Die klassenkämpferische Kraft!
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Klassenkampf konkret

Innsbruck gegen Faschismus

ibk vs faschismusKOMintern: Am 30. November auf die Straße!

Vor wenigen Wochen wurden kommunistische GewerkschafterInnen Opfer eines Übergriffs durch Faschisten. Am 27.10. wurde das Wiener Vereinslokal der Föderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich (ATIGF), in dem zu diesem Zeitpunkt eine Versammlung der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) stattfand, von Neonazis angegriffen. Glücklicherweise konnte der Angriff abgewehrt werden.
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Wahlkampfklausur der KOMintern Tirol

Tirol-Klausur-webLöhne rauf, Mieten runter! – Mindestlohn 1700,11 Euro! – Arbeitszeitverkürzung! – Sozial leistbares Wohnen! –
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Unter diesem Motto fand am Sonntag, 17.11.13, eine Wahlkampfklausur der KOMintern Tirol statt. Anwesend waren neben den beiden SpitzenkandidatInnen Melike Tohumcu und Lukas Haslwanter, weitere KandidatInnen und AktivistInnen, die gemeinsam Schwerpunkte für den Wahlkampf ausarbeiteten. Unterstützt von der Wiener AK-Rätin Selma Schacht und dem KOMintern-Sekretär Gerhard Mack.

Die wichtigsten Schwerpunkte, nach den Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller und im Handel, sind ein flächendeckender, kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1700,11 Euro, die 35- Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich als erstem Schritt einer radikalen Arbeitszeitverkürzung auf 30 Std., sozial leistbares Wohnen und sozialer kommunaler Wohnbau, sowie der Kampf gegen die explodierende Arbeitslosigkeit. Weiterlesen

Zum Handels KV II: Blockfreizeit und andere vermeintliche Randnotizen

Quelle: blog.gpa-djp.at

Quelle: blog.gpa-djp.at

Mit unserem Flugblatt zu den Kollektivvertragsverhandlungen im Handel machen wir deutlich, dass kräftige Lohnerhöhungen möglich sind.

Abgesehen vom Lohn- und Gehaltsabschluss beeinflussen auch Regelungen betreffend Überstunden den Inhalt der Geldbörse wie auch die Wirtschaftlichkeit der Überstunden für den Unternehmer und damit auch tendenziell die Länge und Regelmäßigkeit der faktischen Arbeitszeit.

Überstundenzuschläge und Durchrechnungszeitraum

Im Moment gibt es einen Durchrechnungszeitraum von 26 Wochen, innerhalb dessen die wöchentliche zuschlagsfreie Arbeitszeit bis zu 44 Stunden betragen kann, wenn sie durchschnittlich 38,5 Stunden beträgt. Wir halten fest, dass die kollektivvertragliche Arbeitszeitverkürzung auf 38,5 Stunden nur dann wirksam wird, d.h. mehr Freizeit für die Beschäftigten und mehr Beschäftigung für die noch Arbeitslosen bringt, wenn jede Mehrstunde mit einem 50 %igen Zuschlag entlohnt wird. Mit Mehrstunden meinen wir auch jede Stunde, die Teilzeitkräfte über ihr vorgesehenes Stundenausmaß hinaus arbeiten. Beschäftigte, die ausschließlich am Samstag eingesetzt werden, bekommen laut bestehendem Kollektivvertrag auch keine Zuschläge für diese Einsätze. Wir meinen, dass auch diesen KollegInnen die unliebsame Arbeitszeit entsprechend abgegolten gehört! Wobei wir hier beim Thema „erweiterte Öffnungszeiten“ und der neuen Regelung zur Blockfreizeit gelandet sind.

Schwarz/Weiß Regelung vs. Blockfreizeit Weiterlesen

Schmähliches Ende eines abgewürgten Kampfes – und ein fatales Signal!

Klassenkampf statt PackeleiFür umgehende Betriebsversammlungen und eine Urabstimmung bei den Metallern!

Im Schnitt 2,8% (3,2 bis 2,6%, abhängig der Grundstufe): Da wäre, wenn nicht „sozialpartnerschaftlich“ abgewürgt, weitaus mehr drinnen gewesen!

