KOMintern zu Georg Fischer AG

Georg_FischerWährend die Aktienkurse bei Georg Fischer AG durch die Decke schießen, schauen jene, die den Börsenboom und die Profite erarbeitet haben, durch die Finger.

Während sich der Aktienkurs des Schweizer Industriekonglomerats GF von November 2012 auf April 2014 von 305,75 CHF auf 738,- CHF mehr als verdoppelte (zu August 2011 fast verdreifachte) und der Gewinn 2013 zu 2012 um knappe 5% (zu 2010 um runde 25%) auf 145 Mio. CHF anhäufte, sanken parallel die Löhne und Gehälter. Und das trotz Personalzuwachs um über 650 Beschäftigte (vorrangig aufgrund eines Firmenzukaufs).
Bei einem Beschäftigtenstand von nunmehr weltweit knapp über 14.000 Arbeitenden sanken die gesamten Lohnkosten zeitgleich von 915 auf 914 Mio. CHF ab.
Das beweist einmal mehr: Trotz der permanenten Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen, trotz hervorragender Eigenkapitalausstattung, trotz kontinuierender Gewinnsteigerungen, trotz exorbitanter Aktienkurs-Steigerungen  – für uns Arbeitende fallen vielfach nicht einmal mehr Brösel von den Profitkuchen ab, und das quer durch die Bank.
Im Gegenteil: Für die Beschäftigten im Land, so der Chef des WIFO unlängst, ist „heuer bereits das fünfte Jahr in Folge, in dem die Einkommen real zurückgehen“.
Was Wunder  – angesichts der  beständig „maßvollen“ Lohn- und Gehaltsabschlüsse der letzten Jahre im Zeichen „hoher Verantwortung“, wie sich FSG-Foglar unlängst noch brüstete.
Die Kassen der Global Player hingegen klingeln. Und dennoch wird aus den Konzernzentralen allesamt der Sparstift zur Profitmaximierung angesetzt. Zulagen werden gekürzt oder gar gestrichen, der Arbeitsdruck massiv erhöht und kranke KollegInnen auf die Straße gesetzt.
Dass die knieweiche Politik der Sozialdemokratie samt AK- und ÖGB-Spitzen diesem Wahnsinn der Profitlogik nicht wirksam entgegenzutreten vermag, ist deutlich sichtbar: Die Reallohnverluste, die Kahlschläge, Standortverlagerungen und die explodierte Arbeitslosigkeit bestenfalls noch „sozialpartner“schaftlich verwaltend, vermögen SPÖ/FSG weder zu verhindern, geschweige denn eine Perspektive zu bieten. Resolutionen, Presseaussedungen, Sonn- und Feiertagsreden und das unentwegte Setzen auf die Sozialplankarte im Falle von Kündigungen und Personalkahlschlägen  reichen dafür nicht aus.

Dazu bedarf es vielmehr einer radikalen Kritk der Verhältnisse sowie einer konsequenten und  kämpferischen Orientierung an den Arbeits- und Lebensinteressen der Lohnabhängigen!
Dafür steht KOMintern – darum Liste 7 bei der AK-Wahl!

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