Beachtlicher Erfolg für KOMintern bei AK-Wahl in Tirol: 1.239 Stimmen (1,24 Prozent)

KOMintern-Wahlergebnis_Danke
Einzug um lediglich 90 Stimmen verpasst

Wer die politischen Verhältnisse und Gegebenheiten in Tirol auch nur annähernd kennt, wird diesen großartigen Achtungserfolg unseres ersten Antretens zur Tirol AK-Wahl erst ermessen können.
Auch wenn wir das angestrebte Mandat letztlich knapp verpasst haben. Eine knapp verfehlte Möglichkeit, so wie in Wien auch in der Tiroler Arbeiterkammer als konsequente Kraft und klassenkämpferischer Gegenpol politische Akzente hinsichtlich der Arbeits- und Lebensinteressen der Werktätigen, nicht zuletzt in Verbindung mit den realen Kämpfen in Betrieben und Branchen, eines internationalistischen Agierens der multiethnischen Arbeiterschaft Österreichs, der internationalen Solidarität und des Antifaschismus setzen zu können.
Dieses Wahlergebnis ist nichts desto trotz jedoch ein weiterer Markstein und weiteres Fundament der Entwicklung einer unabdingbaren klassenkämpferisch-internationalistischen Perspektive von unten. Ein Abschneiden, mit dem wir uns als KOMintern im „Heiligen Lande“ aus dem Stand als stärkste Kraft nach den vier etablierten, einzig in der Vollversammlung verbliebenen, Fraktionen des ÖAAB, der FSG, der GRUENEN und den rechts-außen Demagogen der FA, etablieren konnten. Ein Ergebnis, das in eins zu einer Festigung unseres gemeinsamen Wirkens als gewerkschaftspolitisches Kampfbündnis  führen wird und KOMintern auch in Tirol den Weg als die internationalistische, kämpferische linke Kraft in den Betrieben, Gewerkschaften und auf der Straße ein gutes Stück weiter öffnet. Konsequent und einzig den Interessen der Arbeitenden verpflichtet, wie sachpolitisch konkret. Ein Zug der sich auch in unseren Betriebswahlsprengel-Ergebnissen wieder findet: Wo wir als KOMintern verankert sind, man uns kennt, oder wir über Verteilungen unsere Positionen und Forderungen den Beschäftigten näher darlegen bzw. in Gesprächen vertiefen konnten, sahen überdurchschnittlich viele Kollegen und Kolleginnen in uns die alternative Kraft und ihre alternative Stimme zum eingefahrenen Spektrum. Eine Erfahrung, die uns zusätzlichen Mut für eine neue gewerkschaftspolitische Perspektive gibt!
Und die wir wie den allgemeinen Schwung aus Tirol in die laufenden AK-Wahlkämpfe in Wien und Niederösterreich mitnehmen werden. Wahlauseinandersetzungen in denen wir dann, in noch erweiterter bündnispolitischer Breite und betrieblichen Verankerungen, auf zumal gewerkschaftspolitisch günstigerem Terrain um die Verteidigung und Stärkung zunächst unserer Wiener AK-Position und daran anschließenden Einzug in die Niederösterreichische AK kämpfen werden!

Klassenkampf macht´s möglich!

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