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Heute: Kundgebung gegen rechte Gewalt

kundgebungAm Sonntag stürmten rund 40 Rechtsradikale gewaltsam die Räumlichkeiten des migrantischen Kulturvereins ATIGF im 10. Wiener Gemeindebezirk. Im Zuge der Nazi-Aktion wurde ein Mitglied des Vorstands von KOMintern tätlich angegriffen und schwer verletzt.

Mehr Infos: KOMintern-Versammlung von Neofaschisten angegriffen

Als Reaktion auf diesen Nazi-Angriff rufen wir alle AntifaschistInnen auf, sich heute um 17 Uhr am Viktor-Adler-Markt (Favoritenstraße / Erlachgasse) zu versammeln, um gegen die rechte Gewalt zu protestieren.

KOMintern-Versammlung von Neofaschisten angegriffen!

neonaziHeute, Sonntag 27.10., mittags stürmten rund 40 Rechtsradikale gewaltsam die Räumlichkeiten des migrantischen Kulturvereins ATIGF im 10. Wiener Gemeindebezirk, in denen zu diesem Zeitpunkt die Gewerkschaftsorganisation KOMintern (Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International) tagte.

Offensichtlich war das Ziel des Angriffs der teils einschlägig amtsbekannten, bewaffneten Neonazis gezielt ausgewählt, wie die ausländerfeindlichen Parolen und der Sturm des Vereinslokals der ATIGF (Föderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich) zeigt.

Im Zuge der Nazi-Aktion wurde ein Mitglied des Vorstands von KOMintern tätlich angegriffen und verletzt und wird zurzeit im Spital behandelt. Der Mob konnte jedoch durch rasches Reagieren der KOMintern-AktivistInnen zurückgedrängt, verfolgt und ein Teil gestellt und der Polizei übergeben werden.

KOMintern ist eine internationalistische, multiethnische Gewerkschaftsorganisation, die auch in der Arbeiterkammer Wien vertreten ist.

„Es ist kein Zufall, dass Neonazis sich eine Organisation als Ziel aussuchen, die explizit MigrantInnen und NichtmigrantInnen aus der arbeitenden Bevölkerung zusammenschließt. Es ist aber auch kein Zufall, dass rechtsradikale Bewegungen in Zeiten von Spardiktaten, rigoroser Austeritätspolitik und exorbitanten Arbeitslosenzahlen einen Aufschwung erleben, wie auch die Situation in Griechenland zeigt“, so Arbeiterkammerrätin Selma Schacht.

„Unsere Antwort“, so Nadir Aykut, Vorsitzender von KOMintern, „muss darin liegen, die rechten Hetzer und Schläger zurückzudrängen und eine konsequente, kämpferische gewerkschaftliche Politik im gemeinsamen Interesse aller Arbeitenden dieses Landes voranzutreiben.“

KOMintern-Stellungnahme zu den anlaufenden Metaller-Streiks!

KOMINTERN_logo1000„Als KOMintern, mit der Kampfansage der Unternehmervertreter die unabdingbare Einleitung gewerkschaftlicher Kampfmaßnahmen einfordernd, begrüßen und unterstützen wir den Streikbeschluss der Metallergewerkschaften Pro-Ge und GPA-djp und tragen ihn in und außerhalb der Betriebe mit“, so Selma Schacht, KOMintern-Arbeiterkammerrätin in Wien.

„Der vorgeschobene Katzenjammer der FMMI-Unternehmensvertreter dient lediglich dem Zweck, die Ansprüche der Werktätigen klein zu halten und mit der Forderung nach rigoroser Arbeitszeitflexibilisierung das bisherige Kollektivvertragssystem auszuhebeln“, pointiert Schacht weiter. Weiterlesen

Wir sind sozial, aber nicht blöd!

kg_demoDas Lohn und Gehaltsniveau im Gesundheits- und Sozialbereich liegt bis zu 20 % unter dem österreichischen Durchschnittseinkommen. Dazu kommt noch, dass eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Beschäftigten lediglich Teilzeitjobs haben, was das Einkommen noch mal drastisch reduziert und viele trotz Arbeit in die Armut treibt.

