Die klassenkämpferische Kraft!
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Monats-Archive: November 2014

KV-Runden für 2015: Rahmenbedingungen im Sozialbereich jetzt verbessern!

Ab Anfang Dezember verhandeln die zuständigen Gewerkschaften mit den Arbeitgebern (SWÖ und kirchliche Sozialorganisationen) über die Rahmenbedingungen für unsere Arbeit im Sozialbereich. Flugi-Sozial-KV-Runden_2015

Die Initiative „Sozial aber nicht blöd“, ein Zusammenschluss von aktiven Beschäftigten und BetriebsrätInnen im Sozialbereich will die kommenden Verhandlungen nutzen um wichtige Forderungen für den privaten Sozial-Pflege und Gesundheitsbereich einzubringen. Wir fordern die GewerkschaftsvertreterInnen auf, für deutliche Verbesserungen einzutreten. Wenn es nötig ist, müssen wir diese Verbesserungen auch mit Aktionen im Betrieb und auf der Straße umsetzen.

„Sozial aber nicht blöd“ ist aktiv für:

Arbeitszeit verkürzen – statt BurnOut und kaputt in Pension.. Weiterlesen

Wir sind nicht der „Putzlappen“ der Nation

Das aktuelle Flugblatt der Initiative “Wir sind sozial, aber nicht blöd”:Pflege-Flugblatt-Cover

Unsere Arbeit ist Mehr – Wert !

An alle MitarbeiterInnen in den Gesundheits- und Pflegeberufen,

namentlich

diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, PflegehelferInnen, HeimhelferInnen, SozialbetreuerInnen, SozialarbeiterInnen, EinsatzleiterInnen, Angehörige, Ehrenamtliche und solidarische Menschen!!!

Wir, als AktivistInnen der Initiative „Wir sind sozial aber nicht blöd“ möchten zur Vernetzung und zum Protest von MitarbeiterInnen
in Gesundheit und Pflege aufrufen.

Hören wir auf, uns selbst zu belügen und anderen vorzumachen,
es wäre alles in Ordnung.

Weiterlesen auf dem Blog von “Sozial, aber nicht blöd”

Flugblatt-Download

Nächstes Treffen der Initiative: Di, 2.12.2014, 17.00 Amerlinghaus

7.12.: Soli-Konzert: Solidarität gegen Repression!

Solikonzert-Plakat_dt_ohneHinkommen – mitfeiern – Solidaritätsarbeit unterstützen!

✪ Solidaritätskonzert zur Unterstützung der justiziell verfolgten AntifaschistInnen ✪
✪ Anti-faşist aktivistlere karşı sürdürülen hukuksal baskıya karşı dayanışma konserine katıl ✪

Sonntag, 7.12.2014, ATIGF-Saal/EKH, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien

15.00 Uhr ★ Begrüßung ★
15.30 – 16.30 Uhr: ★ Chris 4er Peterka ★
16.30 – 17.00 Uhr ★Erdal Abaci★
17.15 – 18.00 Uhr ★ Umuda Tohum Müzik Grubu ★
18.00 – 18.45 Uhr ★ Sigi Maron & Fritz Nußböck ★
19.00 – 19.30 Uhr ★ Toni & Sven ★
20.00 – 20.20 Uhr ★ Yildiz Halk Oyunlari Ekibi ★Solikonzert-Plakat_t_ohne
20.20 – 21.00 Uhr ★Hozan Qamber ★
21.00 – 21.30 Uhr ★ EsRap ★
im Anschluß ★ DJline Mike ★
★ bzw. noch spontane Solidaritätsauftritte ★

Der Erlös wird zur Gänze auf das Spendenkonto für die Prozesse weitergeleitet. Inkl. offenem Buffet gegen Spende! Dessen Erlös ebenfalls zur Gänze auf das Spendenkonto für die Prozesse geht.
Tüm gelir, anti – faşist aktifistlerin mahkeme giderleri için kullanılaçaktır. Mahkemeler için açılmış olan hesap nuamarasına tüm bilet geliri olduğu gibi, aynı zamanda etkinliğimizde açılacak olan açık büfenin geliride hesap numarasına aktarılaçaktır.

 

 

Die Reichen werden immer reicher – Kehrtwende jetzt!

Während Kapital und Unternehmen in den letzten Jahrzehnten ein Steuergeschenk nach dem anderen zugeschanzt bekamen, und unter dem Mantra eines vermeintlichen „Standortwettbewerbs“ systematisch entlastet wurden, überflügelt die Lohnsteuer aktuell erstmals die Mehrwertsteuer, den traditionell größten Einnahmeposten im Staatsbudget. es reicht-demo1

Lediglich knapp über 5% aller Steuereinnahmen stammen aus den Gewinnen. Mit einem läppischen vermögensbezogenen Steueranteil von 1,3% ist Österreich geradezu ein Steuerparadies für Großvermögende. Allein der dahingehende EU-15-Schnitt liegt immerhin viermal so hoch (5,3%).

Superreichtum schießt durch die Decke

Und die aktuelle internationale Studie der Schweizer Großbank UBS und der Analysten von Wealth-X belegt: Die Vermögen der Superreichen (Personen mit einem Netto-Vermögen von mindestens 30 Mio. Dollar), klettern weiter und weiter explosionsartig empor. Das Vermögen der in der Studie erfassten zum Vorjahr von 565 auf 590 angewachsenen heimischen Superreichen stieg überhaupt um sagenhafte  29% von 70 auf 90 Mrd. Dollar (oder 56 auf 72 Mrd. Euro). Das reichste 1 % im Land besitzt 38% des Vermögens.

Global verfügen die gerade einmal 0,004 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung stellenden 211.275 Superreichen des Erdballs über annähernd 13% des globalen Vermögens oder nahezu 30.000 Mrd.  – sprich 30.000.000.000.000 (!) Dollar.

Es ist denn auch längst überfällig wie höchst an der Zeit, auf diesen – von uns erarbeiteten -, aufgeschatzten Reichtum zuzugreifen und das immer kräftigere Boomen der Millionäre auf Kosten der Millionen umzukehren – in Österreich wie im globalen Maßstab.

AK-Vollversammlungen: Heiße Debatten – heiße Luft?

Das Hauptthema der beiden ersten Vollversammlungen der AK Wien und der AK Niederösterreich nach ihren konstituierenden Sitzungen war logischerweise die Lohnsteuerreform. KOMintern hatte dazu in beiden Arbeiterkammern einen Antrag mit der Kritik am ÖGB/AK-Modell und der “sozialpartner”schaftlichen Orientierung sowie den Vorschlägen des KOMintern-Modells zur Lohnsteuersenkung eingebracht.VV_2_AK-NOE_Can 163-VV-Wien_Selma

Arbeiterkammerrätin Selma Schacht überreichte dem anwesenden ÖGB-Präsidenten noch weitere Unterschriften für “Lohnsteuer runter!” von ihrer Belegschaft, brachte es in ihrer Rede aber auf den Punkt: “Die KollegInnen haben massenweise unterschrieben – weil sie jedes Jahr, nachdem sie für Lohnerhöhungen auf die Straße gegangen sind, danach enttäuscht waren, wie wenig bei den Verhandlungen und wieviel noch weniger auf dem Gehaltszettel dabei herauskommt. Doch man muss klar sagen: Das ÖGB/AK-Modell hält nicht, was es verspricht!” Auch KOMintern-AK-Rat Can Tohumcu forderte in Niederösterreich von den Institutionen der ArbeitnehmerInnen ein aktiveres Agieren ohne faule Kompromisse ein und kritisierte die knieweichen Forderungen ohne Durchsetzungsstrategie: “Es fehlt die Forderung nach einer massiven Vermögensbesteuerung, dies wird keine unabdingbare, konsequente Umverteilung von oben nach unten bringen!” Weiterlesen

Demonstration 21.11.: Es reicht! Löhne und Gehälter rauf! Mieten und Preise runter!

Sternmarsch + DemonstrationDemo-Loehne_rauf-Mieten_runter
Freitag, 21. November, 17 Uhr
Treffpunkte:
17.00 Keplerplatz (1100)
17.00 Wallensteinplatz (Wien 20)
17.00 Praterstern (Wien 2)
Abschlusskundgebung 19.00 Schwedenplatz
  • Das reichste 1 % besitzt 38% des Vermögens! – aber die Preise sind hierzulande weit höher als z.B. in Deutschland.
  • Die unteren 50% besitzen keine Häuser oder Wohnungen – Aber die Mieten sind seit 2005 stärker gestiegen als die Einkommen.
  • Die Unternehmen horten Milliarden und schütten Gewinne an Aktionäre aus – Aber mindestens seit 2010 sinken die netto Reallöhne/gehälter! Weiterlesen

Anja braucht mehr Geld

Die aktuell von der Statistik Austria präsentierten Zahlen zur Lohnsteuerstatistik belegen einmal mehr die Dringlichkeit einer massiven Lohnsteuersenkung wie Steuerreform, incl. weitreichenden Verbesserungen und Neuerungen im Bereich der Negativsteuer und Absetzbeträge.

