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Sozial-KV: Die zweite Runde

2. Verhandlungsrunde zum Sozialwirtschafts-Kollektivvertrag am 12.Jänner: ARBEITSZEITVERKÜRZUNG!
sozial aber nicht bloed vorm OEGB_2016Im Forderungsprogramm der Gewerkschaften GPA-djp und vida ist allem vorangestellt ein Thema, das nach Jahrzehnten endlich in die Tat umgesetzt werden soll: Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden in der Woche!

Und zwar bei vollem Lohn und Personalausgleich. Diese Forderung wurde ganz klar und einstimmig gestellt, Differenzen gab es jedoch bezüglich der wieder einmal vollkommen offen und damit schwammig formulierten Forderung nach einer „deutlichen Erhöhung der Realeinkommen unter Berücksichtigung der Inflationsrate“.

Eine gewerkschaftliche Forderung umzusetzen braucht in Zeiten wie diesen Druck – von Seiten der Beschäftigten wie auch der Betriebsräte. Wie aber soll dieser aufgebaut werde, wenn man nicht einmal weiß, wofür man auf die Straße gehen soll? Als KOMintern fordern wir im Rahmen der Initiative „Sozial, aber nicht blöd“ ganz klar plus 4% und mindestens 150.- Euro. Das wäre auch von Gewerkschaften zu erwarten, die sich wirklich gegen working poor und Armutsfallen im Sozial- und Gesundheitsbereich stellen wollen.

Nun geht es darum, den Druck von unten soweit aufzubauen, dass die Verhandlungsgremien beim Thema Arbeitszeitverkürzung stark bleiben und beim Thema Lohn- und Gehaltserhöhung nicht einknicken!

Falls diese Verhandlungsrunde kein Ergebnis bringt, finden in den Bundesländern regionale Protestaktionen statt – in Wien z.B. am 16.1. Betriebsversammmlungen in Form eines Protestmarsches über die Mariahilferstraße. Treffpunkt: 15.00 Uhr Christian-Broda-Platz (Wbhf).

Unsere Forderungen:

  •         > KV-Erhöhung um 4%, mindestens aber 150 €
  •         > Kampf gegen prekäre Beschäftigung
  •         > Eine konsequente Arbeitszeitverkürzungohne Lohn- und Gehaltsverluste!
  •         > „Streikfähig statt streichfähig!“

Das aktuelle Flugblatt von “Wir sind sozial, aber nicht blöd!”