Der Unmut unter Kolleginnen und Kollegen ist groß. Die Bereitschaft, sich zu wehren zeigt sich seit mehreren Jahren bei den großen Protesten/Demonstrationen, die die KV-Verhandlungen begleiten. Doch viele von uns haben das Gefühl, dass die Abschlüsse weder dem entsprechen, was nötig ist noch dem, wofür wir bereit sind zu kämpfen. Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Einrichtungen und Bundesländern wollen sich vernetzen, damit bei den diesjährigen Verhandlungen ein Ergebnis herauskommt, dass wirklich eine Verbesserung darstellt.
Dazu zuerst ein paar inhaltliche Punkte, dann was schon passiert ist sowie Vorschläge für die nächsten Schritte – werde mit uns gemeinsam aktiv! Weiterlesen

JA zum unbefristeten Streik der Metaller!

streik_schilderBis 25. Oktober Betriebsversammlungen, ab 29.10. Streik

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie und Bergbau haben haben die Arbeitgeber des Fachverbandes der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) auch in der vierten Verhandlungsrunde am 22. Oktober kein ernsthaftes Angebot vorgelegt. Eine Lohn- und Gehaltserhöhung wurde nur im Ausmaß der durchschnittlichen Inflationsrate der letzten zwölf Monate (2,3 Prozent) angeboten. Zulagen und Aufwandsentschädigungen würden dabei gar nicht erhöht.

“Das wäre unterm Strich eine deutliche Einkommenskürzung für die Beschäftigten. Wir haben daher Kampfmaßnahmen beschlossen. Die Verantwortung für die Eskalation tragen alleine die FMMI-Verhandler”, betonen Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Proyer (GPA-djp). “Wenn der Kollektivvertrag in Punkto Arbeitszeit ausgeschalten wird und Überstundenzuschläge gestrichen werden, müssen wir uns zur Wehr setzen. Wir werden verhindern, dass die Beschäftigten in der Metallindustrie zu Tagelöhnern gemacht werden.”

Zwischen 23. und 25. Oktober werden österreichweit in den FMMI-Betreiben Betriebsversammlungen abgehalten und Kampfmaßnahmen beschlossen. Sollte es bis zum 29. Oktober keinen Abschluss geben, beginnen an diesem Tag die unbefristeten Streiks.
(Quelle: gpa-djp.at)

Die Forderungen von KOMintern:

  • 7 % Lohn- und Gehaltserhöhung!
  • Keine Ausdehnung von Durchrechnungszeiträumen!
  • Wiederherstellung der KV-Verhandlungsgemeinschaft!
  • Leiharbeit abschaffen bzw. einschränken!

Klassenkampf macht´s möglich!

Mehr dazu: Wütend? Zurecht! – Jetzt: Kampfmaßnahmen einleiten!

KOMintern kandidiert 2014 bei den AK-Wahlen in Tirol

komintern_tirolListe eingereicht und Kandidatur gesichert

Die Liste Kommunistische Gewerkschaftsinitiative-International (KOMintern), die in der Wiener Arbeiterkammer bereits mit einem Mandat vertreten ist, gibt ihre Kandidatur bei der Tiroler AK-Wahl 2014 bekannt. Am Montag dem 21.10. 2013 wurde die Liste mit 400 Unterstützungserklärungen eingereicht. Die Kandidatur wir von zwei Spitzenkandidaten, Melike Tohumcu und Lukas Haslwanter, angeführt.

„Die erstmalige Kandidatur des klassenkämpferischen Bündnis KOMintern ist ein großer Schritt hin zur Bündelung der linken Kräfte in Tirol. Unser Ziel ist es ein Mandat in der Kammer der Arbeiter und Angestellten zu erkämpfen!”, erklärt Melike Tohumcu die Antrittsmotivation des Bündnisses.
„Das Mandat ist durchaus realistisch, da wir es geschafft haben eine breite Liste mit Vertretern migrantischer und österreichischer Organisationen aufzustellen. Im Endeffekt kommt es trotzdem auf jede Stimme an!“, ergänzt Lukas Haslwanter.

„Es ist dringend notwendig auf die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) Druck von Links auszuüben, damit die Interessen der arbeitenden Menschen konsequent vertreten werden!“, schließen Tohumcu und Haslwanter, stellvertretend für die kämpferische und multiethnische Liste, einhellig.

Weitere Infos auf komintern.at/tirol

1. Dezember 2013: KOMintern-Fest

komintern festSonntag, 1. 12. 2013, ab 14 Uhr
(Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien)

mit

  • Pınar Aydınlar
  • Erdoğan Emir
  • Hozan Qamber
  • Serdal Genc
  • Halk oyunları

Ort: Saal der Berufsschule, Längenfeldgasse 13-15, 1120 Wien.
Karten (um nur 10.-) bestellen unter: info@komintern.at oder unter: 0699/11041157

fb-Event

Wütend? Zurecht!

Klassenkampf statt PackeleiJetzt: Kampfmaßnahmen einleiten!

Reallohnverlust??
2% – dieses „Angebot“ der Unternehmer ist eine blanke Kampfansage von Oben!

