Die klassenkämpferische Kraft!

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Schmähliches Ende eines abgewürgten Kampfes – und ein fatales Signal!

Klassenkampf statt PackeleiFür umgehende Betriebsversammlungen und eine Urabstimmung bei den Metallern!

Im Schnitt 2,8% (3,2 bis 2,6%, abhängig der Grundstufe): Da wäre, wenn nicht „sozialpartnerschaftlich“ abgewürgt, weitaus mehr drinnen gewesen!

*** Flugblatt (pdf) ***

Entgegen der großspurigen Ankündigung des FMMI-Unternehmer-Obmanns Christian Knills, die Metallindustrie „würde den Streik aussitzen“, grassierte nach dem Streikbeschluss in Wirklichkeit breite Verunsicherung in Unternehmerkreisen, wie nicht zuletzt das hektische Treiben der politischen Kapital-Eliten um Christoph Leitl hinter den Kulissen beweist. Weder hätte die Metallindustrie einen solchen auf einer Backe abgesessen, noch deren Zulieferbetriebe und andere Branchen/Sektoren dafür im Boot gehabt. Sichtlich irritiert von der Gefahr, dass der unverfrorene Frontalangriff der FMMI-Unternehmesvertreter seitens der Gewerkschaften tatsächlich mit einem unbefristeten Streik beantwortet werden könnte, die Bänder und Maschinen ab Dienstag still stehen, die Lieferverpflichtungen der vielfach Just In Time produzierenden und vertragsgebundenen Industriebranche nicht eingehalten werden, die Zulieferungen nicht angenommen werden könnten, sahen sich die aufgeschreckten „Sozialpartner“-Spitzen veranlasst, den bevorstehenden Arbeitskampf in österreichisch-„sozialparnterschaftlicher“ Manier in letzter Sekunde einzubremsen und abzuwürgen. Lässt sich dies aus Gesamtkapital-Sicht gut nachvollziehen, haben die um „Sozialpartnerschafts-“Lösung und die Koalitionsverhandlungen von SPÖ und ÖVP besorgten Interventionen der Arbeitnehmer-Spitzen um Erich Foglar alle kampfbereiten Kollegen, Kolleginnen und engagierten Betriebsräte billig verraten und verkauft. Weiterlesen

Es reicht! Für kräftige Gehaltserhöhungen im Handel!

Handelsflugi_WEBDenn es gibt was nachzuholen! Mit dem Einkommen muss man auch auskommen können.

Mehr Einkommen bedeutet für uns höheren Lebensstandard und mehr Konsummöglichkeiten. Dies sichert Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze – gerade im Handel!

Weil die Haushalte mit geringerem Einkommen anteilsmäßig mehr Geld für Wohnen und Nahrungsmittel brauchen, als Haushalte mit hohem Einkommen, müssen die niedrigen Einkommen stärker erhöht werden – daher die Gehaltserhöhung um einen Fixbetrag für jede/n Beschäftigte/n.

Kollektivverträge haben den Sinn, dass es einheitliche Gehälter gibt. Es gibt daher in einer Branche keine Lohnkonkurrenz. Höhere Gehälter für alle ändern daher nichts an der Konkurrenzsituation.
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Kämpferischer Widerstand tut Not!

Voith: Massiver Personalkahlschlag am Traditions-Standort St. Pölten

Voith: Massiver Personalkahlschlag am Traditions-Standort St. Pölten

Nein zum Personalkahlschlag bei Voith!

Liebe Kollegen,
liebe Kolleginnen;
liebe Voith‘ler!

Wir alle wissen, Euch droht eine gewaltige Kündigungswelle, ein personalpolitischer Kahlschlag. Über ein Drittel der St. Pöltner Arbeitsplätze, vielfach langjähriger Mitarbeiter, soll auf handstreichartige Weisung kurzerhand gestrichen werden, 290 Jobs der Papiersparte bis September 2014 dem Voith-Sparstift zum Opfer fallen. Und das, obwohl der traditionsreiche Standort St. Pölten, wesentliches Standbein der Voith, kontinuierlich die Jahre hindurch hohe Erträge erwirtschaftet (und mit 271 Mio. Euro Vorjahresumsatz den Vorletztjährigen nochmals um 8,4% übertreffend), und Eurer Hände Arbeit tagein, tagaus der Eigentümerfamilie satte Gewinne beschert und dafür gesorgt hat, dass auch die Taschen der Vorstände und Aufsichtsräte bestens gefüllt sind.
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Beeindruckende Kundgebung gegen rechte Gewalt

OLYMPUS DIGITAL CAMERARund 800 Teilnehmer fanden sich heute, Montag, um 17 Uhr zum Protest gegen rechte Gewalt anlässlich der gestrigen Nazi-Attacke auf das Lokal des migrantischen Kulturvereins ATIGF am Viktor-Adler-Platz ein. Zahlreiche Organisationen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen bekundeten dabei ihre Solidarität mit ATIGF und KOMintern, die gestern von rund 40 Nazi-Schlägern im 10. Wiener Gemeindebezirk angegriffen wurden.

