8.4.: Solidarisch durch die Krise

Kundgebung am Donnerstag, 8.4., 18:00, Landhaus, Linz

Organisiert von Linz gegen Rechts

Vor gut einem Jahr veränderte die Coronakrise unser aller Leben. Mittlerweile stehen wir im wahrsten Sinne des Wortes am Rande des Abgrunds.

Die einen, weil sie vor lauter Angst vor einer Ansteckung psychisch nicht mehr können oder sich dringend nach mehr sozialen Kontakten sehnen. Die anderen, weil ihre Gesundheit von der Pandemie geschädigt wurde oder noch wird. Wieder andere, weil sie nicht mehr genug Geld zum Leben haben, um ihren Job fürchten oder verzweifelt keinen Neuen finden. Einige verzweifeln, weil sie im Homeschooling oder Homeoffice, bei der Pflege der Eltern oder Großeltern, der Hausarbeit und Co in Arbeit ersticken. So unterschiedlich die Lebensrealitäten auch sind – sie haben eines gemeinsam: Die Coronakrise trifft jene am härtesten die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind.

Schon am Beginn der Pandemie, welche die bereits zuvor begonnene Wirtschaftskrise noch weiter verschärfte, hat die Regierung groß getönt: „Koste es, was es wolle“. Was sie damit wirklich meint: Koste es uns Arbeitende, was die Konzerne und Superreichen wollen. Für viele kleine Selbständige, Arbeitslose und Kurzarbeitende gibt es hingegen wenig bis nichts.

Verzweiflung ist kein guter Ratgeber und sorgt dafür, dass man schon mal den ein oder anderen Satz über Covid-19 sagt, der nicht ganz den Fakten entspricht. Da kennen wir doch alle Personen oder haben uns selbst schon mal selbst dabei ertappt.
Kämpfen wir daher gemeinsam gegen die Ursachen dieser Verzweiflung und nicht gegen ihre Symptome!

Das macht uns aber nicht blind gegenüber der Tatsache, dass ein Sammelsurium aus VerschwörungsmystikerInnen, EsoterikInnen, RechtsextremistInnen und FaschistInnen versucht die berechtigten Ängste vieler Menschen auszunutzen. Mit Antisemitismus, Holocaust-Relativierung, purem Rassismus und Fake-News versuchen sie wie ein Wolf im Schafspelz Menschen zu ihren Demonstrationen und Kundgebungen zu locken.

Für uns ist klar: Wir stehen klar auf gegen Rassismus und rechte Wirtschaftspolitik. Egal ob von rechten SchwurblerInnen oder der Regierung.

Unsere Solidarität gilt jenen, die aus Existenzangst auf die Straße gehen, weil die Regierung kläglich darin versagt, sowohl die Pandemie als auch ihre sich von Tag zu Tag verschlechternde soziale Lage zu bekämpfen. Über die Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Pandemie kann und muss diskutiert werden. Deswegen gehen wir auf die Straße – gemeinsam, solidarisch und antirassistisch.

Kämpfen wir gemeinsam gegen diese Regierung, die unsere Gesundheit und unsere soziale Absicherung für die Interessen des Profits ignoriert – kämpfen wir gemeinsam für eine Welt, in der nicht mehr der Profit zählt, sondern einzig wir Jugendlichen, arbeitenden Menschen und PensionistInnen!

Gemeinsam, aber sicher auf die Straße. Wir bitten daher um die Einhaltung der Covid19-Maßnahmen. Daher Abstand halten, FFP2-Maske tragen.

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