Die klassenkämpferische Kraft!

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Gewerkschafts-Hatz in Syrizas Griechenland

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Am 16. März wurden 35 Gewerkschaftsführer der griechischen Gewerkschaftsorganisation PAME erneut vor Gericht gestellt, obwohl sie vor mehr als 3 Jahren für dieselben Anklagepunkte schon freigesprochen wurden. Der Prozess wurde nun auf Februar 2018 verschoben.

Die Anklage betrifft die Mobilisierung von klassenkämpferischen Gewerkschaften am 30. Jänner 2013 beim Arbeitsministerium, um gegen die provokanten Aussagen des damaligen Ministers, dass “das Sozialversicherungssystem auf Gefälligkeiten und Klientelismus aufgebaut wurde”, zu protestieren.

Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) erklärt ihre Solidarität mit den 35 Gewerkschaftsführern der PAME, die wegen ihrer kämpferischen gewerkschaftlichen Aktivität vor Gericht stehen. PAME befindet sich konstant im Visier der griechischen Regierungen und der bürgerlichen Klasse, weil sie die einzige konsequente klassenkämpferische Gewerkschaftsorganisation ist, die sich gegen die arbeiter- und volksfeindlichen Politik widersetzt und den Kampf der Arbeiterklasse gegen die Herrschaft des Kapitals organisiert.

Die vorige Regierung hat in ihrem Versuch eine Provokation aufzustellen, die Gewerkschaftler der angeblichen Sachbeschädigung des Ministeriumsgebäudes Weiterlesen

Großkundgebung, 25.3.: Gegen Faschismus und Erdogans Präsidialdiktaturregime

Hayir-Kundgebung
Großkundgebung:
Gegen Faschismus und Erdogans Präsidialdiktaturregime
Sa., 25. März15.00 Uhr
vorm Museumsquartier
1070Wien

Großkundgebung der “Nein-Plattform” gegen die Institutionalisierung (bzw. konstitutionelle Legitimation) der faschistischen Präsidialdiktatur Erdogans mittels des Referendums am 16. April

21.März: Newroz pîroz be!

Newroz – „Der neue Tag“ – hat als Feiertag mehrere Bedeutungen.  In seiner kämpferischen Tradition befreite sich der Legende zufolge das kurdische Volk unter Führung des sagenhaften Schmieds Kawa am 21.3. in einem Volksaufstand von der grausamen Unterdrückung und  Despotenherrschaft Dehak‘s.
Newroz
Das  Feuer -  von Kawa gefordert und genutzt um die Waffen der Freiheit zu schmieden und nach dem Sturz der Tyrannei auf den Bergen die Befreiung zu verkünden – verkörpert in Anknüpfung an die Legende seither ein wesentliches Symbol des Newroz.

Im Gedenken an die Erlangung der Freiheit werden seitdem die traditionellen Newrozfeuer entzündet.  Sie symbolisieren in politischer Hinsicht heute das ungebrochene Verlangen der Kurden und Kurdinnen nach Freiheit. Und so werden sie gerade auch in den gegenwärtigen, schicksalsträchtigen Tagen des kurdischen Befreiungskampfes über die Weiten der Kurdengebiete und kurdischen Diaspora leuchten.

In einer anderen Schattierung symbolisiert Newroz wiederum den Jahreswechsel und die Wiedergeburt – und gilt demgemäß als Tag der Hoffnung.

In beiden Bedeutungen steht das Newroz-Fest in jedem Fall für die Hoffnung des kurdischen Volkes auf Freiheit. Bildet es ein Symbol des Kampfes gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Völkermord. Und steht für die Geschwisterlichkeit und Solidarität der Völker .

Der Wiener Schmied Pejo

Auch der Emanzipationskampf der österreichischen Arbeiterklasse ist symbolisch mit einem Schmied verwoben: Unterdrückt, ausgebeutet und weitgehend rechtlos trachtete der Wiener Schmied Pejo unbeirrt nach der ihm von den kapitalistischen Eigentums- und Machtverhältnisse des 19. Jahrhunderts  vorenthalten Emanzipation.

Die Lage der Arbeitenden, der „Lohnsklaven“, wird zur damaligen Zeit vielfach mit der Sklaverei verglichen. Gewerkschaftliche Organisierung und politische Betätigung im Interesse der Arbeitenden waren verboten. Selbst eigenständige Arbeiterbildungsvereine konnten sich nur illegal formieren. Dem Willen, Bildungs-, Organisationsdrang und der Kampfbereitschaft der Arbeitenden wie Pejo um ihre Interessen konnte all dies aber nicht Einhalt gebieten.

