Die klassenkämpferische Kraft!

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Portugiesen sagen NEIN

portugal-general-strikeGeneralstreik gegen Kürzungspolitik der Regierung in Lissabon. Gewerkschaften sprechen von größter Beteiligung seit Jahrzehnten
von André Scheer / Junge Welt

Hunderttausende Menschen haben am Donnerstag mit einem 24-stündigen Generalstreik das Wirtschaftsleben in Portugal weitgehend zum Erliegen gebracht. Wie Sprecher der Gewerkschaftsverbände CGTP und UGT, die zu dem Ausstand aufgerufen hatten, am Nachmittag erklärten, war die Beteiligung sowohl im privaten Bereich wie auch in den Staatsbetrieben und Behörden außerordentlich hoch und erreichte häufig 100 Prozent. Landesweit hätten 80 bis 90 Prozent der Beschäftigten die Arbeit niedergelegt, sagte CGTP-Sprecher Armando Farias am Nachmittag. Sein Generalsekretär Arménio Carlos zeigte sich gegenüber Medienvertretern überzeugt davon, dass die Regierung nach diesem vierten Generalstreik in den vergangenen zwei Jahren nicht mehr so weitermachen könne wie bisher. Diese Richtung hatte bereits die von der Gewerkschaft ausgegebene Losung vorgegeben: »Schluß mit Ausbeutung und Verarmung, weg mit dieser Regierung!«

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KOMintern auf Euronews!

Kurzvideo “No Comment” von den Pro- und Contra-Erdogan-Protesten in Wien letzten Sonntag (23.6.):

Widerstand überall! – Her yer Direniş!

„Solidarität mit den Kämpfen in der Türkei!“ DSA Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin von KOMintern

„Solidarität mit den Kämpfen
in der Türkei!“ DSA Selma Schacht,
Arbeiterkammerrätin von KOMintern

Die AKP-Regierung und ihre massiv bewaffneten staatlichen Exekutivkräfte greifen Demonstrationen an – und der Widerstand weitet sich aus. 

Oft haben schon Massenproteste gegen die katastrophalen politischen Zustände in der Türkei stattgefunden. Jährlich gibt es die Auseinandersetzungen um den Taksim-Platz am 1.Mai, kämpferische Gewerkschaften rufen zu Streiks auf und viele politische Organisationen arbeiten tagtäglich an einer Veränderung des Systems.

Doch neu ist die Breite der heutigen Bewegung, die von vielen bislang politisch nicht aktiven Menschen, voran einer immer unzufriedeneren Jugend, ausging. Zehntausende widersetzen sich den brutalen Angriffen der Polizei, trotzdem das Regime sie mit
Massenverhaftungen – von DemonstrantInnen, Anwälten, GewerkschafterInnen und politischen AktivistInnen der Linken
- einzuschüchtern und zu terrorisieren versucht.
Zehntausende Menschen sind auch in den letzten Tagen in Istanbul, Ankara und vielen anderen Städten auf die Straße gegangen, um gegen die Polizeigewalt der vergangenen Tage zu protestieren und den Rücktritt von Regierungschef Erdogan zu fordern.

Fünf Gewerkschaften und Berufsverbände hatten diesen Montag gemeinsam zu einem Generalstreik aufgerufen, und vielerorts verließen ihre Mitglieder die Betriebe. Die Polizei ging immer wieder mit Wasserwerfern, Tränengas und Knüppeleinsätzen gegen die
Ansammlungen vor. Weiterlesen

Solidaritätsdemonstration mit der Protestbewegung in der Türkei

taksim„Taksim überall – Widerstand überall!“

Sonntag, 23. Juni
Treffpunkt: 12.00 Uhr, Ringstraße vor der Oper

Demonstration über den Ring/Schwarzenbergplatz/Prinz-Eugenstraße
Schlusskundgebung Nähe der Türkischen Botschaft