Während die Bruttobezüge 2013 um maue 2,9% gestiegen sind, schossen die Lohnsteuereinnahmen des Staates im selben Zeitraum um 4,8% in die Höhe und kletterten in den ersten neun Monaten dieses Jahres sogar auf 5,8% hinauf.
Höchst an der Zeit, den gewerkschaftlichen Kuschelkurs gegenüber Regierung und Kapital zu beenden und in konsequente Auseinandersetzungen um weitreichende Entlastungen der Werktätigen zu treten!

Flugblatt zum Download

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13.11.,Traiskirchen: Kundgebung “Rassismus nein danke!”

Demo_TraiskirchenRASSISMUS NEIN DANKE!
Für menschenwürdige Flüchtlingspolitik.

Wann? Donnerstag, 13.11.
Beginn? 18 Uhr
Wo? Traiskirchen, gegenüber Hauptplatz, bei Stadtsparkasse
Traiskirchen ist Symbolort der gescheiterten österreichischen Flüchtlingspolitik. Flüchtlinge werden entweder in überfüllten Massenlagern oder fernab der Zivilisation, abgeschottet von der Gesellschaft, untergebracht. Doch anstatt diese Versäumnisse anzuprangern und für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik zu werben, versucht die Strache-FPÖ die Situation in Traiskirchen mit ihrem „Protest“ parteipolitisch zu missbrauchen. Statt die Innenministerin zum Handeln zu bewegen, hetzt Straches Niederösterreich-Marionette Höbart gegen Flüchtlinge, indem er diese als „Höhlenmenschen“ beschimpft. Wir haben rassistische Stimmungsmache auf dem Rücken von Schwächeren satt! Wir werden nicht still dabei zusehen, wenn Strache in Traiskirchen seine menschenverachtenden Parolen schwingt!
Wir treten für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik ein – dafür wollen wir ein Zeichen setzen!

Lohnsteuer: Jetzt liegt´s an der Gewerkschaft!

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Dass Unterschriftensammlungen und Zeitungsinserate als „Kampfformen“ für die dringend erforderliche Lohnsteuersenkung im Landebenso wenig ausreichen werden, wie eine appellative   Übergabe einer Art „vorformulierter Regierungsvorlage“ an die Bundesregierung unter dem Titel „Jetzt liegt´s an der Regierung!“ dieser zur Durchsetzung verhelfen wird, hat uns dieser Tage nochmals Finanzminister Hans Jörg Schelling vorzelebriert.

Das von ÖGB und AK geforderte Entlastungsvolumen von knapp 6 Mrd. schon in den bisherigen Regierungsverhandlungen um eine runde Mrd. auf 5 Mrd. gedrückt, trachtet er diese nun auch noch neu zu verteilen und ledigliche 3,5 Mrd. davon für die Tarifentlastung der Arbeitenden bereitzustellen (und den Rest in Höhe 1 Mrd. an die Wirtschaft und 500 Mill. an die Familien umzulenken). Weiterlesen

Massendemonstration in Athen:

Ein deutliches, kämpferisches Zeichen des Wiederaufbaus einer starken Arbeiter- und VolksbewegungAthen_1.11.2014

„Zeit, dass unsere Stimme gehört wird. Wir werden nicht mit den Bröseln leben!“, war die Botschaft an Regierung und Unternehmensgruppen der über 100.000 ArbeiterInnen, Arbeitslosen, Selbstbeschäftigten, armen Bauern, Frauen und Jugendlichen aus ganz Griechenland, die am Samstag den 1. November in Athen demonstriert haben. Fast 1.000 Gewerkschafts- und andere Massenorganisationen nahmen in der eindeutig größten Mobilisierung der letzten Jahre teil, die die klassenorientierte und –kämpferische Gewerkschaftsfront „PAME“ aufgerufen und organisiert hat. Es wurde damit der Weg für den Wiederaufbau einer starken Arbeiter- und Volksbewegung aufgezeigt, die im Stande sein wird die volkfeindliche Politik der Regierung und des Kapitals zu verhindern und zu durchkreuzen. Weiterlesen