Die klassenkämpferische Kraft!
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Vaša borba je naša borba! Euer Kampf ist unser Kampf!

"Klaut mir nicht meine Zukunft!"

“Klaut mir nicht meine Zukunft!”

Seit Tagen gehen in Bosnien und Herzegowina (BiH) zehntausende Menschen auf die Straße. Sie haben genug von Arbeitslosigkeit (44 %), Lohnkürzungen und korrupten Politikern, die in den letzten Jahrzehnten auf Druck von Weltbank oder EU die Privatisierung von Betrieben organisierten.

Die sozialen Proteste, die in der traditionsreichen Stadt Tuzla ihren Anfang genommen hatten, weiteten sich rasch auf weitere Städte aus und greifen mittlerweile auch auf andere ehemalige Teilrepubliken Jugoslawiens über. Tuzla symbolisiert die Vernichtung durch den Kapitalismus: Die Stadt war im sozialistischen Jugoslawien ein blühendes industrielles Zentrum, nun sind die meisten Betriebe pleite, mehr als ein Fünftel der Gesamtbevölkerung lebt in großer Armut, Arbeiter bekommen monatelang keinen Lohn, und nach und nach breiten sich Krankheiten aus, die auf Nahrungsmangel zurückzuführen sind.

Gegen diese Missstände hat sich nun eine breite Mehrheit der Bevölkerung zusammengeschlossen. ArbeiterInnen stehen mit Pensionierten und Studierenden gemeinsam auf der Straße, Kroaten mit Serben und Bosniaken. Ethnische und religiöse Unterschiede gibt es nicht mehr. Sie kämpfen gemeinsam für ein besseres Morgen.

Doch die (ausländischen) Eliten werden nicht einfach aufgeben. Valentin Inzko, Hoher Repräsentant laut „Dayton“, der gerne auch als „Statthalter in einem europäischen Protektorat“ bezeichnet wird, denkt bereits laut über die Entsendung von EU-Truppen nach – „wenn die Lage eskaliert“. Eine Verstärkung des österreichischen Kontingentes der von der EU geführten EUFOR-Mission »Althea « ist bereits geplant. Um die Interessen des europäischen und österreichischen Monopolkapitals zu sichern, scheut man abermals nicht davor zurück, in den Krieg zu ziehen.

  • Lassen wir nicht zu, dass weiterhin eine kleine Minderheit von Kriegsprofiteuren und politischen Eliten über unser Schicksal entscheidet!
  • Vereinigen wir uns im Kampf für ein besseres Morgen, für eine Welt ohne Ausbeutungund Krieg, für eine souveräne unabhängige Demokratie!
  • Zeigen wir unsere Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Bosnien und EX-YU!
  • NEIN zu einer imperialistischen Intervention der EU in Bosnien!
  • Kämpfen wir auch in Österreich für ein anderes Wirtschafts-und Gesellschaftssystem!

Sloboda narodu!

Selma Schacht , Arbeiterkammerrätin von KOMintern & Spitzenkandidatin bei den AK-Wahlen 2014

Selma Schacht , Arbeiterkammerrätin von KOMintern & Spitzenkandidatin bei den AK-Wahlen 2014

„Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Bosnien und EX-YU! Wir stehen allen protestierenden und kämpfenden KollegInnen aktiv zur Seite – sei es in Mödling oder sei es in Tuzla!“

Dusan Đorđević , Kandidat von KOMintern bei den AK-Wahlen 2014

Dusan Đorđević , Kandidat von KOMintern bei den AK-Wahlen 2014

„Es ist gut, dass die Menschen in BiH endlich begreifen, wer ihre wahren Gegner sind und gemeinsam, egal woher sie stammen, für die Verbesserung ihrer sozialen Lage kämpfen!“

 

Soli-Bosnien-Flugi_A5-web

KOMintern-Solidaritätsflugblatt_BiH