsche jetzt erfüllt bekommen. Weiterlesen

Prolog in Alt-Ägypten: Jetzt gilt’s!

freiwilligNach diesem Motto wehrten sich bereits die Nekropolenarbeiter im alten Ägypten während der Regierungszeit des Pharao Ramses III. – im ersten überlieferten Arbeitskampf der Weltgeschichte. Während aktiver Arbeitskampf um unsere Interessen, gar Streiks – in anderen Ländern völlig normale gewerkschaftliche Mittel und Kampfformen – in Österreich mit einem Tabu belegt sind, legten die thebanischen Nekropolenarbeiter 1155 v.u.Z. als Antwort auf die staatlichen Einschnitte ihre Arbeit nieder. Bis sie nach einem achttägigen Streik selbst den „Gottkönig“ Ramses III. in die Knie zwangen und ihre Forderungen durchsetzten…

1 2 3 61