Profite (mit) heranziehen – für die Einrichtung eines (Sonder-)Profitfonds zur Krisenfinanzierung!

Um die Krisenkosten nicht auf die Arbeitenden und Massen abzuwälzen, sondern aus den Vermögen und Kapitalgewinnen zu finanzieren, rücken wir als KOMintern eine Reihe von Forderungen im Sinne eines Sofortprogramms in den Fokus der Auseinandersetzung, die wir auch in die heutige Vollversammlung der AK Wien einbringen.

Neben einem Corona-Lastenausgleichsfonds und der Heranziehung der Immobilienwirtschaft, treten wir zudem nachdrücklich für einen (Sonder-)Profitfonds zur Krisenfinanzierung ein, aus dem sich zugleich eine Lohnfortzahlung in voller Höhe für alle speisen ließe.

In der zurückliegenden Dekade sprudelten die Profite der heimischen Unternehmen und Konzerne. Selbst inmitten der tiefen gegenwärtigen Wirtschaftskrise und Corona-Pandemie fehlt es nicht an vereinzelten und sektoralen Profiteuren mit teils ungebrochen immensen Gewinnen in diversen Branchen.

Um der generellen verteilungspolitischen Schieflage entgegenzuwirken und das Aufkommen für die Rettungs-, Hilfs- und Konjunkturpakete nicht auf die Massen abzuwälzen, sowie eine volle Lohnfortzahlung der Beschäftigten durch das (Gesamt-)Kapital zu bewerkstelligen, gilt es auch in Zeiten wie diesen die Profite zur Krisenfinanzierung (mit) heranzuziehen.

Und zwar in Entsprechung der Lage über die Einrichtung eines  sich nach Maßgabe der satten Gewinne der letzten Dekade, aufrechten immensen Profite diverser Branchen, sowie des teilweisen aktuellen Krisengewinnlertums speisenden (Sonder-)Profit-Fonds.

Anstatt Krisen Co-Management zu Lasten der Beschäftigten und explodierenden Arbeitslosigkeit – Für die Aufnahme des konsequenten Kampfs um die Errichtung eines sich nach dieser Maßgabe speisenden (Sonder-)Profitfonds!

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