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Recht & Wissen

FAIR statt PREKÄR – Ferienjob, Praktikum & Co!

gpa_djp_jugendGPA-djp Jugend: Jetzt über deine Rechte informieren!

Mehr als 130.000 SchülerInnen und StudentInnen arbeiten in den Sommerferien. Die einen tun dies, um sich etwas Geld zu verdienen, die anderen weil es ihnen der Schul- oder Studienplan vorschreibt. Die GPA-djp Jugend (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) startet in diesem Sommer die Ferienjob-Offensive „FAIR statt PREKÄR – Ferienjob, Praktikum & Co”. Wenn auch du in den Sommerferien arbeiten gehst – freiwillig oder nicht – findest du auf www.ferienjob.or.at und auf www.facebook.com/ferienjob.praktikum alle wichtigen Infos.

Neben einer Checkliste für die Zeit vor, während und nach dem Ferienjob gibt’s auch Info-Videos und kostenlose Broschüren und Folder als Download. Du kannst aber auch die selbsterklärende Powerpointpräsentation „Dein Ferienjob – Deine Rechte” und viele andere Materialien downloaden. Weiters kannst du kostenlose Infomaterialien, Folder, Flyer und Plakate zum verteilen/aufhängen in der Schule oder an der Uni bestellen!
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Bildungskarenz, Bildungsteilzeit und Fachkräftestipendium

Bildungskarenz-Bildungsteilzeit-FachkräftestipBereits Anfang des Jahres brachte das Sozialministerium Neuerungen im Bereich der Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen für ArbeitnehmerInnen auf den Weg. Seit März 2013 liegen die gesetzlichen Beschlüsse vor: zusätzlich zur bisher schon weitgehend bewährten Bildungskarenz gibt es ab Juli 2013 die Möglichkeit, Weiterbildungen auch im Rahmen von Bildungsteilzeit und Fachkräftestipendium zu absolvieren.

Mit diesen Neuerungen gibt es nun auch eine umfassende Neuauflage der GPA-djp Broschüre zur Bildungskarenz. Diese enthält zum einen die wichtigsten Rahmeninformationen und Eckpunkte der Regelungen zur Bildungskarenz, zur Bildungsteilzeit und zum Fachkräftestipendium. Zum anderen werden auch spezielle Informationen für die Betriebsratsarbeit zu diesen Themen bereitgestellt.
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195. Geburtstag von Karl Marx

Am 5. Mai 1918, vor 195 Jahren, wurde Karl Marx geboren.

Am 5. Mai 1918, vor 195 Jahren, wurde Karl Marx geboren.

Karl Marx wurde vor 195 Jahren am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Er stammte aus einer jüdischen Rechtsanwaltsfamilie, die zum Protestantismus übergetreten war. Nach dem Besuch des Gymasiums in Trier (1835 Abitur) studierte Marx zunächst in Bonn, dann ab 1836 in Berlin erst Rechtswissenschaften, später vorwiegend Philosophie. Er schloss sich linkshegelianischen Zirkeln an und beschäftigte sich intensiv mit dem deutschen Idealismus, v.a. mit der Philosophie G.W.F. Hegels. In seiner Jenaer Dissertation von 1841, in der sich Marx gegen die bestehende Staatsordnung richtete, klingt bereits seine Absetzung von Hegel an. Nachdem sich die Aussichten auf eine akademische Karriere aus politischen Gründen zerschlugen, übersiedelte Marx nach Köln und wurde Mitarbeiter und später Chefredakteur der linksliberalen Rheinischen Zeitung, die er zu einem führenden Oppositionsblatt machte.

Nach dem Verbot der Zeitung durch die preußische Zensur ging Marx im Herbst 1843 mit seiner jungen Frau Jenny (geb. von Westphalen; Tochter eines Trierer Regierungsrates und Schwester eines späteren preußischen Innenministers) nach Paris. Er gab gemeinsam mit Arnold Ruge die Deutsch-französischen Jahrbücher heraus und lernte die Lehren und Anhänger der Vertreter des französischen Sozialismus (Saint-Simon, Fourier, Proudhon, Cabet) kennen. Er begann mit dem Studium der politischen Ökonomie, dessen erstes Resultat die (erst 1932 veröffentlichten) Ökonomisch-philosophischen Manuskripte darstellen. Auch die lebenslange Freundschaft und Zusammenarbeit mit Friedrich Engels nahm in Paris ihren Anfang. Weiterlesen

Arbeitszeugnisse entschlüsseln, Dienstzeugnisse richtig lesen

Hier finden Sie alles Wichtige zusammengefasst, sodass Sie den eigentlichen Inhalt von Ihrem Dienstzeugnis selbst lesen können. Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber ein Dienstzeugnis erhalten, dürfen darin keine negativen Formulierungen stehen. Aus diesem Grund hat sich eine Art Geheimcode entwickelt, der “zwischen den Zeilen steht” und den alle Personalverantwortlichen entschlüsseln können. Was gut klingt, muss jedenfalls nicht unbedingt etwas Gutes heißen. Sie können mit den folgenden Formulierungen auch selbst Ihr Dienstzeugnis leicht entschlüsseln:

Die richtige Reihenfolge der Inhalte entscheidet auch mit
Gut ist es, wenn die wichtigen Aufgaben zuerst genannt werden. Werden zuerst unwichtige Dinge genannt, so wertet das die Tätigkeit insgesamt ab. Das heißt, es sollte zuerst über Ihre Arbeit und Ihre Erfolge zu lesen sein, nicht z.B. über Ihr Verhältnis zu den Kollegen oder über Ihre Umgangsformen mit Kunden.

Wie wird Ihr Engagement gesehen:
Optimal sind Formulierungen wie “stets”, “besonders” oder “außerordentlich” in Verbindung mit “leistungsbereit”, “einsatzbereit”, “motiviert”, “Fleiß” etc. Schlecht sind Formulierungen, welche die Erfolge reIativieren, wie z.B. “war an der Erreichung der gesetzten Ziele interessiert”.

Die Aufgabenbeschreibung beschreibt die Tätigkeiten:
Hier ist nachzulesen, was der Arbeitnehmer zu tun hatte. Gut sind aktive Formulierungen, wie z.B. “optimierte”, “verbesserte”, “setzte … um”, “realisierte” usw.
Weniger gut sind Formulierungen wie “wurde eingesetzt”, “hatte zu erledigen”, “zu seinen Pflichten gehörte” o.ä. Diese passiven Formulierungen lassen anklingen, dass es vielleicht an Eigeninitiative mangelte.
Vernichtend sind Formulierungen wie “er versuchte…”, “er bemühte sich…” oder “er begann…”.

Generell:
Formulierungen wie “entsprachen den Anforderungen” oder “war im Allgemeinen zufriedenstellend” sagen eher das Gegenteil aus, nämlich dass die Leistungen unter dem Durchschnitt waren. “Stets zu unserer vollsten Zufriedenheit” ist sehr gut, “zu unserer vollen Zufriedenheit” ist noch OK, aber “hat den Anforderungen weitgehend entsprochen” ist sehr schlecht.