Hoch die internationale Solidarität!

Die Gewerkschaftsbewegung war, neben ihrer immer schon objektiv multiethnischen Zusammensetzung, seit Anbeginn der internationalistischen Zusammenarbeit und Solidarität der Arbeitenden verpflichtet. Ein fundamentales Prinzip, das gerade in Zeiten der Globalisierung und qualitativ neuen internationalen Verflechtung des Kapitals sowie dessen neuer kontinentaler und globaler Governance mit gleichzeitig auch verschärftem Konkurrenzkampf und immer verdichteteren Militärschlägen und Kriegen um Märkte, Rohstoffe, Einflusssphären und Arbeitskräfte gar nicht hoch genug gehalten werden kann.

Zugleich liegt auf diesem Feld des proletarischen Internationalismus gegenwärtig zweifellos eines der größten Amalgame an Defizit und Verrat der Gewerkschaftsbewegung. Und das betrifft nicht allein die aktive wechselseitige internationale Unterstützung in Arbeitskämpfen im engeren Sinn, oder der ernsthaften Solidarität gegen gewerkschaftsfeindliche Angriffe – sondern erstreckt sich natürlich viel weiter auf alle Fronten: den gemeinsamen Kampf gegen Imperialismus und Krieg, gegen Autoritarismus und Faschismus, genauso wie gegen das In-die-Knie-zwingen-Wollen von Staaten, die eigene Entwicklungspfade einschlagen.

Und betrifft nicht zuletzt auch die unabdingbare Solidarität mit den Befreiungskämpfen der unterdrückten Völker und allen, die sich eine revolutionäre Perspektive eröffnen wollen.

› Hoch die internationale Solidarität!
› Arbeitende aller Länder und unterdrückte Völker, vereinigt euch!
› Oder wie es in der Hymne der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung heißt: „Die Internationale erkämpft das Menschenrecht“!

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