9.4., Demo: Für einen solidarischen Shutdown!

Für einen Solidarischen Shutdown – Schluss mit Lockdown Chaos und Ausgangssperre

Dieser Aufruf richtet sich an alle Menschen, die Angst haben müssen, sich bei der Arbeit anzustecken, die nicht mehr wissen, wie sie ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen, während die Krisenprofiteure munter Gewinne machen. An alle, die unter dem Lockdown-Chaos leiden.

Machen wir den Regierenden klar, dass wir nichts von ihrer Politik halten. Gehen wir am 9. April gemeinsam mit Abstand und Masken auf die Straße. Gegen eine Krisenpolitik, die das Leben der Vielen aufs Spiel setzt und für:

1) einen menschenwürdigen, sicheren Shutdown: Ein echter Shutdown ist es erst, wenn auch die Wirtschaft zu macht. Ergänzend braucht es die sofortige Erhöhung von Mindestsicherung und Arbeitslosengeld, Bereitstellung von Wohnraum für Menschen, denen „stay at home“ kaum möglich ist. Wo patriarchale Verhältnisse jetzt noch verschärfter zuschlagen, braucht es Räume für Alleinerziehende, Frauen und Inter-, Nonbinary- oder Transpersonen. Es braucht finanzielle Absicherung für Kulturschaffende und Selbstständige, keine einzige Kündigungen mehr in der Krise! Wo auf Arbeiten nicht verzichtet werden kann, wo Schulen offen bleiben sollen müssen wir Platz schaffen für Abstandsregeln, Lüftungssysteme sowie gratis FFP2-Masken für alle.

2) ein vergesellschaftetes, ausfinanziertes und massiv ausgebautes Gesundheits-, Sozial- und Pflegesystem, das keine Gewinne mit Krankheiten macht. Besserer Personalschlüssel, Arbeitszeitverkürzung und signifikante Lohnerhöhung für Pflegepersonal!

3) einen politischen Kurswechsel und das gute Leben: Viele von uns kämpfen mit der Isolation, der Einsamkeit und den psychischen Folgen der Krise. Das letzte was wir brauchen sind 24-Stunden-Ausgangssperren. Wir brauchen den öffentlichen Raum, wo wir sicher und solidarisch zusammen kommen können.

4) eine Politik, die niemanden zurücklässt: Wir fordern Geflüchetenlager zu schließen, dezentrale Unterbringung in den leerstehenden Hotels, die Verlängerung des Winterpakets. Sichere Unterbringung schaffen statt Massenunterkünfte.

5) internationale Solidarität, die Patente aussetzen: Schluss mit der privatisierten Impfstoffpolitik und -produktion, für eine globale, gerechte Durchimpfung. Im Wege steht uns der mangelnde politische Wille und eine verrohte Machtpolitik, die sich weigert die finanziellen Mittel für sinnvolle Maßnahmen bereitzustellen. Lassen wir uns das nicht länger gefallen, die Reichen können und sollen dafür zahlen!

Wir gehen miteinander, emanzipatorisch und solidarisch durch die Krise – auch gegen Faschismus und Verschwörungsmythen.

9. April, 18.30 Uhr, ÖVP Zentrale, Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien.

Im Anschluss an die „Gudi Bleibt“ Demo

Dieser Aufruf wird von zahlreichen linken Gruppen getragen.

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