Unter den RednerInnen befand sich auch die grüne Nationalratsabgeordnete Alev Korun, die den politischen Hintergrund des Übergriffs unterstrich. Weiters kamen Solidaritätsbekundungen von unterschiedlichen linken und migrantischen Vereinen sowie von der Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks.

Unter den TeilnehmerInnen befand sich auch jenes KOMintern-Vorstandsmitglied, das bei dem Nazi-Angriff verletzt wurde. Er sprach von einer “organisierten Aktion krimineller Rechtsextremisten” und warf der Exekutive vor, dass “niemand auf die geschaut hat. Diese neue politische Qualität tut weh!”, so Rudolf F.

Selma Schacht, Wiener Arbeiterkammerrätin von KOMintern betonte in ihrer Rede, dass “der antifaschistische Kampf untrennbar verbunden ist mit dem Kampf gegen Sozialabbau und Entdemokratisierung sowie den gemeinsamen Aktionen und gewerkschaftlichen Kämpfen für gleiche Rechte aller Menschen, egal woher sie kommen.”

In dieselbe Richtung argumentierte auch Otto Bruckner, Vorsitzender der Partei der Arbeit (PdA), die Teil des gewerkschaftlichen Bündnisses KOMintern ist: “Es genügt nicht antifaschistische Sonntagsreden zu halten, sondern der beste Antifaschismus besteht in einer grundlegenden Änderung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse; aktuell sind 330.000 Menschen in Österreich ohne Arbeit und eine Million leben unter der Armutsgrenze. Dies ist der Humus für das Gedeihen rechtsradikaler Demagogie.”

Die Kundgebung wurde um 18.15 Uhr beendet, im Anschluss daran fand im gestern attackierten Vereinslokal eine Beratung über weitere Aktionen statt.

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Heute: Kundgebung gegen rechte Gewalt

kundgebungAm Sonntag stürmten rund 40 Rechtsradikale gewaltsam die Räumlichkeiten des migrantischen Kulturvereins ATIGF im 10. Wiener Gemeindebezirk. Im Zuge der Nazi-Aktion wurde ein Mitglied des Vorstands von KOMintern tätlich angegriffen und schwer verletzt.

Mehr Infos: KOMintern-Versammlung von Neofaschisten angegriffen

Als Reaktion auf diesen Nazi-Angriff rufen wir alle AntifaschistInnen auf, sich heute um 17 Uhr am Viktor-Adler-Markt (Favoritenstraße / Erlachgasse) zu versammeln, um gegen die rechte Gewalt zu protestieren.

KOMintern-Versammlung von Neofaschisten angegriffen!

neonaziHeute, Sonntag 27.10., mittags stürmten rund 40 Rechtsradikale gewaltsam die Räumlichkeiten des migrantischen Kulturvereins ATIGF im 10. Wiener Gemeindebezirk, in denen zu diesem Zeitpunkt die Gewerkschaftsorganisation KOMintern (Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International) tagte.

Offensichtlich war das Ziel des Angriffs der teils einschlägig amtsbekannten, bewaffneten Neonazis gezielt ausgewählt, wie die ausländerfeindlichen Parolen und der Sturm des Vereinslokals der ATIGF (Föderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich) zeigt.

Im Zuge der Nazi-Aktion wurde ein Mitglied des Vorstands von KOMintern tätlich angegriffen und verletzt und wird zurzeit im Spital behandelt. Der Mob konnte jedoch durch rasches Reagieren der KOMintern-AktivistInnen zurückgedrängt, verfolgt und ein Teil gestellt und der Polizei übergeben werden.

KOMintern ist eine internationalistische, multiethnische Gewerkschaftsorganisation, die auch in der Arbeiterkammer Wien vertreten ist.

„Es ist kein Zufall, dass Neonazis sich eine Organisation als Ziel aussuchen, die explizit MigrantInnen und NichtmigrantInnen aus der arbeitenden Bevölkerung zusammenschließt. Es ist aber auch kein Zufall, dass rechtsradikale Bewegungen in Zeiten von Spardiktaten, rigoroser Austeritätspolitik und exorbitanten Arbeitslosenzahlen einen Aufschwung erleben, wie auch die Situation in Griechenland zeigt“, so Arbeiterkammerrätin Selma Schacht.

„Unsere Antwort“, so Nadir Aykut, Vorsitzender von KOMintern, „muss darin liegen, die rechten Hetzer und Schläger zurückzudrängen und eine konsequente, kämpferische gewerkschaftliche Politik im gemeinsamen Interesse aller Arbeitenden dieses Landes voranzutreiben.“

KOMintern-Stellungnahme zu den anlaufenden Metaller-Streiks!

KOMINTERN_logo1000„Als KOMintern, mit der Kampfansage der Unternehmervertreter die unabdingbare Einleitung gewerkschaftlicher Kampfmaßnahmen einfordernd, begrüßen und unterstützen wir den Streikbeschluss der Metallergewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp und tragen ihn in und außerhalb der Betriebe mit“, so Selma Schacht, KOMintern-Arbeiterkammerrätin in Wien.