Ausgehend von den Protesten gegen die Beseitigung des Gezi-Parks in Istanbul zugunsten eines autokratischen Prestigeobjekts hat sich in den letzten Wochen ein regelrechter Volksaufstand gegen das AKP-Regime gebildet, bei dem es mittlerweile um weit Grundsätzlicheres geht als um die Bäume im Gezi-Park.
Die Hauptstoßrichtung dieses Aufstandes, der von vielen bislang unorganisierten und politisch nicht aktiven Menschen, voran einer immer unzufriedeneren Jugend, ausging, sowie von vielen etablierten Organisationen unterstützt wird, fordert demokratische Bürgerrechte, die Einhaltung der Menschenrechte und das Ende des nun offen wütenden Staatsterrors. Weiterlesen

Protestkundgebung: Übernahme statt Fremdvergabe (25.6.)

protestkundgebungDienstag, 25. Juni 2013, ab 9 Uhr
Friedrich-Schmidt-Platz (hinterm Wiener Rathaus)

Initiative Übernahme:
Wir haben in den letzten Wochen keine Mühen gescheut haben und unter den KollegInnen im AKH und im betriebsrätlichen und gewerkschaftlichen Bereich auf unsere Anliegen aufmerksam gemacht. Jetzt wollen wir einen Schritt weiter gehen.

Nachdem es bisher keine Zusagen für einen Verhandlungstermin mit den zuständigen Stadträtinnen gegeben hat, werden wir während der Wiener Gemeinderatssitzung am 25.6. am Friedrich-Schmidt-Platz (hinter dem Rathaus) auf uns aufmerksam machen, die Stadtregierung auffordern mit uns in Verhandlung zu treten und ihr die tausenden bereits gesammelten Unterschriften übergeben.
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Athen: Generalstreik gegen Rundfunk-Abschaltung

ERTGriechenlands Journalisten üben massenhaft Solidarität mit ihren Kolleginnen und Kollegen vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT, der in der vergangenen Woche auf Beschluss der Regierung praktisch ohne Vorankündigung abgeschaltet wurde. 2900 Mitarbeiter sitzen auf der Straße, doch sie lassen sich nicht entmutigen und setzten ihre Arbeit fort. Währenddessen traten die Journalisten der privaten Rundfunksender in den Streik, auf vielen Kanälen blieb der Bildschirm schwarz oder fielen zumindest die Nachrichten aus. Einige Sender, so der Kanal »902« der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) übernahmen das Programm, das die gefeuerten Kollegen produzierten. Dieses war zunächst auch noch auf der Homepage ert.gr zu sehen, die jedoch im Laufe des Tages abgeschaltet wurde.

Nach Bekanntwerden der Schließungsanordnung waren gestern abend Tausende Menschen zum Rundfunkgebäude geströmt und es besetzt. Die ganze Nacht über fand eine Protestkundgebung mit zahlreichen bekannten Bands statt, gemeinsam wurden auch die Widerstandslieder aus dem Kampf gegen die faschistische deutsche Besatzung und die Militärdiktatur gesungen.

Die Proteste bleiben nicht auf die Journalisten beschränkt. Für den morgigen Donnerstag rufen die Gewerkschaften zu einem landesweiten Generalstreik auf. Erinnert wird von vielen daran, dass dies das erste Mal in über 70 Jahren ist, dass ERT abgeschaltet wurde. Selbst die deutschen Besatzer wagten in den 40er Jahren nicht, die Griechen ohne Rundfunk zu lassen.

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FAIR statt PREKÄR – Ferienjob, Praktikum & Co!

gpa_djp_jugendGPA-djp Jugend: Jetzt über deine Rechte informieren!

Mehr als 130.000 SchülerInnen und StudentInnen arbeiten in den Sommerferien. Die einen tun dies, um sich etwas Geld zu verdienen, die anderen weil es ihnen der Schul- oder Studienplan vorschreibt. Die GPA-djp Jugend (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) startet in diesem Sommer die Ferienjob-Offensive „FAIR statt PREKÄR – Ferienjob, Praktikum & Co”. Wenn auch du in den Sommerferien arbeiten gehst – freiwillig oder nicht – findest du auf www.ferienjob.or.at und auf www.facebook.com/ferienjob.praktikum alle wichtigen Infos.

