Die klassenkämpferische Kraft!
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Monats-Archive: August 2014

Die neue Ausgabe des KOMpass ist da!

Spannende Beiträge und wichtige Informationen in der aktuellen Ausgabe unserer Zeitschrift KOMpass:
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  • Solidarität mit den sozialen Protesten in Bosnien
  • AK-Wahl 2014: Tausende für KOMintern
  • Wir zahlen nicht für Eure Hypo
  • Heißer Herbst? KV-Auseinandersetzungen 2014
  • Nein zum 12-Std.-Tag
  • Unsere Solidarität gegen ihre Repression
  • Kapitalismus aktuell
  • Löhne rauf? Löhne rauf!
  • Soma: Profit vor Menschenleben
  • Von der Klassenjustiz in Griechenland
  • Lohnsteuer runter – aber nicht nur das

Bequem zum Nachblättern: HIER

Bestellungen einfach unter: info[a]komintern.at

 

Spendenkonto gegen polizeiliche und justizielle Repressionen

Das letzte Jahr mußten wir als KOMintern, kämpferische InternationalistInnen und AntifaschistInnen über die sozusagen gewohnten Härten unseres konsequenten gewerkschaftlichen und politischen Kampfes hinaus auch in dieser Form qualitativ neue polizeiliche Repressionen gegen uns und faschistische Attacken auf uns erfahren.

Der Prozeß gegen Hüseyin bildete sonach denn auch zugleich den Auftakt einer Reihe auf uns zukommender Verfahren. Am 9.9., 16.9, 17.9. stehen dann z.B. bereits die Verhandlungen zum Neonazi-Angriff auf unsere Konferenz vom letzten Herbst, sowie deren Gegenklagen gegen unsere Genossen ins Haus.

Entwicklungen und reaktionäre Zuspitzungen die uns politisch nicht vom Weg abbringen werden, allerdings in ihren justiziellen Verhandlungen und Gerichtsanhängigkeiten gleichzeitig finanziell zu Buche schlagen, weshalb wir denn auch alle GenossInnen, KollegInnen, Freunde, SympathisantInnen und allen von diesen Entwicklungen Empörten und an einer konsequent kämpferisch-internationalistischen, gewerkschafts-politischen Kraft Interessierten auch um finanzielle Unterstützung für juristische Vertretung und Prozessfolgen ersuchen.

Dazu haben wir auch ein dahingehend zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet - jeder Betrag hilft:

IBAN: AT78 1400 0056 1600 4850
BIC: BAWAATWW
lautend auf: Selma Schacht

Prozessnachbetrachtung: Hoş geldiniz, yoldaş Hüseyin!

Bild_Freiheit-fuer-HueseyinGen. Hüseyin ist nach zweieinhalb Monaten U-Haft wieder auf freiem Fuß.

Das Gericht verurteilte ihn zwar zu sechs Monaten bedingter Haft. Der Schöffensenat sprach ihn, stellvertretend für die gesamte antifaschistische Bewegung justiziell vor den Kadi geführt, aber von der Anklage des Landfriedensbruchs, verschärft um den Tatbestand der Rädelsführerschaft, frei. Eine Niederlage der Staatsanwaltschaft, die getrieben von Hans-Peter Kronawetter seit längerem eine rigorose Kriminalisierung des antifaschistischen Protests betreibt. Und ein wichtiger Markstein im Kampf gegen den Gummiparagraphen 274 “Landfriedensbruch“.

An Hüseyin sollte, nach der skandalösen Verurteilung von Josef S., ein weiteres Exempel der Kriminalisierung des antifaschistischen Protests und des Demonstrationsrechts statuiert werden. Ein Exempel, das nicht “nur” darauf abhob in Hüseyin einen vermeintlichen „Rädelsführer“ dingfest zu machen und tausende DemonstrantInnen zu kriminalisieren.

Sondern ein Exempel, das die Demonstrationen gegen den Burschenschafter-Ball am 24.1. und die Demonstration gegen die Identitären am 17.5. unter das Generalverdikt des Landfriedensbruchs subsumiert und damit offen das Demonstrationsrecht angreift. So heißt es denn auch in der Anklageschrift Weiterlesen

Solidarität mit den Minenarbeitern von Marikana!

Solidarität mit den Minenarbeitern von Marikana!

Samstag, 16. August, 14:00
Kundgebung U4 Heiligenstadt

(anschließend Marsch zur südafrikanischen Botschaft)

Am 16. August 2012 schoss die südafrikanische Polizei mit scharfer Munition auf streikende Minenarbeiter bei der Marikana-Mine von Lonmin. 34 von ihnen wurden getötet und 78 verletzt. Es war das größte staatliche Massaker seit dem Ende der Apartheid. Viele der Ermordeten wurden aus nächster Nähe erschossen, als sie sich ergeben wollten. marikana-protestDie meisten Bergarbeiter, die in Marikana umgebracht oder schwer verletzt wurden, waren Alleinverdiener. Der Verlust ihrer Einkommen hat viele der von ihnen Abhängigen in eine existentiell bedrohliche Situation gebracht.

In den Tagen nach dem Massaker wurden 270 der Streikenden in Marikana wegen Mordes an ihren Kollegen angeklagt. Nachdem öffentlicher Druck die Staatsanwaltschaft dazu gezwungen hatte, die Anklagen vorläufig fallen zu lassen, mussten sie freigelassen werden. Seit dem Massaker lebt die Community von Marikana in einem faktischen Ausnahmezustand, mit Polizeipatrouillen und Hausdurchsuchungen. Weiterlesen

Film “Miners shot down”: Sa, 16.8., 19.00 Uhr

Filmvorführung “Miners shot down”: Sa, 16.8., 19.00 Uhr

miners-film

OABV-Lokal, Rankgasse 2/5 (Ecke Huttengasse, direkt bei Ausgang U3-Ottakring)

Im August 2012 starteten Minenarbeiter_innen in einer der größten Platin-Minen Südafrikas einen wilden Streik für höhere Löhne. SechsTagespäter verwendete die Polizei scharfe Munition um den Streik zu beenden. 34 Minenarbeiter wurden dabei erschossen – die meisten in den Rücken. Mehr als 100 Menschen wurden, z.T. schwer, verwundet,mehr als 200 der Arbeiter eingesperrt und des Mordes angeklagt.

Vom ersten Tag des Streiks folgt der Film aus der Perspektive der Minenarbeiter dem Arbeitskampf gegen ein Regime der Lonmin Mining Company, der ANC-Regierung und der ihr politisch verbundenen National Union of Mineworkers.

Jakob Krameritsch – Herausgeber des Buches Das Massaker von Marikana – wird bei der anschließenden Diskussion teilnehmen.

Infos: http://marikanabuch.wordpress.com