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Anlässlich des Geburtstags Angela Davis: ATIK ist nicht alleine!

„Wladimir Iljitsch Lenin sagte einmal“ – so eröffnete die Februar-Nummer der ehemaligen österreichischen Monatszeitschrift Weg und Ziel unter dem Titel Solidarität mit Angela Davis im Februar 1972 ihre Seiten – „daß Zeiten radikaler Veränderungen und sozialer Konflikte ungewöhnliche Persönlichkeiten hervorbringen.“

Als eine solche außergewöhnliche Persönlichkeit würdigte die Zeitschrift im Kontext von Davis Geburtstag am 26. Jänner die „schwarze Bürgerrechtskämpferin und Kommunistin, die mehrere außergewöhnliche Gaben in ihrer Persönlichkeit vereinigt: hervorragenden Intellekt, großen persönlichen Mut und ein brennendes Herz für die Unterdrückten.“

Davis hat sich bei ihrem letzten Wien-Besuch denn auch ohne Umschweife mit den AktivistInnen der ATIK solidarisiert. Wir tun es ihr an ihrem Geburtstag gleich: die Repressionen und justiziellen Verfolgungen des globalkapitalistischen Systems gegen seine Antagonisten im Vorfeld der Prozess-Eröffnungen nochmals breiter ins Gedächtnis rufend!

Angela Davis hat sich bei ihrem letzten Wien-Besuch denn auch ohne Umschweife mit den AktivistInnen der ATIK solidarisiert. Wir tun es ihr an ihrem Geburtstag gleich: die Repressionen und justiziellen Verfolgungen des globalkapitalistischen Systems gegen seine Antagonisten im Vorfeld der Prozess-Eröffnungen nochmals breiter ins Gedächtnis rufend!

Durch eine politische, polizeiliche und gerichtliche Kumpanei inhaftiert, sollte an ihr ein Exempel statuiert und die Arbeiterbewegung wie auch die schwarze Befreiungsbewegung der USA eingeschüchtert und paralysiert werden. Vermittels des Vorwurfs der „Unterstützung des Terrorismus“ zog die amerikanische Rachejustiz gegen Angela Davis und den von ihr repräsentierten Befreiungskampf mit aller Brachialität zu Felde und steckte sie in die Todeskammer eines Kalifornischen Gefängnisses, um ihren Prozess zu erwarten. Weltweit entwickelte sich daraufhin eine Welle des öffentlichen Protests gegen diesen hinterhältigen, ungeheuren Staatsterror. Nach zwei Jahren Haft wurde Davis am 4. Juni 1972 dann in allen Punkten der Anklage freigesprochen.

Zusammen mit dem ein Jahrzehnt später von der US-Justiz in einem Farce-Prozess zum Tode verurteilten Journalisten, Autor und Bürgerrechtlicher Mumia Abu-Jamal, avancierte Davis zu einem Inbegriff justiziell verfolgter linker AktivistInnen des „westlichen Metropolenkapitalismus“.

Und weiß wie kaum jemand anderer um die staatliche Totschlagskeule des „Terrorismus“-Vorwurfs gegen Linke, dem gegenwärtig die inhaftierten AktivistInnen der ATIK ausgeliefert sind. Unter ihnen wie bekannt Gen. Musa Demir, Kommunist, kurdischer Befreiungskämpfer, wie Mitbegründer und aktiver Unterstützer KOMinterns, dem, seit seiner schändlichen Inhaftierung am 15. April des Vorjahres seinerseits in Isolationshaft gehalten, demnächst in deutsch-türkisch staatlicher Kumpanei der Prozess gemacht werden soll. Dieses Mal: um die internationalistische Arbeiterbewegung und kurdische Befreiungsbewegung zu paralysieren und einzuschüchtern, sowie den Intellekt, persönlichen Mut und das brennende Herz für die Unterdrückten – wie sie sich heute in Protagonisten wie Musa repräsentieren – zu brechen.