Marx & Lenin: Radikal Neues

In den von Marx inspirierten Broschüren und Flugblättern fand er den radikal neuen Gedanken: das Proletariat ist das „Herz“ und soziale Subjekt der menschlichen Emanzipation.

Der Lage der Unterdrückten Weiterlesen

Das ABC des Arbeitsrechts

KOMintern-Seminar Frühjahr 2017 in Oberösterreich faust mit papier-1
Sa./So. 25./26.3. 2017
Beginn: je10.00 Uhr
Kandlheim, Edlbacherstr. 1, 4020 Linz     Facebook-Ankündigung

Das herrschende Recht, wie auch das Arbeitsrecht, ist Ausdruck der bestehenden Eigentums- und Machtverhältnisse. Aber nicht deren mechanischer Reflex, sondern in seiner konkreten Ausgestaltung Ergebnis geschichtlicher Konflikte und erbitterter Klassenkämpfe.

Zum einen Herrschaftsmittel der Machthaber, ist es andernteils jedoch zugleich die gesetzliche Normierung der Herrschaftsausübung und Maß der Macht – sowie die Verbriefung wichtiger Arbeitsrechte. Rechte, die jeder und jede Arbeitende und gewerkschaftlich Engagierte denn auch mindestens in ihren Grundzügen kennen sollte.

  • Das Arbeitsrecht in Grundzügen
  • Wie gründe ich einen Betriebsrat?
  • Der Arbeitsvertrag & Beendigungsformen (Kündigung, Entlassung, …)
  • Wichtiges zu Arbeitsschutz & Leiharbeit
  • Arbeitszeitfragen, Urlaubsanspruch, …
  • Streikrecht

Die Teilnahme ist kostenlos, Skripten und Unterlagen werden zur Verfügung gestellt.

KOMintern SEMINER ILKBAHAR 2017: İŞ HUKUKUNUN ALFABESİ Weiterlesen

18.3.: Demo gegen Rassismus – für Menschlichkeit!

#M18: Internationaler Aktionstag gegen Rassismus – für Menschlichkeit! 20170318_Tag-gegen-Rassismus_Plakat_1
Samstag, 18. März | 14:00 Uhr
Wien, Märzpark | U6 Burggasse/Stadthalle
Demonstration zum Parlament

Aufruf in عربي | Deutsch | English | فارسی | Türkçe

Facebook

Am 18. März gehen wir im Rahmen des internationalen Aktionstages gegen Rassismus gemeinsam auf die Straße, um gegen die mörderische und rassistische Abschottungspolitik Europas zu demonstrieren. Im letzten Jahr sind über 5.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken – so viele wie nie zuvor. Die Antwort der EU war aber nicht etwa die Schaffung legaler Fluchtwege, sondern im Gegenteil, weitere Grenzschließungen.

Während in Griechenland und entlang der „Balkanroute“ tausende Geflüchtete bei Minusgraden im Freien ausharren müssen, diskutiert die Regierung eine Halbierung der ohnehin schon unmenschlichen „Obergrenze“ und die Errichtung von riesigen „Anhaltelagern“ im In- und Ausland.  Die rot-schwarze Koalition setzt hier immer öfter FPÖ-Forderungen um und legitimiert damit rechtsextremes Gedankengut.

Ungleichheit nimmt immer weiter zu und die Regierung geht spürbar gegen jene vor, die ohnehin bereits am Existenzminimum leben – Stichwort Mindestsicherungskürzung. Man versucht uns auseinander zu dividieren, um von denjenigen abzulenken, die mit Milliarden jonglieren.  Der Kampf gegen Rassismus muss deshalb ein Kampf gegen die herrschenden Verhältnisse sein, die zu dieser Ungleichheit führen.

  • Wir wollen am 18. März ein Zeichen für legale und sichere Fluchtwege setzen!
  • Gegen Rassismus, Ungleichheit und Sozialabbau!
  • #M18 #RefugeesWelcome

Innsbruck: Das ABC des Arbeitsrechts, 11.März 2017

KOMintern-Schulung Richterhammer und österr. Fahne
Samstag, 11.3. 2017, Beginn: 12.00 Uhr
Schöpfstr. 9, 6020 Innsbruck
  • Das Arbeitsrecht in Grundzügen
  • Wie gründe ich einen Betriebsrat?
  • Der Arbeitsvertrag & Beendigungsformen (Kündigung, Entlassung, …)
  • Wichtiges zu Arbeitsschutz & Leiharbeit
  • Arbeitszeitfragen, Urlaubsanspruch, …
  • Streikrecht

Das herrschende Recht, wie auch das Arbeitsrecht, ist Ausdruck der bestehenden Eigentums- und Machtverhältnisse. Aber nicht deren mechanischer Reflex, sondern in seiner konkreten Ausgestaltung Ergebnis geschichtlicher Konflikte und erbitterter Klassenkämpfe.