7 % Erhöhung!
Aus der Produktivitätsentwicklung (+5% 2012/10), der Inflation und den Lohnabschlüssen seit 2010 ergibt sich ein Aufholbedarf von 3,86 %, um die Verteilungsverhältnisse von 2010 bloß wieder herzustellen, darüber hinaus muss die Inflation des letzten Jahres abgegolten werden. Die reale Teuerung bei Wohnen, Energie und Lebensmitteln beträgt ca. 4 % – im Laufe des kommenden Jahres ist sogar mit besonders hohen Preissteigerungen zu rechnen!
Die gute wirtschaftliche Situation Österreichs bestätigt der EUKommissionsbericht zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den EU-Staaten: In Österreich besteht ein „günstiges Umfeld für Unternehmen und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft“ . Der aktuelle WIFO-Bericht belegt die günstige Lage hinsichtlich Produktivität, der AK-Unternehmensmonitor weist die sehr gute Liquidität und Eigenkapitalausstattung der Sachgüterindustrie aus. Die Dividendenausschüttungen betrugen die letzten zwei Jahre jeweils über 30 % der Lohn- und Gehaltssumme die Managergehälter schossen rapide in die Höhe. Der in der Volkswirtschaft erarbeitete Wert kann in drei Kanäle fließen: Als Arbeitseinkommen den Lohnabhängigen zu Gute kommen, als Investition die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sichern oder den Aktionären zufließen. Letztere haben freilich keinen Beitrag geleistet, oder haben wir schon Aktionäre am Fließband oder in der Werkstatt gesehen? Allein vom Stand der Produktivität gäbe es so einen Verteilungsspielraum, der eine Lohnsteigerung über alle Branchen von ca. 30 % beinhalten würde!

Rauchpausen plötzlich unbezahlt?

Was kommt als nächstes? Wird das Händewaschen zum unbezahlten Privatvergnügen erklärt? Müssen KollegInnen nacharbeiten, wenn sie „zu oft“ das WC aufsuchen? Stoppen wir diesen Irrsinn! Weiterlesen

Mindestlohn rauf – Arbeitszeit runter! (1)

Mindestlohn raufNeue KOMintern-Kampagne (Teil 1):
Mindestlohn rauf!

„Die Zahl der Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen gerade über die Runden kommen oder für die es gar nicht mehr reicht, steigt dramatisch an“ – konstatierten ÖGB und AK unlängst. Waren es vor fünf Jahren 50%, sind es jetzt bereits 62%. „Ein Alarmsignal: Die Einkommensschere geht immer weiter auseinander, der Riss in der Gesellschaft wird immer größer.“
Eine zunehmend verbreitete Alltagserfahrung, in der sich die Einkommensentwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte widerspiegelt. Während die Gewinne und Besitzeinkommen in den letzten Jahren und Jahrzehnten konstant auf Kosten der Löhne emporkletterten, hinkten Letztere dieser Entwicklung in jeder Hinsicht hinterher:

Entwicklung der Lohnquote„Allein im letzten Jahrzehnt betrugen durch das Steigen der Gewinnquote bzw. das Sinken der Lohnquote die `Verteilungsverluste´ der Arbeitseinkommen gegenüber den Gewinn- und Besitzeinkommen in Summe 32,4 Milliarden Euro. Umgelegt auf alle ArbeiternehmerInnen entspricht das pro Kopf einem Wert von etwa 9.000 Euro.“ (AK- „Fakten zur Verteilung der Einkommen und Arbeitszeit“)

Schon seit Bestehen von KOMintern fordern wir daher parallel zu kräftigen Lohnerhöhungen zugleich einen flächendeckenden Mindestlohn.

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Mindestlohn rauf – Arbeitszeit runter! (2)

KuchenNeue KOMintern-Kampagne (Teil 2):
Arbeitszeit runter!

Unternehmer flüchten heutzutage aus den Kollektivverträgen, indem sie im Rahmen von freien Dienstverträgen und Werkverträgen beschäftigen und sich somit neben dem Mindestlohn u.a. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie den bezahlten Urlaub sparen. Ja, das gesamte Arbeitsrecht ist darin außer Kraft gesetzt. Diese Arbeitsverhältnisse sind meist jedoch illegale Umgehungsverträge. Dieser KV-Flucht und Prekarisierung muß durch gewerkschaftliche Kämpfe entgegengetreten werden, statt durch ein prekäres, gesetzlich flankiertes Ausweichen von gewerkschaftspolitischem Agieren!

Mindestlöhne vernichten auch keine Arbeitsplätze, wie die Gegenpropaganda behauptet. Ganz im Gegenteil, weisen einschlägige Studien deutlich nach. Es glaubt doch niemand ernsthaft, daß die Gäste in den Nobelhotels bei Durchsetzung eines höheren Mindestlohns künftig ihre Betten selbst machen, daß am Flughafen das Gepäck nicht mehr kontrolliert würde oder die Passagiere ihr Gepäck selbst ins Flugzeug einladen. Es geht damit kein Arbeitsplatz verloren. Die Arbeit wird nur besser bezahlt!
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