*** Flugblatt (pdf) ***

Entgegen der großspurigen Ankündigung des FMMI-Unternehmer-Obmanns Christian Knills, die Metallindustrie „würde den Streik aussitzen“, grassierte nach dem Streikbeschluss in Wirklichkeit breite Verunsicherung in Unternehmerkreisen, wie nicht zuletzt das hektische Treiben der politischen Kapital-Eliten um Christoph Leitl hinter den Kulissen beweist. Weder hätte die Metallindustrie einen solchen auf einer Backe abgesessen, noch deren Zulieferbetriebe und andere Branchen/Sektoren dafür im Boot gehabt. Sichtlich irritiert von der Gefahr, dass der unverfrorene Frontalangriff der FMMI-Unternehmesvertreter seitens der Gewerkschaften tatsächlich mit einem unbefristeten Streik beantwortet werden könnte, die Bänder und Maschinen ab Dienstag still stehen, die Lieferverpflichtungen der vielfach Just In Time produzierenden und vertragsgebundenen Industriebranche nicht eingehalten werden, die Zulieferungen nicht angenommen werden könnten, sahen sich die aufgeschreckten „Sozialpartner“-Spitzen veranlasst, den bevorstehenden Arbeitskampf in österreichisch-„sozialparnterschaftlicher“ Manier in letzter Sekunde einzubremsen und abzuwürgen. Lässt sich dies aus Gesamtkapital-Sicht gut nachvollziehen, haben die um „Sozialpartnerschafts-“Lösung und die Koalitionsverhandlungen von SPÖ und ÖVP besorgten Interventionen der Arbeitnehmer-Spitzen um Erich Foglar alle kampfbereiten Kollegen, Kolleginnen und engagierten Betriebsräte billig verraten und verkauft. Weiterlesen

Es reicht! Für kräftige Gehaltserhöhungen im Handel!

Handelsflugi_WEBDenn es gibt was nachzuholen! Mit dem Einkommen muss man auch auskommen können.

Mehr Einkommen bedeutet für uns höheren Lebensstandard und mehr Konsummöglichkeiten. Dies sichert Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze – gerade im Handel!

Weil die Haushalte mit geringerem Einkommen anteilsmäßig mehr Geld für Wohnen und Nahrungsmittel brauchen, als Haushalte mit hohem Einkommen, müssen die niedrigen Einkommen stärker erhöht werden – daher die Gehaltserhöhung um einen Fixbetrag für jede/n Beschäftigte/n.

Kollektivverträge haben den Sinn, dass es einheitliche Gehälter gibt. Es gibt daher in einer Branche keine Lohnkonkurrenz. Höhere Gehälter für alle ändern daher nichts an der Konkurrenzsituation.
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Kämpferischer Widerstand tut Not!

Voith: Massiver Personalkahlschlag am Traditions-Standort St. Pölten

Voith: Massiver Personalkahlschlag am Traditions-Standort St. Pölten

Nein zum Personalkahlschlag bei Voith!

Liebe Kollegen,
liebe Kolleginnen;
liebe Voith‘ler!

Wir alle wissen, Euch droht eine gewaltige Kündigungswelle, ein personalpolitischer Kahlschlag. Über ein Drittel der St. Pöltner Arbeitsplätze, vielfach langjähriger Mitarbeiter, soll auf handstreichartige Weisung kurzerhand gestrichen werden, 290 Jobs der Papiersparte bis September 2014 dem Voith-Sparstift zum Opfer fallen. Und das, obwohl der traditionsreiche Standort St. Pölten, wesentliches Standbein der Voith, kontinuierlich die Jahre hindurch hohe Erträge erwirtschaftet (und mit 271 Mio. Euro Vorjahresumsatz den Vorletztjährigen nochmals um 8,4% übertreffend), und Eurer Hände Arbeit tagein, tagaus der Eigentümerfamilie satte Gewinne beschert und dafür gesorgt hat, dass auch die Taschen der Vorstände und Aufsichtsräte bestens gefüllt sind.
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KOMintern-Stellungnahme zu den anlaufenden Metaller-Streiks!

KOMINTERN_logo1000„Als KOMintern, mit der Kampfansage der Unternehmervertreter die unabdingbare Einleitung gewerkschaftlicher Kampfmaßnahmen einfordernd, begrüßen und unterstützen wir den Streikbeschluss der Metallergewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp und tragen ihn in und außerhalb der Betriebe mit“, so Selma Schacht, KOMintern-Arbeiterkammerrätin in Wien.

„Der vorgeschobene Katzenjammer der FMMI-Unternehmensvertreter dient lediglich dem Zweck, die Ansprüche der Werktätigen klein zu halten und mit der Forderung nach rigoroser Arbeitszeitflexibilisierung das bisherige Kollektivvertragssystem auszuhebeln“, pointiert Schacht weiter. Weiterlesen

Wir sind sozial, aber nicht blöd!

kg_demoDas Lohn und Gehaltsniveau im Gesundheits- und Sozialbereich liegt bis zu 20 % unter dem österreichischen Durchschnittseinkommen. Dazu kommt noch, dass eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Beschäftigten lediglich Teilzeitjobs haben, was das Einkommen noch mal drastisch reduziert und viele trotz Arbeit in die Armut treibt.