Zum einen Herrschaftsmittel der Machthaber, ist es andernteils jedoch zugleich die gesetzliche Normierung der Herrschaftsausübung und Maß der Macht – sowie die Verbriefung wichtiger Arbeitsrechte. Rechte, die jeder und jede Arbeitende und gewerkschaftlich Engagierte denn auch mindestens in ihren Grundzügen kennen sollte.

8.März – Frauentag

KOMintern_Frauentagskarte_2015_1
Hoch der Internationale Frauentag!
Dünya Emekçi Kadınlar Günü!
Živeo Međunarodnog dana žena!
Vollständige Gleichberechtigung! Radikale Arbeitszeitverkürzung! Massive Lohnerhöhungen!

Seit 1911 besteht der Internationale Tag der arbeitenden Frau, um gegen Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen auf der ganzen Welt zu protestieren. Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) tritt am 8. März und an jedem andren Tag gegen die Diskriminierung von Frauen in Arbeitswelt, Familie und Gesellschaft auf. Schluss mit diesen patriarchalen Verhältnissen -  kämpfen wir gemeinsam für ein Leben in einer besseren Welt! Hoch der Internationale Frauentag!

Tam hak eşitliği! Çalışma saatleri kısaltılsın! Ücretler arttırılsın!

Dünya emekçi kadınlarının mücadele günü 1911‘den itibaren, dünyanin her bir yerinde, kadının baskı altında olmasına ve sömürülmesine  karşı durma günüdür. Her 8 Mart‘da ve yılın diğer günlerinde de Komünist Sendikal Insiyatif – Enternasyonal (KOMintern) kadının toplum içindeki, çalışma hayatında ki ve aile  içindeki  maruz kaldığı ayrımcılığa karşı gelmektedir. Ataerkil sisteme son! Daha iyi bir dünyada daha iyi bir yaşam için birlikte mücadele edelim! Yaşasın 8. Mart, Dünya Emekçi Kadınlar Günü!

Potpuna ravnopravnost! Radikalno skraćivanje radnog vremena! Masivno povečanje plača!

Od 1911. godine praznuje se Međunarodni Dan Žena kojim se protestuje protiv iskoriščavanje i ugnjetavanje žena širom svijeta. Komunistička sindikalna inicijativa – Internacionalna (KOMintern) se 8. marta i svih ostalih dana bori protiv diskriminacije žena na radnom mjestu, u porodici i u društvu. Suprotstavimo se svim patrijarhalnim strukturama – ujedinimo se u borbi za bolji svijet! Živeo Međunarodni Dana Žena!

Equal Pay Day: 4.März 2017. Die Lage ist trist und trister.

Neben dem traditionell eingesessenen „Equal Pay Day“ im Herbst, wird dieser aufgrund seiner jeweiligen Berechungsmethoden auch im Frühling datiert – und benennt hier nun den Tag, bis zum dem Frauen in das Jahr 2017 hinein weiterarbeiten müssen, um so viel verdient zu haben wie ihre männlichen Kollegen bis Ende 2016. Dieser Tag fällt heuer (auf Datenbasis der Statistik Austria) auf den 4. März. Frauenzeichen2

Die Schere zwischen den Löhnen und Gehältern von Frauen gegenüber Männern klafft ungebrochen auseinander. Trotzdem Frauen etwa bei den Bildungsabschlüssen nicht nur aufgeholt, sondern ihre männlichen Kollegen sogar bereits übertroffen haben. Dennoch verdienen Frauen in der heimischen Privatwirtschaft nach wie vor um 21,7% pro Stunde weniger als ihre männlichen Kollegen. Und die österreichische Lohnschere ist nochmals besonders unrühmlich. Bei diesem Lohnvergleich schneidet Österreich nämlich auch international besonders schlecht ab. EU-weit ist die Lohnschere zwischen Frauen und Männern (bei einem EU-Schnitt von 16,3%) lediglich in Estland, gefolgt von Tschechien und Deutschland noch größer.

Und die neoliberale Erodierung der Beschäftigungsverhältnisse verschärft die Gesamtlage zusehends weiter. Fast die Hälfte aller lohnabhängigen Frauen Weiterlesen

Protest gegen Erdogan-Propaganda in österr. Kinos!

