Die klassenkämpferische Kraft!
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Monats-Archive: Februar 2014

Solidarität ist unsre Waffe!

BetriebsrätInnen aus den unterschiedlichsten Branchen unterstützen die streikenden ArbeiterInnen bei KBA-Mödling:

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Beachtlicher Erfolg für KOMintern bei AK-Wahl in Tirol: 1.239 Stimmen (1,24 Prozent)

KOMintern-Wahlergebnis_Danke
Einzug um lediglich 90 Stimmen verpasst

Wer die politischen Verhältnisse und Gegebenheiten in Tirol auch nur annähernd kennt, wird diesen großartigen Achtungserfolg unseres ersten Antretens zur Tirol AK-Wahl erst ermessen können.

Auch wenn wir das angestrebte Mandat letztlich knapp verpasst haben. Eine knapp verfehlte Möglichkeit, so wie in Wien auch in der Tiroler Arbeiterkammer als konsequente Kraft und klassenkämpferischer Gegenpol politische Akzente hinsichtlich der Arbeits- und Lebensinteressen der Werktätigen, nicht zuletzt in Verbindung mit den realen Kämpfen in Betrieben und Branchen, eines internationalistischen Agierens der multiethnischen Arbeiterschaft Österreichs, der internationalen Solidarität und des Antifaschismus setzen zu können.

Dieses Wahlergebnis ist nichts desto trotz jedoch ein weiterer Markstein und weiteres Fundament der Entwicklung einer unabdingbaren klassenkämpferisch-internationalistischen Perspektive von unten. Ein Abschneiden, mit dem wir uns als KOMintern im „Heiligen Lande“ aus dem Stand als stärkste Kraft nach den vier etablierten, einzig in der Vollversammlung verbliebenen, Fraktionen des ÖAAB, der FSG, der GRUENEN und den rechts-außen Demagogen der FA, etablieren konnten. Weiterlesen

Volle Solidarität mit unbefristeten Streik bei KBA!

IMG_5270Seit Donnerstag, 13.00 Uhr, wird bei KBA-Mödling (Tochter des deutschen Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer) gegen Massenkündigungen gestreikt. Die Geschäftsleitung droht, gegen die Streikenden rechtlich vorzugehen bis hin zu Entlassungen.

Das KOMintern – Flugblatt an die KBA-Beschäftigten:

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

den unverfrorenen Lügen und offenen Drohungen des Vorstands gegen Euch und Euren Arbeitskampf muss mit geballter Solidarität entgegengetreten werden!

Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte leitet aus Artikel 11 der europ. Menschenrechtskonvention ein Streikrecht ab: Damit ist klar, dass auch die Streikteilnahme rechtmäßig ist und vor allem, dass jegliche Einschränkung des Streikrechts in Österreich nicht zulässig ist! Doch generell ist auch festzustellen: Streikfragen sind vorrangig Macht- und weniger Rechtsfragen, dieser Kampf muss im Betrieb und auf der Straße ausgetragen werden.  Weisen wir diesen Frontalangriff auf das Recht auf Widerstand gegen Unternehmerwillkür gemeinsam zurück! Zusammen gegen den Arbeitsplatz – Kahlschlag und für die Sicherung des gesamten Standorts!

Volle Solidarität mit den streikenden KollegInnen der KBA!

* Streik und Kampf um jeden Arbeitsplatz!
* Für einen strategischen Ausbau des Qualitätszentrums Mödling!
* Gemeinsamer Widerstand ist notwendig!

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Burschis und Pürstl stoppen!

FP & FA raus aus der AK!Flugi_Anti-Peurstl-Demo_A5-web

KOMintern unterstützt den Demoaufruf der Initiative: »Wir fordern den Rücktritt von Polizeipräsident Pürstl«. Wir verurteilen die Polizeiübergriffe und Einschränkungen der Grundrechte und Medienfreiheit vom 24.1. Selbstverständlich war KOMintern bei den antifaschistischen Protesten gegen den FPÖ/Burschenschafterball an vorderster Front. Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Weiterlesen

Aşağı Avusturya Komintern aday

komintern_noeKOMintern Tirol ve Viyana`nın ardından, Niederösterreich eyaletindede seçimlere girme hakkına erişti

Tirol`da seçimlere girme başarısı  ve Viyana`da işçi odaları seçimlerine tekrar girmenin yanısıra, KOMintern Niederösterreich`da işçi odaları seçimlerine girmek için gereken destek imzalarını 3 şubat günü işçi odaları seçim bürosuna sundu. Bu anlamıyla KOMintern, Avusturya`nın Niederösterreich eyaletindede bir secim alternatifi olarak alan açmış olaçaktır. Weiterlesen

KOMintern kandidiert in Niederösterreich!

komintern_noeNach der Kandidatur in Tirol und Wiederkandidatur in Wien hat KOMintern gestern auch in Niederösterreich erfolgreich zu den AK-Wahlen eingereicht. Damit wird KOMintern nun auch im anvisierten dritten Bundesland eine Wahlalternative eröffnen.

Und gleich unserem Antreten in Tirol und Wien, kandidiert KOMintern, dem Selbstverständnis eines allen kämpferisch-internationalistischen Kräften offenen Kampfbündnisses, als multiethnische Liste linker politischer und gewerkschaftspolitischer AktivistInnen, konsequenter BetriebsrätInnen, VertreterInnen, FreundInnen und GenossInnen der internationalistischen Linken und Vereine, wie KandidatInnen unterschiedlicher Branchen – geeint in klar kämpferischer, internationalistischer und antifaschistischer Ausrichtung im Interesse der Arbeitenden und Werktätigen. Weiterlesen

Arbeitszeitverkürzung und Beschäftigungspaket statt Massenarbeitslosigkeit und Belastungspaket

Karikatur ArbeitslosQuo vadis, Austria?

Die Regierung wurde vom „Budgetloch“ angeblich überrascht. Es soll in den nächsten Jahren ein geringeres Wirtschaftswachstum (= es wird weniger gekauft, produziert und investiert) geben als erwartet, damit geringere Staatseinnahmen und ein höheres Defizit. Das Problem ist also: es  mangelt im Lande  nach Jahren des Kaufkraftverlusts an Inlandsnachfrage bzw. öffentlichen Investitionen. