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Monats-Archive: Oktober 2014

Int. Solidaritäts-Aktionstag 1.11.2014: Against ISIS – for Kobanê – for Humanity!

Int. Solidaritäts-Aktionstag, 1.11.2014victory-kurdistan-sw
Mit über 1.000 TeilnehmerInnen auf der Kundgebung und auch vielen davon noch auf der anschließenden Demonstration gelang es zum internationalen Solidariäts-Aktionstag auch in Wien ein kräftiges Zeichen zu setzen.

Für den 1.November hat ein internationales Komitee renommierter Persönlichkeiten um den bekannten US-amerikanischen Sprachwissenschaftler Noam Chomsky und den engagierten südafrikanischen Erzbischof Desmond Tutu zu einem weltweiten Solidaritäts-Aktionstag aufgerufen, dem wir auch in Wien mit einer Großkundgebung begehen.

Die Lage in der unter kurdischer Selbstveraltung sehenden Region Rojava (Westkurdistan / Nordsyrien) bleibt zugespitzt. Die Mörderbanden des IS/ISIS versuchen seit mittlerweile sechs Wochen Kobane einzunehmen. Sollte die zum Symbol des Widerstands gegen den IS-Terror gewordene Stadt fallen, ist die Katastrophe und ein blutiges Massaker vorprogrammiert. Weiterlesen

Metall-KV: Kniefall mit fataler Signalwirkung!

Schweisser2,1% auf die IST-Löhne und -Gehälter, 36,- Euro pro Monat brutto auf die Mindest-Löhne, sowie die bloße Inflationsanpassung der Zulagen  ist ein Schlag ins Gesicht der Metall-Beschäftigten und ein fatales Signal für die gesamten heurigen KV-Runden.

Es müsse schon ordentlich scheppern im Geldbörsel – hat Pro-GE-Chefverhandler Wimmer zu KV-Runden-Beginn noch getönt. Und in der Tat: nach Jahren des Reallohnverlustes wären kräftige Lohnerhöhungen unabdingbar.

Wie die Lohnentwicklungen der letzten Jahre wirklich im Argen liegen, davon zeugen selbst die Stellungnahmen der finanzkapitalistischen Zentralinstitute. So plädierten IWF, EZB  und Deutsche Bundesbank aufgrund des immer stärkeren Verfalls der Einkommen und der dadurch absaufenden Binnennachfrage mittlerweile etwa für Deutschland bereits ihrerseits für Lohnerhöhungen von 3% – 3,25%! Weiterlesen

Generalstreik in Griechenland

Solidarität mit den Massendemonstrationen und anvisiertem Generalstreik in Griechenland!pame-strike-4065-120x120-thumb

Vor dem Hintergrund der katastrophalen Lage haben sich in Griechenland aktuell 889 Gewerkschafts – und andere Massenorganisationen (darunter von Frauen, Studierenden, Bauern, Selbstbeschäftigten, Arbeitslosen, Pensionisten) dafür entschieden an der von der klassenorientierten Gewerkschaftsfront „PAME“ aufgerufenen und organisierten Massendemonstration am 1. November teilzunehmen und ihren Aufruf zu unterzeichnen. Im Vordergrund steht die Arbeitslosigkeit (die derzeit in Griechenland auf knapp unter 30 Prozent liegt), aber auch andere Probleme, wie die niedrigeren Löhne und Pensionen, die Abschaffung der Kollektivverträge, die Steuern usw. Auf Grund der erfolgreichen Mobilisierung und massiven positiven Reaktion eröffnet „PAME“ parallel schon die Diskussion über eine Verschärfung des Kampfes mit der Organisierung eines Generalstreiks am 27. November. Weiterlesen

Infoabend „Es reicht! Lohnsteuer runter! – Mehr Netto für alle!“ (31.10.)

Umwerteilung_offensiveLohnpolitik_Veranstaltung

Freitag, 31. Oktober, 18 Uhr
Nazim Hikmet Kultur Cafe
(Schottenfeldgasse 95, 1070 Wien)

Zunehmend magerere gewerkschaftliche Lohnabschlüsse und eine Lohnsteuer, die auch noch die mauen Teuerungsabgeltungen auffrisst. Angesichts dessen fordert der ÖGB in seiner aktuellen Großkampagne denn auch völlig zurecht „Lohnsteuer runter!“. Aber sowenig das ÖGB/AK-Modell hält, was es verspricht, sowenig werden Unterschriftensammlungen und Zeitungsinserate als Kampfform einer unabdingbaren sozialen Wende ausreichen.

Daher lädt KOMintern alle Interessierten zur Vorstellung und Diskussion unserer Alternativen:

mit Rudi Fischer (Ökonom und KOMintern-Vorstandsmitglied)

Metall: Es muss scheppern!

es muss scheppernReallohnverluste bei den Metallern und zugleich im österreichischem „Leit-“KV? Dieses „Angebot“ der Unternehmer ist eine  erneute blanke Kampfansage von Oben!

Den Lohnverhandlungen anstatt der durchschnittlichen Inflationsrate der letzten 12 Monate im Land von 1,7%, in einer geradezu grotesken Argumentationslinie (erstmalig) einen EU-Schnitt von 0,5% zugrunde legen zu wollen, um die Ist-Lohnerhöhungen unter die Inflationsrate zu drücken – Verluste in der Höhe  von hunderten Euro im Jahr! – ist ein völlig inakzeptabler Affront.

Und das haarsträubende Ansinnen der FMMI-Vertreter die Mindestlöhne nicht anheben zu wollen, ist ein gleichermaßen inakzeptabler Frontalangriff, der zudem gerade jene Beschäftigten mit den niedrigsten Einkommen träfe. Dabei hatte das einkommenschwächste Viertel der Arbeitenden im Land die letzten Jahre zugleich die dramatischsten Reallohneinbußen zu verzeichnen und gehen gerade auch im Metallbereich die „Überzahlungen“ drastisch zurück!

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KOMintern fordert kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen

es muss scheppern„Es muss schon ordentlich scheppern im Geldbörsel“ – so Pro-GE-Chefverhandler Rainer Wimmer unlängst zur heurigen KV-Runde Metall. Und in der Tat: nach Jahren des Reallohnverlustes sind kräftige Lohnerhöhungen unabdingbar.

Und dahingehend vermag auch die aktuelle „Lohnsteuer runter!“- Kampagne des ÖGB keine Ausflucht bieten. Denn wie viel die Steuern von den Lohn- und Gehaltserhöhungen auffressen ist nur eine Seite der Medaille – wie hoch der Anteil der Einkommen am Mehrwert und Profit der Unternehmen ausfällt, die andere. Und der Kampf darum ist entgegen dem Märchen der „guten Lohn- und Gehaltserhöhungen“ der letzten Jahre endlich mit einer offensiven Lohnpolitik in Angriff zu nehmen!

Wie die Lohnentwicklungen der letzten Jahre wirklich im Argen liegen, davon zeugen mittlerweile selbst die Stellungnahmen der finanzkapitalistischen Zentralinstitute. So plädierten IWF (Int. Währungsfonds), EZB (Europ. Zentralbank) und die Deutsche Bundesbank aufgrund des immer stärkeren Verfalls der Löhne und Gehälter und der dadurch absaufenden Binnennachfrage mittlerweile etwa für Deutschland bereits ihrerseits für Lohnerhöhungen von 3% – 3,25%!
Umgelegt auf Österreich – mit sowohl höheren Arbeitsproduktivitätssteigerungen wie auch höherer Inflation – würde dies bedeuten, dass Lohn- und Gehaltsabschlüsse unter 4% – 4,5% sogar seitens der finanzkapitalistischen Zentralinstitute als unzureichend erscheinen. Um wie viel mehr aus Perspektive der Arbeitenden – nicht zuletzt der NiedrigverdienerInnen!

Daher fordert KOMintern denn auch: Keine Lohn- und Gehaltsabschlüsse unter diesem Minimum! Ganz im Gegenteil: für kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen weit darüber hinaus!
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Beeindruckende Demonstration “Solidarität mit Rojava” – Fotobericht

Rojava (9)Mehrere tausend Menschen haben am Freitagabend in Wien ihre Solidarität mit den KämpferInnen von Kobane gezeigt. Die von KOMintern unterstützte Demonstration zog vom Museumsquartier vorbei am Parlament zum Ballhausplatz, dem Sitz des österreichischen Bundeskanzlers. Von Drohungen, die es im Vorfeld der Demo aus salafistischen Kreisen gab, ließ sich niemand einschüchtern – mit bis zu 5.000 schlossen sich weit mehr Menschen an als von den OrganisatorInnen erwartet worden war. Von einer auf Facebook angekündigten „Gegendemo“ war weit und breit nichts zu sehen, wenn auch AugenzeugInnen vereinzelt IS-Sympathisanten gesichtet haben. Gefordert wurde unter anderem der Zugang zu Waffen für die VerteidigerInnen Rojavas und das Ende der Kriminalisierung der PKK, aber auch eine neue Integrationspolitik in Österreich, die allen die gleichen Lebensperspektiven eröffnet.
(Text, leicht überarbeitet: Lower Class Magazine, Fotos: Unsere Zeitung)

Equal Pay Day 2014 am 10.Oktober

Statistisch gesehen arbeiten Frauen ab heute, dem Equal Pay Day 2014, gratis bis zum Jahresende.Frauenzeichen2

Grundlage für die Berechnung sind die durchschnittlichen Gehälter von Vollzeitbeschäftigten, welche auf zwölf Monate hochgerechnet und verglichen werden.

Frauen erfahren heute wie gestern ungebrochene Berufs- und Lohndiskriminierungen, wirtschaftliche Abhängigkeit vom Mann, Mehrfachbelastungen (z.B. Hausarbeit, Familie) und vieles mehr.

Auch wenn der Equal Pay Day heuer zwei Tage später als letztes Jahr stattfindet – die Schere zwischen den Löhnen und Gehältern von Frauen gegenüber Männer hat sich nicht wirklich geschlossen. Im Gegenteil, Weiterlesen

KOMintern im Interview zu Lohnsteuerkampgne

Foto: Junge Welt

Foto: Junge Welt

»In Österreich wird Arbeit sehr hoch besteuert«

Wien: Gewerkschaftsbund fordert Lohnsteuersenkungen. Schlechte Tarifabschlüsse werden so vertuscht. Ein Gespräch mit Gerhard Mack
Interview: Johannes Supe

Interview der Tageszeitung “Junge Welt” (www.jungewelt.de) mit dem politischen Sekretär von KOMintern über die aktuelle Lohnsteuerkampagne des ÖGB

In wenigen Monaten haben in Ihrem Land fast 730.000 Menschen die Forderung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) nach einer Senkung der Lohnsteuer unterschrieben. Worum geht es dabei? Weiterlesen