Die klassenkämpferische Kraft!
KONTAKT

KOMintern in der AK

AK-NÖ: Absurde Verrenkungen der AK Niederösterreich zur muttersprachlichen Beratung

von Can Tohumcu, AK-Rat für KOMintern in Niederösterreich  aknoe_logo_presse

Die 3. Vollversammlung der AK-NÖ fand am 8.5.2015 im AK-Festsaal in St. Pölten statt. Unter anderem haben wir uns als KOMintern hinsichtlich der Fülle an Anträgen der FSG und auch der VP/ÖAAB-Fraktion auf drei politisch spezifische Anträge konzentriert.

Unser erster Antrag war zur äußerst aktuellen Frage der Arbeitszeitverkürzung. Mit annähernd einer halben Million Arbeitslosen zu Jahresbeginn 2015 kletterte die Arbeitslosigkeit in Österreich auf ein abermaliges, trauriges Rekordhoch der Zweiten Republik. Und eine „Entspannung“ ist nicht in Sicht. Weiterlesen

KOMintern zieht mit einem Mandat in die AK Niederösterreich ein!

endgültiges Ergebnis NÖ

Das Endergebnis der AK-Wahl 2014 in Niederösterreich steht nun fest: Die restlichen Briefwahl-Stimmen haben am vorläufigen Ergebnis in Mandaten nichts geändert. KOMintern erreicht 1.514 Stimmen (0,88%) und zieht somit beim ersten Antreten mit einem Mandat in die Vollversammlung der Arbeiterkammer in Niederösterreich ein! Wir bedanken uns bei allen, die uns diesen Erfolg ermöglicht haben und werden nun auch im flächenmäßig größten Bundesland Österreichs mit voller Kraft an die Arbeit gehen!

Das endgültige Wahlergebnis: noe.arbeiterkammer.at

Wir sind in der Arbeiterkammer in Niederösterreich!

Mit 1.447 Stimmen (vorläufiges Endergebnis) gewinnt KOMintern beim ersten Antreten auch ein Mandat bei den AK-Wahlen in Niederösterreich. Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern im flächenmäßig größten Bundesland Österreichs! Spitzenkandidat und künftiger AK-Rat Can Tohumcu wird gemeinsam mit allen AktivistInnen des breiten, kämpferischen Bündnisses KOMintern die Interessen aller Arbeitenden, egal woher sie kommen, stärken! Für uns ist dieses internationalistisch-kämpferische Mandat nicht “Selbstzweck”, sondern Auftrag eines weiteren und verstärkten konsequenten Wirkens einer neuen Perspektive von unten!

Vorläufiges Endergebnis: akwahl-noe.arbeiterkammer.at

aknoe_wahl2014

Videos: Selma Schacht bei der 162. Vollversammlung der Arbeiterkammer Wien (8.5.2014)

AK-Rätin Selma Schacht nach ihrer Wiederwahl und Angelobung als AK-Rätin:

„Auch heute muss konsequent und kompromisslos angekämpft werden, gegen Massenarbeitslosigkeit, gegen reaktionäre und faschistische Gesinnung, gegen Ausbeutung und Krieg. Einfach nur das Wort Gerechtigkeit zu Plakatieren, wie es FSG und AK machen, aber dieses nicht mit Leben zu Erfüllen, sondern im Gegenteil am sozialpartnerschaftlichen Altar wieder und wieder die Lebens- und Arbeitsinteressen der Lohnabhängigen zu opfern – das kann nicht die Aufgabe einer Institution der Arbeiterbewegung sein!”


“Nein zum 12-Stunden-Tag – Übergabe von über 1000 Unterschriften der Petition gegen den 12-Stunden-Tag an AK und ÖGB:

„Der erkämpfte 8-Stunden-Tag, die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes, sind mittlerweile so ausgehöhlt und löchrig, dass der scharfe Wind des Kapitalismus fast ungehindert durchsausen kann” – KOMintern-Arbeiterkammerrätin Selma Schacht in ihrer Rede zum Antrag „12-Stundentag verhindern — Widerstand organisieren!” an die AK Wien. KOMintern und GLB haben gemeinsam die Forderungen des Bündnisses “Nein zum 12-Stunden-Tag” eingebracht — der Antrag wurde zugewiesen, was bedeutet dass er erst in einigen Monaten in einem Ausschuss behandelt wird. Ein FSG-Antrag wurde angenommen, der defacto nur den Stand der Sozialpartnerverhandlungen wiedergibt… Selma Schacht wies auch die disqualifizierenden Äußerungen von AK-Vizepräsidentin Dwora Stein (FSG) scharf zurück, die in Richtung der AktivistInnen des Bündnisses meinte, dass “Transparente aufhängen und Zettel verteilen Scheingefechte” wären und es — für die FSG — darum ginge “Politik zu gestalten” — womit sie wohl die Sozialpartnerverhandlungen hinter verschlossenen Türen benannte…

