KOMintern bei der AK-Wahl: Rote Signale in der sozialpartnerschaftlichen Nebelsuppe und Auftrag für die Zukunft

Mit heute stehen nun die Endergebnisse der AK-Wahlen in Wien und Niederösterreich fest. In Wien gelang es KOMintern, mit fast genau 3.000 Stimmen (2.990) den bisher größten Wahlerfolg zu erreichen: Mit diesem Ergebnis konnten wir uns seit unsrem ersten Antreten vor 2 Perioden grob verdoppeln. Als Wehrmutstropfen bleibt jedoch, dass wir trotz Zugewinns hunderter Stimmen ein zweites Mandat ganz knapp nicht erringen konnten.

In Niederösterreich wiederum, wo wir zur Überraschung vieler bei unsrem ersten Antreten letztes Mal auf Anhieb in die Vollversammlung einzogen, gelang es trotz beachtlicher rd. 1.200 Stimmen (1.165) nicht, das Mandat zu verteidigen. Unter widrigen wahlpolitischen Bedingungen mussten wir im größten Flächenbundesland, dessen Wahl zudem zeitlich genau mit Wien zusammenfiel, dieses Mal Stimmenverluste hinnehmen. Unterm Strich reichten für die nötigen Stimmen quer durch Niederösterreich die sehr guten Ergebnisse in einzelnen Bezirken und Betrieben nicht aus.

Gleichzeitig bilden diese, zusammen mit dem kollektiven Wirken der in KOMintern vereinten Kräfte, eine tragfähige Basis unserer konsequenten und kämpferischen gewerkschaftlichen Perspektive in Niederösterreich.

Wir möchten uns daher auch bei all unseren WählerInnen, die uns trotz der sozialdemokratischen Einvernahme der Arbeiterkammer und komplizierten politischen Lage ihr Vertrauen geschenkt haben sowie bei allen UnterstützerInnen und AktivistInnen herzlich bedanken!

Mit der nachhaltigen Verankerung in der Arbeiterkammer in Wien sowie in den Betrieben und Initiativen quer durch Österreich bleibt KOMintern denn auch weiterhin der nötige Sammelpunkt des Widerstands, Motor des Klassenkampfs und Pol der internationalen Solidarität!

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