Die klassenkämpferische Kraft!

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Athen: Generalstreik gegen Rundfunk-Abschaltung

ERTGriechenlands Journalisten üben massenhaft Solidarität mit ihren Kolleginnen und Kollegen vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT, der in der vergangenen Woche auf Beschluss der Regierung praktisch ohne Vorankündigung abgeschaltet wurde. 2900 Mitarbeiter sitzen auf der Straße, doch sie lassen sich nicht entmutigen und setzten ihre Arbeit fort. Währenddessen traten die Journalisten der privaten Rundfunksender in den Streik, auf vielen Kanälen blieb der Bildschirm schwarz oder fielen zumindest die Nachrichten aus. Einige Sender, so der Kanal »902« der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) übernahmen das Programm, das die gefeuerten Kollegen produzierten. Dieses war zunächst auch noch auf der Homepage ert.gr zu sehen, die jedoch im Laufe des Tages abgeschaltet wurde.

Nach Bekanntwerden der Schließungsanordnung waren gestern abend Tausende Menschen zum Rundfunkgebäude geströmt und es besetzt. Die ganze Nacht über fand eine Protestkundgebung mit zahlreichen bekannten Bands statt, gemeinsam wurden auch die Widerstandslieder aus dem Kampf gegen die faschistische deutsche Besatzung und die Militärdiktatur gesungen.

Die Proteste bleiben nicht auf die Journalisten beschränkt. Für den morgigen Donnerstag rufen die Gewerkschaften zu einem landesweiten Generalstreik auf. Erinnert wird von vielen daran, dass dies das erste Mal in über 70 Jahren ist, dass ERT abgeschaltet wurde. Selbst die deutschen Besatzer wagten in den 40er Jahren nicht, die Griechen ohne Rundfunk zu lassen.

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FAIR statt PREKÄR – Ferienjob, Praktikum & Co!

gpa_djp_jugendGPA-djp Jugend: Jetzt über deine Rechte informieren!

Mehr als 130.000 SchülerInnen und StudentInnen arbeiten in den Sommerferien. Die einen tun dies, um sich etwas Geld zu verdienen, die anderen weil es ihnen der Schul- oder Studienplan vorschreibt. Die GPA-djp Jugend (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) startet in diesem Sommer die Ferienjob-Offensive „FAIR statt PREKÄR – Ferienjob, Praktikum & Co”. Wenn auch du in den Sommerferien arbeiten gehst – freiwillig oder nicht – findest du auf www.ferienjob.or.at und auf www.facebook.com/ferienjob.praktikum alle wichtigen Infos.

Neben einer Checkliste für die Zeit vor, während und nach dem Ferienjob gibt’s auch Info-Videos und kostenlose Broschüren und Folder als Download. Du kannst aber auch die selbsterklärende Powerpointpräsentation „Dein Ferienjob – Deine Rechte” und viele andere Materialien downloaden. Weiters kannst du kostenlose Infomaterialien, Folder, Flyer und Plakate zum verteilen/aufhängen in der Schule oder an der Uni bestellen!
Bestellformular

Türkei: Stoppt die Polizeigewalt – Proteste zulassen!

türkeiDer brutale Angriff auf die Proteste Ende Mai auf dem Instanbuler Taksim-Platz hat die ganze Welt schockiert – und eine massive Protestwelle in der ganzen Türkei ausgelöst. Eine Koalition verschiedener Organisationen, darunter Gewerkschaften hat Forderungen aufgestellt, die Gewerkschafter_innen überall Unterstützung finden werden, unter anderen: alle Festgenommenen müssen freigelassen werden, alle Verfahren gegen sie eingestellt werden, die Verantwortlichen für die Polizeigewalt zur Verantwortung gezogen werden, und alle Einschränkungen des Versammlungsrechts müssen aufgehoben werden.

Protestbotschaften schicken: labourstartcampains.net

Griechische Baustoff-Fabrik jetzt in Arbeiterhand (Video)

viomeVio.Me – Wenn Ihr nicht könnt, wir können!

Erst macht die griechische Baustoff-Fabrik Vio.Me (auch Bio.Me genannt wegen der griechischen Schreibweise) pleite, dann laufen die Eigentümer davon, und nun übernehmen die Arbeiter. Die Entscheidung, eine Fabrik in Selbstverwaltung zu übernehmen, ist für die gesamte griechische Arbeiterbewegung von großer Bedeutung.