Neben einer Checkliste für die Zeit vor, während und nach dem Ferienjob gibt’s auch Info-Videos und kostenlose Broschüren und Folder als Download. Du kannst aber auch die selbsterklärende Powerpointpräsentation „Dein Ferienjob – Deine Rechte” und viele andere Materialien downloaden. Weiters kannst du kostenlose Infomaterialien, Folder, Flyer und Plakate zum verteilen/aufhängen in der Schule oder an der Uni bestellen!
Bestellformular

Türkei: Stoppt die Polizeigewalt – Proteste zulassen!

türkeiDer brutale Angriff auf die Proteste Ende Mai auf dem Instanbuler Taksim-Platz hat die ganze Welt schockiert – und eine massive Protestwelle in der ganzen Türkei ausgelöst. Eine Koalition verschiedener Organisationen, darunter Gewerkschaften hat Forderungen aufgestellt, die Gewerkschafter_innen überall Unterstützung finden werden, unter anderen: alle Festgenommenen müssen freigelassen werden, alle Verfahren gegen sie eingestellt werden, die Verantwortlichen für die Polizeigewalt zur Verantwortung gezogen werden, und alle Einschränkungen des Versammlungsrechts müssen aufgehoben werden.

Protestbotschaften schicken: labourstartcampains.net

Griechische Baustoff-Fabrik jetzt in Arbeiterhand (Video)

viomeVio.Me – Wenn Ihr nicht könnt, wir können!

Erst macht die griechische Baustoff-Fabrik Vio.Me (auch Bio.Me genannt wegen der griechischen Schreibweise) pleite, dann laufen die Eigentümer davon, und nun übernehmen die Arbeiter. Die Entscheidung, eine Fabrik in Selbstverwaltung zu übernehmen, ist für die gesamte griechische Arbeiterbewegung von großer Bedeutung.

VIDEO auf verdi.de

Insourcing statt Outsourcing im Wiener Krankenanstaltenverbund!

KOMintern unterstützt Initiative Übernahme (initiativeuebernahme.wordpress.com)

KOMintern unterstützt Initiative Übernahme
(initiativeuebernahme.wordpress.com)

Solidarität mit den Beschäftigten der AGO!

Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International (KOMintern) erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Beschäftigten der AGO im Wiener AKH und ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Anstellung bei der Gemeinde Wien/KAV.

KOMintern hat schon in der letzten Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer gefordert, dass alle Outsoucingpläne sofort zu stoppen, dass bestehende Vergaben an Dritte sind nicht mehr zu verlängern sind und dass die Beschäftigten der Fremdfirmen übernommen werden müssen, damit in Zukunft wieder alle Tätigkeiten im Rahmen des Wiener Krankenanstaltenverbundes und somit wieder von Vertragsbediensteten der Gemeinde Wien vorzunehmen sind.
-> Antrag 1 an die 160. AK-Vollversammlung

Denn:

  • Outsourcing führt immer zu niedrigeren Löhnen und einer schlechteren arbeitsrechtlichen Stellung.
  • KAV-interne Karrieren sind für Beschäftigte von Fremdfirmen nicht möglich. Vorhandene persönliche Entwicklungspotentiale können daher nicht ausgeschöpft werden, was besonders für MigrantInnen eine Katastrophe ist.
  • Die derzeitige Situation führt zu unnötigem Stress bei allen Beschäftigtengruppen. Dies erhöht die Gefahr von vermeidbaren Fehlleistungen. Dies darf weder den Beschäftigten noch der Bevölkerung zugemutet werden.
  • Gute Zusammenarbeit unterschiedlichster Berufsgruppen ist eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren des Spitalsbetriebes. Ein schlechtes Arbeitsklima und Zukunftsängste bei den Beschäftigten gefährden dies.
  • Qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung und gute Löhne und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sind kein Widerspruch!

Der Vorstand der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative International