Die klassenkämpferische Kraft!
KONTAKT

Monats-Archive: Juli 2018

Let´s talk about… Streik

strikeWie geht das, streiken? Eine Einführung in das grundlegende Menschenrecht auf Arbeitsniederlegung, erscheint gedruckt in der nächsten Ausgabe des UHUDLA, hier schon zum Vor-Lesen.

Eine deutliche Mehrheit wäre jedenfalls mit dabei, sich auch mit Streikkämpfen gegen die geplante Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden zu wehren: 59 Prozent halten in Österreich, einem Land in dem Arbeitskämpfe statistisch gewöhnlich in Sekunden gezählt werden , etwaige Streiks als Protest für gerechtfertigt. Weiterlesen

Mit einem heißen Herbst den 12-Std.-Tag kippen!

StreikbereitDie schwarz-blaue Koalition hat den 12-Stunden-Tag, die 60-Stunden-Woche und weitere rigorose Arbeitszeit-Flexibilisierungen zwar gesetzlich gegen alle Widerstände parlamentarisch durchgepeitscht.

Aber die Gewerkschaften und wir Arbeitenden haben es noch in der Hand diesen Raubzug gegen unsere Löhne, den Angriff auf unsere Freizeit und den Raubbau an unserer Gesundheit auszuhebeln.

Die vielfältigen öffentlichen wie betrieblichen Protestaktionen, die über 2.000 Betriebsversammlungen, landesweiten Betriebsräte-Konferenzen und die Großdemonstration am 30. Juni mit weit über 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, brachten einerseits den immer heftiger werdenden Unmut und die breite Wut zum Ausdruck. Zugleich zeigten sie eindringlich die Kampfbereitschaft breiter Teile der Arbeitenden gegen diesen Frontalangriff auf! Nicht zuletzt gegen das gesetzliche Ausbooten der Gewerkschaften und der betrieblichen Mitbestimmung durch die Betriebsräte. Gänzlich unverblümt erklärte FPÖ-Klubobmann J. Gudenus zu letzterem, dass es der Regierung dabei darum geht, „dass der Betriebsrat eben nicht mehr seine Macht ausüben kann und seine Kontrollfunktion“. Weiterlesen

Demonstration gegen den EU-Sicherheitsgipfel in Innsbruck

01GEGEN TOD UND ÜBERWACHUNG IM NAMEN DER SICHERHEIT!

12.7.2018 / 18:30 / Annasäule / Innsbruck

Das Bündnis Innsbruck gegen Faschismus ruft zur Demonstration gegen den EU-Sicherheitsgipfel vom 11.-13.07.2018 und die Sicherheitspolitik der EU-Staaten auf.

Vom 11. – 13. Juli trifft sich in Innsbruck der Informelle Rat der EU Innen-und Justizminister*innen. Hierbei werden Beschlüsse zur internationalen polizeilichen Zusammenarbeit, Überwachung, nationalen Sicherheit und den europäischen Außengrenzen getroffen. Davon betroffen ist zunächst jeder Mensch, der innerhalb der EU lebt oder hier leben möchte.
Weitreichende polizeiliche Befugnisse tarnen Überwachung unter dem Titel Prävention. Doch was heißt Prävention? Prävention heißt, dass jedes “verdächtigen” Menschen, begründet oder nicht, Privatsphäre außer Kraft gesetzt wird. Weiterlesen

Multiplizierte Entsouveränisierung im Profitinteresse der Banken und Konzerne

jeftaGeht es nach dem Fahrplan der ökonomisch Herrschenden und ihrer politischen Geschäftsführer diverser Couleur, soll am Brüsseler-Gipfel kommenden Mittwoch nun auch das EU-Japan Freihandels- und Investitionsabkommen JEFTA („Japan-EU-Free-Trade-Agreement“) feierlich auf den Weg gebracht werden und mit Jahresbeginn 2019 parallel zu CETA in Kraft treten

Dabei gelobten die politischen Eliten nach ihrem Coup gegen den europaweiten Anti-CETA-Widerstand heuchlerisch „Besserung“. Die Politik erklärte sich offiziell „geläutert“: Die intransparenten Praktiken der Verhandlungen von Freihandels- und Investitionsschutzabkommen sollten (zumindest in ihrer bisherigen Form) der Vergangenheit angehören, hinkünftig zudem auch mehr Rücksicht auf die Sozial-, Beschäftigungs-, Verbraucher- und Umweltstandards genommen werden, und auch die bislang einseitige Bedienung der Profit- und Investoreninteressen sozusagen etwas „austariert“ werden. Weiterlesen

Mit einem heißen Herbst den 12-Std.-Tag kippen!

IMG_0803

Die schwarz-blaue Koalition hat den 12-Stunden-Tag, die 60-Stunden-Woche und weitere rigorose Arbeitszeit-Flexibilisierungen zwar gesetzlich gegen alle Widerstände parlamentarisch durchgepeitscht.

Aber die Gewerkschaften und wir Arbeitenden haben es noch in der Hand diesen Raubzug gegen unsere Löhne, den Angriff auf unsere Freizeit und den Raubbau an unserer Gesundheit auszuhebeln.

Die vielfältigen öffentlichen wie betrieblichen Protestaktionen,  über 2.000 Betriebsversammlungen, landesweiten Betriebsräte-Konferenzen und die Großdemonstration am 30. Juni mit weit über 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, brachten einerseits den immer heftiger werdenden Unmut und die breite Wut zum Ausdruck. Zugleich zeigten sie eindringlich die Kampfbereitschaft breiter Teile der Arbeitenden gegen diesen Frontalangriff auf – nicht zuletzt gegen das gesetzliche Ausboten der Gewerkschaften und der betrieblichen Mitbestimmung durch die Betriebsräte. Gänzlich unverblümt erklärte FPÖ-Klubobmann J. Gudenus zu letzterem, dass es der Regierung dabei darum geht, „dass der Betriebsrat eben nicht mehr seine Macht ausüben kann und seine Kontrollfunktion“. Weiterlesen

Machtvolles Zeichen gegen den 12-Stunden-Tag

Am 30.6. beteilgten sich weit über 100.000 Menschen an der ÖGB-Großdemo gegen den 12-Stunden-Tag – sie haben klar gemacht, dass sie sich den Generalangriff der Regierung auf unsere Recht nicht gefallen lassen werden.

Hier einige Impressionen:

IMG_0803-2 Weiterlesen