Der Unmut unter Kolleginnen und Kollegen ist groß. Die Bereitschaft, sich zu wehren zeigt sich seit mehreren Jahren bei den großen Protesten/Demonstrationen, die die KV-Verhandlungen begleiten. Doch viele von uns haben das Gefühl, dass die Abschlüsse weder dem entsprechen, was nötig ist noch dem, wofür wir bereit sind zu kämpfen. Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Einrichtungen und Bundesländern wollen sich vernetzen, damit bei den diesjährigen Verhandlungen ein Ergebnis herauskommt, dass wirklich eine Verbesserung darstellt.
Dazu zuerst ein paar inhaltliche Punkte, dann was schon passiert ist sowie Vorschläge für die nächsten Schritte – werde mit uns gemeinsam aktiv! Weiterlesen

JA zum unbefristeten Streik der Metaller!

streik_schilderBis 25. Oktober Betriebsversammlungen, ab 29.10. Streik

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie und Bergbau haben haben die Arbeitgeber des Fachverbandes der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) auch in der vierten Verhandlungsrunde am 22. Oktober kein ernsthaftes Angebot vorgelegt. Eine Lohn- und Gehaltserhöhung wurde nur im Ausmaß der durchschnittlichen Inflationsrate der letzten zwölf Monate (2,3 Prozent) angeboten. Zulagen und Aufwandsentschädigungen würden dabei gar nicht erhöht.

“Das wäre unterm Strich eine deutliche Einkommenskürzung für die Beschäftigten. Wir haben daher Kampfmaßnahmen beschlossen. Die Verantwortung für die Eskalation tragen alleine die FMMI-Verhandler”, betonen Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp). “Wenn der Kollektivvertrag in Punkto Arbeitszeit ausgeschalten wird und Überstundenzuschläge gestrichen werden, müssen wir uns zur Wehr setzen. Wir werden verhindern, dass die Beschäftigten in der Metallindustrie zu Tagelöhnern gemacht werden.”

Zwischen 23. und 25. Oktober werden österreichweit in den FMMI-Betreiben Betriebsversammlungen abgehalten und Kampfmaßnahmen beschlossen. Sollte es bis zum 29. Oktober keinen Abschluss geben, beginnen an diesem Tag die unbefristeten Streiks.
(Quelle: gpa-djp.at)

Die Forderungen von KOMintern:

  • 7 % Lohn- und Gehaltserhöhung!
  • Keine Ausdehnung von Durchrechnungszeiträumen!
  • Wiederherstellung der KV-Verhandlungsgemeinschaft!
  • Leiharbeit abschaffen bzw. einschränken!

Klassenkampf macht´s möglich!

Mehr dazu: Wütend? Zurecht! – Jetzt: Kampfmaßnahmen einleiten!

Wütend? Zurecht!

Klassenkampf statt PackeleiJetzt: Kampfmaßnahmen einleiten!

Reallohnverlust??
2% – dieses „Angebot“ der Unternehmer ist eine blanke Kampfansage von Oben!

7 % Erhöhung!
Aus der Produktivitätsentwicklung (+5% 2012/10), der Inflation und den Lohnabschlüssen seit 2010 ergibt sich ein Aufholbedarf von 3,86 %, um die Verteilungsverhältnisse von 2010 bloß wieder herzustellen, darüber hinaus muss die Inflation des letzten Jahres abgegolten werden. Die reale Teuerung bei Wohnen, Energie und Lebensmitteln beträgt ca. 4 % – im Laufe des kommenden Jahres ist sogar mit besonders hohen Preissteigerungen zu rechnen!
Die gute wirtschaftliche Situation Österreichs bestätigt der EUKommissionsbericht zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den EU-Staaten: In Österreich besteht ein „günstiges Umfeld für Unternehmen und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft“ . Der aktuelle WIFO-Bericht belegt die günstige Lage hinsichtlich Produktivität, der AK-Unternehmensmonitor weist die sehr gute Liquidität und Eigenkapitalausstattung der Sachgüterindustrie aus. Die Dividendenausschüttungen betrugen die letzten zwei Jahre jeweils über 30 % der Lohn- und Gehaltssumme die Managergehälter schossen rapide in die Höhe. Der in der Volkswirtschaft erarbeitete Wert kann in drei Kanäle fließen: Als Arbeitseinkommen den Lohnabhängigen zu Gute kommen, als Investition die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sichern oder den Aktionären zufließen. Letztere haben freilich keinen Beitrag geleistet, oder haben wir schon Aktionäre am Fließband oder in der Werkstatt gesehen? Allein vom Stand der Produktivität gäbe es so einen Verteilungsspielraum, der eine Lohnsteigerung über alle Branchen von ca. 30 % beinhalten würde!

Rauchpausen plötzlich unbezahlt?

Was kommt als nächstes? Wird das Händewaschen zum unbezahlten Privatvergnügen erklärt? Müssen KollegInnen nacharbeiten, wenn sie „zu oft“ das WC aufsuchen? Stoppen wir diesen Irrsinn! Weiterlesen