Rojava/Nordsyrien droht erneute Invasion und Besatzung

Diktator Erdogan und sein Bündnispartner, die rassistische MHP, gaben bekannt, dass sie sich darauf vorbereiten, die demokratischste Region Syriens, ROJAVA, anzugreifen.

Araber*innen, Turkmen*innen, Jesid*innen, Armenier*innen, vor allem Kurd*innen sind nach der Besatzung des Rojava Kantons, Afrin, neuerlich einem Angri­skrieg ausgesetzt. Menschen aus vielen Glaubensgemeinschaft wie jener der Alevit*innen, Jesid*innen und Christ*innen sehen sich neuerlich einem Massaker ausgesetzt. Dieser Angrffi­s- und Besatzungskrieg richtet sich nicht nur gegen die Menschen dort, sondern auch auf ein ökologisches Gesellschaftsmodell, auf die Freiheit der Frauen und den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft als Ganzes!

Die YPG / YPJ und die internationalistischen Kräfte retteten und befreiten Rojava unter den schwierigsten Bedingungen vor den barbarischen IS-Milizen. Der heldenhafte Widerstand in Rojava, verkörpert durch den Sieg gegen den IS in Kobanê, geht durch den Aufbau einer neuen Gesellschaft in Rojava weiter. Aber die AKP-MHP-Allianz, die sich nicht von den barbarischen der IS-Milizen unterscheidet, droht diesen Gebieten in Kurdistan ERNEUT mit Krieg und Vernichtung.

Mit der gleichen Entschlossenheit mit der schon die Stadt Kobanê damals verteidigt wurde, werden auch die heute unter Angriff­ stehenden Gebiete von Rojava in Nordsyrien, aber auch Shingal und Machmur im Irak, verteidigt werden. Die türkische Luftwaff­e gri­ff am Donnerstag die von kurdischen Geflüchteten aus der Türkei bewohnte UN-Flüchtlingslager in Machmur (Südkurdistan- Nordirak) und die jesidische Stadt Shingal (Südkurdistan-Nordirak) an, aus welcher der IS vertrieben wurde. Dagegen muss protestiert werden!

Diese Kriegserklärung des Diktators Erdogan, kurz vor den Kommunalwahlen in der Türkei, muss von international solidarischen Kräften entschieden abgelehnt werden!

Die AKP-MHP-Regierungsallianz ist die größte Bedrohung für den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft in Rojava! Wir müssen uns gegen die schmutzigen Deals der türkischen Regierung, der USA und Russlands wehren. Wir müssen die internationale Solidarität weiter stärken! Wir dürfen die Menschen in Rojava nicht aufgeben, welche nur ein ehrenwertes und friedliches Leben leben wollen und nicht Opfer der schmutzigen Deals der Imperialisten werden wollen.

Lassen Sie uns den gemeinsamen Kampf gegen diese Besatzungspläne stärken, damit die Menschen, ihr vom Krieg zerrüttetes Land nicht verlassen müssen und ebenso dürfen sie nicht zum Wahlkampfthema rassistisch-diskriminierender Regierungen in Europa werden.

Jene engen Beziehungen zwischen der FPÖ-ÖVP Regierung und der Türkei sind als eine indirekte Unterstützung des Krieges in Rojava zu verstehen. Jegliche Zugeständnisse und Unterstützung der FPÖ-ÖVP-Regierung gegenüber Erdogan und der AKP-MHP-Allianz werden weitere Zerstörungen in Rojava und in der gesamten Region mit sich bringen. Dem gegenüber müssen wir im Geist der Solidarität in Kobanê und in Afrin Seite an Seite stehen, und wir müssen die Verwaltung in Rojava / Nordsyrien verteidigen!

 

  • Wir rufen alle, die sich diesem schmutzigen Krieg widersetzen auf, sich gegen diese Kriegserklärung des Diktators Erdogan zu stellen!
  • Lasst uns die internationale Solidarität gegen diesen schmutzigen Krieg aufbauen!
  • Schluss mit völkerrechtswidrigen Angriff­s- und Invasionskriegen in Rojava!

 

ADHF, ATIK-VTID, AvEG-Kon (Viyana), SKB- Viyana, Yeni Kadın (Viyana), ADKH (Avusturya), DKTM, FEDA, AVESTA, KOMintern, VDHD, AABF

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