VIDEO auf verdi.de

Insourcing statt Outsourcing im Wiener Krankenanstaltenverbund!

KOMintern unterstützt Initiative Übernahme (initiativeuebernahme.wordpress.com)

KOMintern unterstützt Initiative Übernahme
(initiativeuebernahme.wordpress.com)

Solidarität mit den Beschäftigten der AGO!

Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International (KOMintern) erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Beschäftigten der AGO im Wiener AKH und ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Anstellung bei der Gemeinde Wien/KAV.

KOMintern hat schon in der letzten Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer gefordert, dass alle Outsoucingpläne sofort zu stoppen, dass bestehende Vergaben an Dritte sind nicht mehr zu verlängern sind und dass die Beschäftigten der Fremdfirmen übernommen werden müssen, damit in Zukunft wieder alle Tätigkeiten im Rahmen des Wiener Krankenanstaltenverbundes und somit wieder von Vertragsbediensteten der Gemeinde Wien vorzunehmen sind.
-> Antrag 1 an die 160. AK-Vollversammlung

Denn:

  • Outsourcing führt immer zu niedrigeren Löhnen und einer schlechteren arbeitsrechtlichen Stellung.
  • KAV-interne Karrieren sind für Beschäftigte von Fremdfirmen nicht möglich. Vorhandene persönliche Entwicklungspotentiale können daher nicht ausgeschöpft werden, was besonders für MigrantInnen eine Katastrophe ist.
  • Die derzeitige Situation führt zu unnötigem Stress bei allen Beschäftigtengruppen. Dies erhöht die Gefahr von vermeidbaren Fehlleistungen. Dies darf weder den Beschäftigten noch der Bevölkerung zugemutet werden.
  • Gute Zusammenarbeit unterschiedlichster Berufsgruppen ist eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren des Spitalsbetriebes. Ein schlechtes Arbeitsklima und Zukunftsängste bei den Beschäftigten gefährden dies.
  • Qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung und gute Löhne und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sind kein Widerspruch!

Der Vorstand der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative International

ABSCHIEBUNGEN STOPPEN!

Die Refugees am KOMintern-Fest 2013 im Sigmund-Freud-Park

Die Refugee-Aktivisten am KOMintern-Fest 2013

Demonstration der Refugee-Protest-Bewegung

Donnerstag, 6.Juni 2013
17 Uhr, Sigmund-Freud-Park

Am 24. November sind Geflüchtete vom Lager Traiskirchen nach Wien marschiert, um auf katastrophale Missstände im Asylwesen aufmerksam zu machen und ihre Rechte einzufordern. Nach einem Monat Protestcamp bei
eisigen Temperaturen im Sigmund-Freud-Park blieben die Forderungen der Refugee-Aktivisten und ihren Unterstützenden von der Politik weitgehend ungehört. Erst nach der gewaltsamen Räumung des Parks durch die Polizei, der Besetzung der Votivkirche und mehreren Hungerstreiks der Refugee-Aktivisten konnte die Politik den Protest nicht länger ignorieren. Mit dem Versprechen auf eine Lösung siedelten die Aktivisten am 3. März 2013 ins leerstehende Servitenkloster im 9. Bezirk um. Weiterlesen

»Zanon ist Schützengraben des Klassenkampfes«

"Zanon gehört dem Volk - Unterstützt die Arbeiter"

“Zanon gehört dem Volk – Unterstützt die Arbeiter”

Keramikfabrik im Süden Argentiniens steht seit 2002 unter Kontrolle der Arbeiter. Aktivist ist derzeit auf Europa-Rundreise.
Gespräch mit Raúl Godoy
Interview: Wladek Flakin

Raúl Godoy ist einer der mehr als 400 Arbeiter der Zanon-Fabrik, die auch unter dem Namen »FaSinPat« (»Fabrica sin Patrones«, »Fabrik ohne Chefs«) bekannt ist. Seit 2012 ist er auch Abgeordneter im Parlament der argentinischen Provinz Neuquén

Wie begann die Geschichte von Zanon als selbstverwaltete Fabrik?

