30.1.21 – Solidarität statt Krise!

Samstag, 30.1.2021 – 13:00 – Ballhausplatz, Wien

Gemeinsam gegen prekäre Arbeitsverhältnisse, Arbeitslosigkeit und Massenverarmung – gemeinsam für Arbeitszeitverkürzung, ein unbefristetes Arbeitslosengeld mit 80% Nettoersatzrate und Löhne, die ein gutes Leben ermöglichen!

Gemeinsam für den massiven Ausbau des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereiches!

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Verschwörungsmythen!

Reiche zur Kassa – gemeinsam für eine Welt ohne Wirtschafts-, Klima- und Gesundheitskrisen!

Viele Menschen stehen im wahrsten Sinne des Wortes am Rande des Abgrunds. Die einen, weil sie vor lauter Angst vor einer Ansteckung psychisch nicht mehr können. Die anderen, weil ihre Gesundheit von der Pandemie geschädigt wurde oder noch wird. Wieder andere, weil sie nicht mehr genug Geld zum Leben haben.

Schon am Beginn der Pandemie, welche die bereits zuvor begonnene Wirtschaftskrise noch weiter verschärfte, hat die Regierung groß getönt: „Koste es, was es wolle“. Was sie damit wirklich meint ist: Koste es uns Arbeitende, was die Konzerne und Superreichen wollen. Für viele kleine Selbständige, Arbeitslose und Kurzarbeitende gibt es hingegen wenig bis nichts.

Auf ihrer Seite müssen wir stehen, auch wenn sie vor lauter Existenzangst manches über COVID-19 von sich geben, was nicht so ganz den Fakten entspricht. Verzweiflung ist kein guter Ratgeber. Kämpfen wir gegen die Ursachen dieser Verzweiflung und nicht gegen ihre Symptome!

Das macht uns nicht blind gegenüber der Tatsache, dass ein Sammelsurium aus VerschwörungsmystikerInnen, EsoterikInnen, RechtsextremistInnen und FaschistInnen versucht die berechtigten Ängste vieler Menschen auszunutzen. Garniert mit Antisemitismus, Holocaust-Relativierung und Sozialdarwinismus mobilisieren sie derzeit tausende Menschen.

Unsere Solidarität gilt jenen, die aus Existenzangst auf die Straße gehen, weil die Regierung kläglich darin versagt, sowohl die Pandemie als auch ihre sich von Tag zu Tag verschlechternde soziale Lage zu bekämpfen. Über die Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Pandemie kann und muss diskutiert werden. Gleichzeitig ist für uns klar, dass die Ewiggestrigen, die versuchen, die berechtigte Kritik an der Regierung auf ihre rechten Mühlen umzulenken, nur eines von uns zu erwarten haben: Widerstand.

Schutzmaßnahmen wie Maske und Abstand sind wichtig, um und selbst und andere zu schützen – gleichzeitig sind nur die gesamte Gesellschaft betreffende politische Maßnahmen ein realistischer Weg zur Bekämpfung der Pandemie, wie zahlreiche Beispiele zeigen.

Kämpfen wir gemeinsam gegen diese Regierung, die unsere Gesundheit und unsere soziale Absicherung für die Interessen des Profits ignoriert – kämpfen wir gemeinsam für eine Welt, in der nicht mehr der Profit zählt, sondern einzig wir arbeitenden Menschen!

Organisiert von der Offensive gegen Rechts und unterstützt von zahlreichen weiteren Organisationen.

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