FA-Rösch: Der Bonzen-Hammer in der Kammer

AK Wahlauftakt PKKOMintern-Spitzenkandidatin zur AK Wahl in Wien sieht Freiheitlichen in der Wirtschaftskammer besser aufgehoben

Mit einer Kampfansage an die Freiheitlichen startet die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) in die morgen beginnenden Wiener AK-Wahlen 2014. Der Angriff auf KOMintern im Herbst 2013 durch organisierte Neonazis zeigt deutlich, dass konsequenter Kampf gegen Sozialabbau und Faschismus notwendig ist. Auch in der Arbeiterkammer sitzen die Stichwortgeber der Stiefelnazis: Der FPÖ-Abgeordnete und AK-Fraktions-Führer Bernhard Rösch ist Mitglied der berüchtigten deutschnationalen Burschenschaft Gothia.

„Die FPÖ ist die Partei der ewiggestrigen und elitären Burschenschafter und nicht der sogenannten ‘kleinen Leute’“, so Karin Wilfingseder, Betriebsratsvorsitzende im Verein StudenInnenkinder und Kandidatin von KOMintern bei der heutigen Wahlauftakt-Pressekonferenz in Wien.

Bernhard Rösch, der sich selbst martialisch als ‘Hammer in der Kammer’ und als Robin Hood der kleinen Leute aufspielt ist in Wirklichkeit der wohl Größtverdiener in der Wiener Arbeiterkammervollversammlung und stellt damit sogar die horrenden Bezüge des FSG-AK-Präsidenten Kaske (11.815,- Euro) in den Schatten. Neben seinem Einkünften als Wiener Landtagsabgeordneter (netto ca. 3.000 mtl.) bezieht er nach eigenen Angaben Nebeneinkünfte von über (!) 10.000 Euro.

Mit einem Einkommen, das um das 9-fache über dem durchschnittlichen Arbeitseinkommen liegt (lt. Statistik Austria 2013: 1.812 Euro brutto mtl.) erscheint die Presseaussendung von B. Rösch „Einkommen zum Auskommen wird dank FPÖ möglich!“ gleich in ganz anderem Licht.

„Der Fraktionsführer der ‘Freiheitlichen Arbeitnehmer’ wäre wohl – inhaltlich wie einkommensmäßig – in der Wirtschaftskammer besser aufgehoben und würde selbst dort zu den Großverdienern zählen“, konstatiert Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin und Spitzenkandidatin von KOMintern.

Der neue KOMpass ist da!

kompass_titelMit der 8. Ausgabe startet auch unsere Zeitung “KOMpass” ins neue Jahr 2014. “Gegen Lohnkürzung und Sozialabbau” heißt es im Titel, eine der zentralen Losungen von KOMintern vor den AK-Wahlen in Tirol, Wien und Niederösterreich.

Im Blattinneren informieren wir über unser Wahlprogramm und unsere KandidatInnen in Wien und Tirol, dazu auch ein Interview mit Melike Tohumcu, KOMintern Spitzenkandidatin für die Tiroler AK-Wahl (27.1.-7.2.2014)
Ein besonderer Schwerpunkt der achten KOMpass-Ausgabe liegt in der Vermittlung unserer konkreten Forderungen wie “Mindestlohn und Arbeitszeitverkürzung”, “Löhne rauf, Preise runter!”, “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit”.
Weiters berichtet unsere AK-Rätin Selma Schacht von der letzten Vollversammlung der AK-Wien und wir befassen uns ausführlich mit den Themen Arbeitslosigkeit, KV-Verhandlungen, dem “Budgetloch-Wunder”, dem Massenphänomen Leiharbeit sowie mit internationaler Solidarität und gegen rechte Hetze und Gewalt.
Unter dem Motto “Klassenkampf macht´s möglich!” präsentiert KOMintern-Vorsitzender Nadir Aykut in drei Sprachen (deutsch/türkisch/serbo-kroatisch) wofür wir stehen und wofür wir kämpfen.