Unser erstes Gefecht bestand darin, unsere Gewerkschaft zurückzuerobern. die damals eine gelbe, also von Unternehmern »gekaufte«, war. Wir mussten uns konspirativ organisieren, konnten aber die Gewerkschaftswahlen gewinnen. Dann mussten wir alle Kollegen davon überzeugen, dass wir ein Programm brauchen. Wir haben alles in der Vollversammlung diskutiert und entschieden. Wir haben nicht nur die festangestellten Keramikarbeiter verteidigt, sondern auch die prekär Beschäftigten. Unsere neue Gewerkschaftsführung und alle Delegierten waren direkt gewählt und auch jederzeit abwählbar.

Wie kam es zur Betriebsbesetzung?
Gesamtes Interview auf jungewelt.de

Rede von KOMintern–Arbeiterkammerrätin Selma Schacht

selma_solidarwerkstatt12. Mai: Solidarstaat statt EU-Konkurrenzregime – Umzug vom Haus der EU zum österreichischen Parlament

Liebe Freundinnen und Freunde!

Als KOMintern-Arbeiterkammerrätin erlebe ich oft, dass die von meinen Vorredner formulierte Kritik an der Politik der Europäischen Union auch in der Arbeiterkammer auch von SozialdemokratInnen ausgesprochen wird – aber ausschließlich in den Ausschüssen hinter verschlossenen Türen. Wenn es dann in die öffentliche Vollversammlung geht, wird diese Kritik abgeschwächt und verwässert, um brav wieder auf SPÖ-Parteilinie zu sein. Statt einer grundsätzlichen Missbilligung der EU-Politik wird dann die Quadratur des Kreises gewünscht, nämlich eine „soziale EU“ oder anders eine „Sozial- neben der Wirtschaftsunion“. Wir als KOMintern zeigen auf, dass dies nicht möglich ist.

Die Politik und Ökonomie und damit auch das Leben der Menschen in Österreich werden seit dem Beitritt zur Europäischen Union von dieser dominiert. Die österreichische Politik unterwirft sich den Interessen dieses Zusammenschlusses der Banken und Konzerne und macht damit unseren Kampf gegen Ausbeutung, Arbeitslosigkeit und Entdemokratisierung schwieriger. Weiterlesen

Bildungskarenz, Bildungsteilzeit und Fachkräftestipendium

Bildungskarenz-Bildungsteilzeit-FachkräftestipBereits Anfang des Jahres brachte das Sozialministerium Neuerungen im Bereich der Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen für ArbeitnehmerInnen auf den Weg. Seit März 2013 liegen die gesetzlichen Beschlüsse vor: zusätzlich zur bisher schon weitgehend bewährten Bildungskarenz gibt es ab Juli 2013 die Möglichkeit, Weiterbildungen auch im Rahmen von Bildungsteilzeit und Fachkräftestipendium zu absolvieren.

Mit diesen Neuerungen gibt es nun auch eine umfassende Neuauflage der GPA-djp Broschüre zur Bildungskarenz. Diese enthält zum einen die wichtigsten Rahmeninformationen und Eckpunkte der Regelungen zur Bildungskarenz, zur Bildungsteilzeit und zum Fachkräftestipendium. Zum anderen werden auch spezielle Informationen für die Betriebsratsarbeit zu diesen Themen bereitgestellt.
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IG Metall kündigt Streik an

warnstreikDie deutsche Gewerkschaft IG Metall und Unternehmervertreter gehen am heutigen Montag in die entscheidende vierte Runde im möglichen Tarifpilotbezirk Baden-Württemberg. Die Gewerkschaft kommt mit einer Forderung von 5,5 Prozent mehr Geld für zwölf Monate an den Verhandlungstisch in Böblingen. Der Verband Gesamtmetall bietet 2,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für 13 Monate bei zwei Nullmonaten an.

Die IG Metall droht mit Urabstimmung und Streik in der Branche mit ihren 3,7 Millionen Beschäftigten, wenn es in Böblingen oder am Folgetag in München nicht zu einem Durchbruch kommt. Sie hatte für Montag erneut Warnstreiks angekündigt. »Die IG Metall will eine schnelle Einigung, aber zu fairen Bedingungen«, sagte der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Detlef Wetzel, der Bild-Zeitung (Montagausgabe). »Dafür müssen die Arbeitgeber ihr Angebot beim Geld schnell und deutlich nachbessern.« Sollte in dieser Woche keine Lösung am Verhandlungstisch gelingen, »gehen wir nach Pfingsten in die Urabstimmung«.

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