Die klassenkämpferische Kraft!
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KOMintern-Fest 28.3.

Fest-Plakat_28.3EINLADUNG

an alle AktivstInnen, FreundInnen, SympatisantInnen

zum großen KOMintern-Fest

Datum/Tarih: Freitag, 28.März
Zeit/Vreme/Saat : ab 19.00 Uhr
Ort/Mesto/Yer: ATIGF-Saal, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien

mit LIVE-Musik:

Erdal Abaci – Lola Sivacka – Chris 4er Peterka – … und Tanzbares aus der Dose!

mit Ansprachen & Infos:

Die wiedergewählte KOMintern-AK-Rätin Selma Schacht – BetriebsrätInnen über aktuelle Arbeitskämpfe – Spitzenkandidat Can Tohumcu bei der AK-Wahl in Niederösterreich – KOMintern-AktivistInnen über Eindrücke aus dem Wahlkampf

mit Speis & Trank, Eintritt frei!

Komm´vorbei!

KOMintern wählen bei den AK-Wahlen in Wien!

KOMintern bei Yol-TV

Mit ihrer Gründung zog KOMintern bei der letzten AK-Wahl mit einem Mandat in die Arbeiterkammer ein und setzte seitdem schon vielfältige politische Akzente. Gestärkt tritt KOMintern 2014 als konsequente kämpferische, linke, internationalistische Kraft gegen die „sozialpartnerschaftliche“ Dominanz im „Arbeiterparlament“ natürlich auch zur bevorstehenden AK-Wahl wieder an. Alle Infos auf komintern.at/wien

Unsere KandidatInnen

Unsere Forderungen

Du bist KOMintern! (jeden Tag ein Statement von KandidatInnen und Freunden)

Flyer zur AK-Wahl in Wien (deutsch)

Flyer zur AK-Wahl in Wien (türkisch)

banner_KOMintern wählen

Die kleinen Unwägbarkeiten des Wahlkampfes

wahlkampfNun ist es bald soweit und in wenigen Stunden wissen wir die Ergebnisse der AK Wahl in Wien. Wir blicken jedenfalls auf einen engagierten Wahlkampf unserer AktivistInnen zurück. Ab und an hatten aber Betriebsräte auch Angst vor unseren Argumenten. Der Vorsitzende des Zentralbetriebsrats bei Coca-Cola KR Christian Hauck und Kandidat der FSG verwies uns des Parkplatzes vor dem Betrieb in der Triester Straße. Zunächst lobte er noch unseren Einsatz für die AK. Als er aber merkte, dass offensichtlich auch andere Listen als die blassrote vermeintliche Einheitsliste kandidieren, sprich als er unseren Flyer als solchen von KOMintern identifizierte, war seine kollegiale Freundschaft dahin. Außerdem wurden zwei AktivistInnen der KJÖ vom Betriebsrat von Schäcke am Flyer verteilen am Parkplatz gehindert.

Im Handel ist der gewerkschaftliche Organisierungsgrad noch niedrig und auch BetriebsrätInnen gibt es noch viel zu selten. Während in allen anderen Verkaufslokalen in der SCS die Kolleginnen unsere Geschenke und unser politisches Material zum Frauentag annehmen konnten, wurde bei Peek & Cloppenburg zunächst der Filialleiter gerufen, der wiederum die, allerdings freundliche, Betriebsrätin holte, die sich um unser Anliegen kümmerte.
Sind die ersten beiden Fälle jedenfalls zu verurteilen, so muss schon auch angemerkt werden, dass wir Betriebsräte und Betriebsrätinnen nicht zur Abschirmung vor Politisierung brauchen, sondern gerade umgekehrt zur gemeinsamen Beratung, wie die Situation der Werktätigen zu verbessern ist und natürlich auch zur gemeinsamen Aktion.

 

Kurdisches Neujahr: Newroz pîroz be!

NewrozNewroz – „Der neue Tag“ – hat als Feiertag mehrere Bedeutungen.  In seiner kämpferischen Tradition befreite sich der Legende zufolge das kurdische Volk unter Führung des sagenhaften Schmieds Kawa am 21.3. in einem Volksaufstand von der grausamen Unterdrückung und  Despotenherrschaft Dehak‘s.

Das  Feuer -  von Kawa gefordert und genutzt um die Waffen der Freiheit zu schmieden und nach dem Sturz der Tyrannei auf den Bergen die Befreiung zu verkünden – verkörpert in Anknüpfung an die Legende seither ein wesentliches Symbol des Newroz.