„Der vorgeschobene Katzenjammer der FMMI-Unternehmensvertreter dient lediglich dem Zweck, die Ansprüche der Werktätigen klein zu halten und mit der Forderung nach rigoroser Arbeitszeitflexibilisierung das bisherige Kollektivvertragssystem auszuhebeln“, pointiert Schacht weiter. Weiterlesen

Wir sind sozial, aber nicht blöd!

kg_demoDas Lohn und Gehaltsniveau im Gesundheits- und Sozialbereich liegt bis zu 20 % unter dem österreichischen Durchschnittseinkommen. Dazu kommt noch, dass eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Beschäftigten lediglich Teilzeitjobs haben, was das Einkommen noch mal drastisch reduziert und viele trotz Arbeit in die Armut treibt.

Der Unmut unter Kolleginnen und Kollegen ist groß. Die Bereitschaft, sich zu wehren zeigt sich seit mehreren Jahren bei den großen Protesten/Demonstrationen, die die KV-Verhandlungen begleiten. Doch viele von uns haben das Gefühl, dass die Abschlüsse weder dem entsprechen, was nötig ist noch dem, wofür wir bereit sind zu kämpfen. Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Einrichtungen und Bundesländern wollen sich vernetzen, damit bei den diesjährigen Verhandlungen ein Ergebnis herauskommt, dass wirklich eine Verbesserung darstellt.
Dazu zuerst ein paar inhaltliche Punkte, dann was schon passiert ist sowie Vorschläge für die nächsten Schritte – werde mit uns gemeinsam aktiv! Weiterlesen

JA zum unbefristeten Streik der Metaller!

streik_schilderBis 25. Oktober Betriebsversammlungen, ab 29.10. Streik

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie und Bergbau haben haben die Arbeitgeber des Fachverbandes der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) auch in der vierten Verhandlungsrunde am 22. Oktober kein ernsthaftes Angebot vorgelegt. Eine Lohn- und Gehaltserhöhung wurde nur im Ausmaß der durchschnittlichen Inflationsrate der letzten zwölf Monate (2,3 Prozent) angeboten. Zulagen und Aufwandsentschädigungen würden dabei gar nicht erhöht.

“Das wäre unterm Strich eine deutliche Einkommenskürzung für die Beschäftigten. Wir haben daher Kampfmaßnahmen beschlossen. Die Verantwortung für die Eskalation tragen alleine die FMMI-Verhandler”, betonen Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp). “Wenn der Kollektivvertrag in Punkto Arbeitszeit ausgeschalten wird und Überstundenzuschläge gestrichen werden, müssen wir uns zur Wehr setzen. Wir werden verhindern, dass die Beschäftigten in der Metallindustrie zu Tagelöhnern gemacht werden.”

Zwischen 23. und 25. Oktober werden österreichweit in den FMMI-Betreiben Betriebsversammlungen abgehalten und Kampfmaßnahmen beschlossen. Sollte es bis zum 29. Oktober keinen Abschluss geben, beginnen an diesem Tag die unbefristeten Streiks.
(Quelle: gpa-djp.at)

Die Forderungen von KOMintern:

  • 7 % Lohn- und Gehaltserhöhung!
  • Keine Ausdehnung von Durchrechnungszeiträumen!
  • Wiederherstellung der KV-Verhandlungsgemeinschaft!
  • Leiharbeit abschaffen bzw. einschränken!

Klassenkampf macht´s möglich!

Mehr dazu: Wütend? Zurecht! – Jetzt: Kampfmaßnahmen einleiten!

KOMintern kandidiert 2014 bei den AK-Wahlen in Tirol

komintern_tirolListe eingereicht und Kandidatur gesichert

Die Liste Kommunistische Gewerkschaftsinitiative-International (KOMintern), die in der Wiener Arbeiterkammer bereits mit einem Mandat vertreten ist, gibt ihre Kandidatur bei der Tiroler AK-Wahl 2014 bekannt. Am Montag dem 21.10. 2013 wurde die Liste mit 400 Unterstützungserklärungen eingereicht. Die Kandidatur wir von zwei Spitzenkandidaten, Melike Tohumcu und Lukas Haslwanter, angeführt.

„Die erstmalige Kandidatur des klassenkämpferischen Bündnis KOMintern ist ein großer Schritt hin zur Bündelung der linken Kräfte in Tirol. Unser Ziel ist es ein Mandat in der Kammer der Arbeiter und Angestellten zu erkämpfen!”, erklärt Melike Tohumcu die Antrittsmotivation des Bündnisses.
„Das Mandat ist durchaus realistisch, da wir es geschafft haben eine breite Liste mit Vertretern migrantischer und österreichischer Organisationen aufzustellen. Im Endeffekt kommt es trotzdem auf jede Stimme an!“, ergänzt Lukas Haslwanter.

„Es ist dringend notwendig auf die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) Druck von Links auszuüben, damit die Interessen der arbeitenden Menschen konsequent vertreten werden!“, schließen Tohumcu und Haslwanter, stellvertretend für die kämpferische und multiethnische Liste, einhellig.

Weitere Infos auf komintern.at/tirol