Gegen die Verklärung Erdogans und seiner angestrebten Präsidialdiktatur in Österreichs Kinos!gezi
Während Erdogans Ankündigung, in Europa die Werbetrommel für seinen Umbau der Türkei in eine – verharmlosend „Präsidialsystem“ genannte – Präsidialdiktatur rühren zu wollen, die Wogen hoch gehen lässt, zieht pünktlich zum bevorstehenden Referendum, parallel mit dem Wahlkampfstart der AKP ein verklärender Propaganda-Film in die Kinos ein.

Das Machwerk „Reis“ (was soviel wie „Chef“ oder „Boss“ bedeutet und eine Bezeichnung der Anhänger des „neuen Sultans von Ankara“ für ihren Führer ist) stellt eine einzige Verklärung und Hommage dar, die den Diktator vom Bosporus als „Freund des Volkes“ zeigen sollen und seinem Präsidial-Projekt propagandistisch Vorschub leisten.

Um diesen Umbau zu erreichen hatte Erdogan das Land nach seiner Wahlniederlage im Juni 2015 unter einer erneuerten ideologischen türkisch-islamischen Synthese in einen nationalistisch-chauvinistischen Taumel gejagt, seinen schmutzigen Krieg gegen Kurdistan, die kurdische Befreiungsbewegung und türkische Linke entfesselt, der Presse, den religiösen Minderheiten und jeglicher Opposition den Krieg erklärt, und einen faktischen Ausnahmezustand über das Land verhängt. Nach dem Putschversuch seitens Teilen des Militärs im Juli 2016, und die Gunst der Stunde als „Geschenk Gottes“ nutzend, verhängte der türkische Präsident darauf auch formal den Ausnahmezustand über das gesamte Land und begann, flankiert um eine teilweise Aussetzung der EMRK, eine drakonische Säuberungskampagne und Repressionswelle. Tausende fielen dem Staatsterror seither zum Opfer. Hunderttausende wurden vertrieben bzw. sind auf der Flucht. Über Hunderttausend Andersdenkende wurden seither aus dem Staatsdienst entfernt. Zehntausende sitzen in den Gefängnissen ein. Ganze Städte und Stadtteile wurden regelrecht dem Erdboden gleichgemacht. Missliebige Medien wurden einfach dicht gemacht, der Rest gleichgeschaltet. Tausende JournalistInnen verloren ihren Job oder wurden überhaupt inhaftiert und in Farce-Prozessen verurteilt. Andersdenkende aller Couleur sind für vogelfrei erklärt. Und mit dem Coup gegen die linke pro-kurdische HDP hat sich der Gebieter auf dem Staatspräsidenten-Thron auch noch der letzten parlamentarischen Barriere seines Präsidial-Projekts entledigt.

Für den jetzt anlaufenden Kinofilm „Reis“ bildet all dies reine Makulatur. Bezeichnend für den Plot unter der Regie von Hüdaverdi Yavuz, bisher für das Staatsfernsehen TRT tätig, ist vielmehr die bizarre und erschreckende Abschlussszene Weiterlesen

7.4.: Konzert von Esther Bejarano & Microphone Mafia

Wir freuen uns sehr Esther Bejarano und Microphone Mafia in Wien begrüßen zu dürfen! Esther Bejarano_7.4.inWien
Freitag, 7. April 19:00
EKH: ATIGF-Saal, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien

Die 93jährige Esther Bejarano ist längst keine Unbekannte mehr und unermüdlich gegen Krieg und Faschismus aktiv. Sie war Mitglied des Mädchenorchesters im KZ Auschwitz und konnte so mit viel Glück überleben. Das Orchester musste unter anderem zum täglichen Marsch der Arbeitskolonnen spielen. Esther Bejarano ist bis heute Musikerin und eine der Symbolfiguren des antifaschistischen Widerstands.

Mit auf der Bühne: Die Microphone Mafia. Die deutsch-türkisch-italienische Rapper fanden bereits 1989 zusammen, die Kölner Gruppe ist damit eine der ältesten Hip-Hop-Gruppen Deutschlands und ein Aushängeschild des künstlerisch-politischen Widerstandes gegen Rassismus, Neofaschismus und rechte Gewalt.

  • Vorverkauf: 12 EUR (Für SchülerInnen, Studierende und Arbeitslose)
  • 15 EUR Normalpreis, Abendkassa: 18 EUR
  • Neben dem musikalischen wird auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen – für Essen und Trinken ist gesorgt!
Eine gemeinsame Veranstaltung von KOMintern und KZ-Verband/VdA Wien

Vorverkaufs-Karten sind ab jetzt bei KOMintern (info(a)komintern.at) und dem KZ Verband/VdA Wien erhältlich – meldet euch einfach!

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