Im Gedenken an die Erlangung der Freiheit werden seitdem die traditionellen Newrozfeuer entzündet.  Sie symbolisieren in politischer Hinsicht heute das ungebrochene Verlangen der Kurden und Kurdinnen nach Freiheit.

In einer anderen Schattierung symbolisiert Newroz wiederum den Jahreswechsel und die Wiedergeburt – und gilt demgemäß als Tag der Hoffnung.

In beiden Bedeutungen steht das Newroz-Fest in jedem Fall für die Hoffnung des kurdischen Volkes auf Freiheit. Bildet es ein Symbol des Kampfes gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Völkermord. Und steht für die Geschwisterlichkeit und Solidarität der Völker und den Frieden.

Kalendarisch fällt Newroz am 21. März symbolhafter Weise zugleich mit dem internationalen Tag der Anti-Apartheid und des Anti-Rassismus zusammen.

Ein Umstand, den man vor dem Hintergrund der Unterdrückung der KurdInnen, der zahllosen Massaker am kurdischen Volk, des schmutzigen Kriegs des türkischen Staatsterrorismus, seiner Zerstörung und Schleifung von mehr als 4.000 Dörfern, der Vertreibung von über einer Million Menschen, der Vorenhaltung essentieller Grund- und Freiheitsrechte durchaus mit im Bewusstsein halten sollte.

Und eine nach wie vor aktuelle politische Lage, der sich neben den KurdInnen auch andere ethnische und religiöse Gruppen, wie oppositionellen Kräfte  von der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung über die Gezi- bis zur Umweltbewegung ausgesetzt sehen.
Staatsterrorismus, brutale Unterdrückung, staatliche Verfolgung, willkürliche Inhaftierungen, brutale Polizeigewalt, Folter, justizielle Verfolgung und Knebelung kennzeichnen das immer autoritärere, sozialreaktionäre, arbeiter- und minderheitenfeindliche AKP-Regime.

Ein Regime, das sich aber immer stärker mit kämpferischen Streiks der Gewerkschaften, dem revolutionären Wirken der politischen Organisationen, den Kämpfen um die nationalen Fragen und Nationalitätenrechte sowie der religiösen Gleichstellung und Anerkennung, einer wahlpolitischen Neukonstituierung und der seit Taksim und Gezi um eine neue Bewegung vieler bislang nicht politisch aktiver Menschen, allen voran einer immer unzufriedeneren Jugend  – kurz: einer emanzipatorischen, alternativen Perspektive von Unten – konfrontiert sieht.

-> Newroz pîroz be!
-> Widerstand überall!
-> Hoch die internationale Solidarität!

Klassenkampf macht´s möglich!

Podiumsdiskussion “15. Jahrestag des NATO-Angriffs auf YU”

YU-Veranstaltung Header
Zum 15. Jahrestag der NATO-Aggression gegen Jugoslawien, der österreichischen Rolle von Petritsch bis Inzko, und die aktuellen sozialen Auseinandersetzungen in Bosnien-Herzegowina und Ex-YU

Samstag, 22. März, um 18:00
im “Das Biero”, Neubaugasse 57, 1070 Wien

Begrüßung: Dusan Đorđević (KOMintern-Kandidat und linker Housekeeper)

Einleitung: Gerhard Mack (Mitbegründer des Bündnisses gegen den NATO-Angriffskrieg auf Jugoslawien, Sekretär KOMintern)

Diskussion: Patricia Partizanka (BiH-Solidaritäts- und KOMintern-Aktivistin), Selma Schacht (AK-Rätin und KOMintern-Spitzenkandidatin), Zoran Sergievski (Aktivist und Journalist)

Musikalische Umrahmung mit Liedern aus der Region: Lola Sivacka (Akkordeon und Gesang)

AK-Wahl Niederösterreich: KOMintern kandidiert!

Nun ist es “amtlich”: Neben den arrivierten Listen kandidiert zur heurigen AK-Wahl erstmalig auch KOMintern in Niederösterreich!

Nach der Kandidatur in Tirol und Wiederkandidatur in Wien wurde die Einreichung von KOMintern auch in Niederösterreich erfolgreich zu den AK-Wahlen bestätigt. Damit wird KOMintern nun auch im anvisierten dritten Bundesland eine Wahlalternative eröffnen.