Wer nun Lust auf die Lektüre des neuen KOMpass bekommen hat, muss sich entweder auf die Suche nach einem UHUDLA-Straßenverkäufer machen, denn seit 2010 erscheint „KOMpass“ regelmäßig als Beilage in der beliebten Straßenzeitung UHUDLA. In den nächsten Wochen werden AktivistInnen von KOMintern jedoch auch in ganz Österreich Verteilaktionen durchführen. Gerne senden wir die aktuelle KOMpass-Ausgabe auch per Post zu (Bestellung via E-Mail an info@komintern.at).

Abomöglichkeiten und die bisherigen Ausgaben zum Download gibt es hier: KOMpass

Neuer Vorstellungsfalter: “Wer wir sind, was wir fordern, was wir tun.”

Klassenkampf machts möglichMit einem neuen Vorstellungsfalter startet KOMintern in den AK-Wahlkampf 2014. Auf 5 Seiten, kurz und bündig, beschreiben wir darin wer wir sind, was wir fordern und was wir tun.

DOWNLOAD: Vorstellungsfalter NEU

Das ist KOMintern:
KOMintern ist ein kämpferisch-internationalistischer Zusammenschluss und gewerkschaftliches Kampfbündnis. Seit 2009 ist KOMintern in der Wiener Arbeiterkammer vertreten und konnte seitdem vielfältige politische Akzente hinsichtlich der Arbeits- und Lebensinteressen der Werktätigen, nicht zuletzt in Verbindung mit den realen Kämpfen in Betrieben und Branchen im Land, der internationalen Solidarität und des Antifaschismus setzen.
Wir sind der Meinung, dass in dieses „Arbeiterparlament“ dringend frischer Wind gehört. Denn die Dominanz der SPÖ-GewerkschafterInnen mit über 50% (bzw. in Tirol der FCG´ler) und weiterer „sozialpartnerschaftlich“ orientierter Fraktionen bedeutet die faktische Unterordnung der AK-Politik unter die Erfordernisse der Regierung und der Parteizentralen.

Die grundsätzlichen Forderungen von KOMintern:

• Aktive und kämpferische Lohnpolitik!
• Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
• Ein flächendeckender kollektivvertraglicher Mindestlohn, der diesen Namen auch verdient
• Arbeitszeitverkürzung sofort!
• Kampf der explodierenden Arbeitslosigkeit!
• Gegen Flexibilisierung & Deregulierung
• Mieten runter – leistbares Wohnen für alle!
• Radikaler Richtungswechsel in der Wirtschafts- und Steuerpolitik!
• Nein zum Rot-Schwarzen Belastungspaket!
• Pensionen sichern und erhöhen!
• Bessere Berufsausbildung!
• Gleiche Rechte für alle, die hier leben!
• Kampf gegen die Diskriminierung von MigrantInnen!
• Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen!
• Internationalismus, Solidarität und Antiimperialismus!
• AK – Tätigkeit für die Interessen der Arbeitenden!
• Schluss mit der „Sozialpartnerschaft“!
• Kampf für ein anderes Gesellschaftssystem!

KOMintern steht für:

  • Konsequente Interessenspolitik für die arbeitenden Menschen statt Unterwürfigkeit gegenüber und Kollaboration mit dem Kapital
  • Klassenkampf statt „Sozialpartner“schaft!
  • Gemeinsamer Kampf für ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem!

AK: Was hat das mit mir zu tun?

KOMintern-Plakat_dreisprachig_web Die Arbeiterkammer genießt in Österreich großes Vertrauen in der Bevölkerung. Nicht zu Unrecht, ist sie doch für viele tausende Beschäftigte eine Anlaufstelle bei Problemen im Job oder bei Arbeitsplatzverlust. Aber was ist die AK eigentlich?

Neben ihrer Funktion als Beratungsstelle und der Vertretung beim Arbeits- und Sozialgericht hat die AK noch weitere wichtige Aufgaben. Viele dieser Tätigkeiten gehen jedoch von der Öffentlichkeit oft unbeachtet vor sich. Und: Die AK ist eigentlich eine politische Institution und keine reine Servicestelle. Deswegen ist es auch für Viele alle paar Jahre eine Überraschung, dass sie bei der AK-Wahl ihre Stimme abgeben sollen.

Grundsätzlich ist die AK die gesetzlichen Interessenvertretung aller Beschäftigten, Lehrlinge, Arbeitslosen und Karenzierten. Weiterlesen