Alle Informationen, Fristen und Formulare zu AK-Wahl in NÖ unter:

http://akwahl-noe.arbeiterkammer.at

Zum Download und Ausdrucken:

KOMintern-Niederösterreich_KandidatInnenflugblatt

„Berkin ist unsterblich“: Her yer Direniş!

berkan ist unsterblichAm Dienstag, 11. 3., ist Berkin Elvan nach 269-tägigem Überlebenskampf seinen schweren Verletzungen erlegen. Berkin, ein 15jähriger Schüler, dem während der Massenproteste gegen Erdogan letzten Juni bekanntlich beim Brotkaufen von der Polizei gezielt mit einer Tränengasgranate auf den Kopf geschossen wurde und der seither im Koma lag, steht für Viele als Symbol für die Brutalität des AKP-Regimes. Weiterlesen

Raus mit der FA aus der AK!

Nein zum Bonzen-Hammer in der Kammer
Ein frischer Wind in der Arbeiterkammer ist notwendig! Aber mitnichten ein Gegenwind von Rechts.

Die sich als  „Hammer in der Kammer“  präsentierenden arbeitnehmerfeindlichen, rechts-außen Demagogen der FPÖ-Fraktion FA, maskieren sich allen Ernstes  abermals  als Saubermänner und Vertreter der kleinen Leute. 

Ohne dass ihnen auch nur die geringste Schamesröte ins Gesicht steigt,  dass ihre Kärnter Partei-Kameraden mit dem Hypo-Alpe-Adria-Miliardengrab gerade für den größten Finanzskandal und Schadensfall der 2. Republik federführend verantwortlich zeichnen. Annähernd 5 Mrd. Euro hat uns der Hypo-Kriminalfall an blauer Selbstbedienung, Freundschafts- und Seilschaftsdiensten, Fahrlässigkeiten, Korruption, Scheinaufträgen und Bilanzfälschungen bereits gekostet. Bis zu 19 Mrd. Euro könnten noch dazu kommen. Und auf der nur so vor Ausputz-Gelüsten strotzenden Homepage der selbsternannten FA-Saubermänner findet sich dazu bezeichnenderweise noch nicht einmal ein Wort. Genau so wenig wie zum  gesamten Sumpf der Korruptionsskandale der blauen Regierungsbeiteiligung 2000-2006 – ob BUWOG, windige Beraterverträge, bis zu gerichtsanhängigen Schmiergeldzahlungen in die blauen Partei-Taschen via Lichtenstein. Weiterlesen

Ströck hat einen Betriebsrat

KOMintern zu FSG/PRO-GE-Anderle: Ströck / Der Mann

Im Zusammenhang einer Flugblattaktion KOMinterns zur Unterstützung und Solidarität mit den Belegschaften bei `Ströck´ und `Der Mann´ in ihren langen Auseinandersetzungen um bessere Arbeitsbedingungen wie Etablierung von Betriebsratskörperschaften, wurde der Öffentlichkeit und den BranchenkollegInnen nun seitens der Gewerkschaft bekannt gegeben, dass die Beschäftigten der Großbäckerei Ströck nach langem Ringen die Wahl eines Betriebsrats durchsetzen konnten.

Die Flugblattaktion, welche die unhaltbaren Zustände, teils rechtswidrigen Betriebspraxen und kollektivvertraglichen Untereinstufungen wie die auch von Pro-GE und GPA-djp oft herausgestrichene betriebsrats- und gewerkschaftsfeindliche Haltung der Ströck-Familie bzw. Kurt Manns thematisierte, wurde in einer Presseaussendung der FSG/Pro-GE daraufhin als „kontraproduktiv“ hingestellt. Weiterlesen

„Wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing…“??

BrotrindeLiebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Die unhaltbaren Zustände, teils rechtswidrigen Betriebspraxen und kollektivvertraglichen Untereinstufungen bei Euch sind ebenso bekannt wie die betriebsrats- und gewerkschaftsfeindliche Haltung der Ströck-Familie oder Kurt Manns.

Dass – wie die Beschäftigtenbefragung des Vorjahres bei bei Ströck ergab – lediglich knapp 38% von Euch regelmäßig die Euch zustehenden Arbeitspausen machen bzw. machen dürfen, rund 40% von Euch aufgrund der praktizierten kurzfristigen Diensteinteilungen keine rechtzeitige Freizeitplanung vornehmen können, gut 2/3 von Euch die täglich anfallenden Vor- und Nacharbeiten nicht abgegolten bekommen, Urlaubsansuchen oftmals erst von einem Tag auf den anderen entschieden werden, Dienste in anderen Filialen einfach kurzfristigst festgelegt werden, Rufbereitschaft im Krankheitsfall, oder wie bei Der Mann Prämien im Falle von Krankenständen nicht ausbezahlt werden … eine solche Situation ist schlicht untragbar. Weiterlesen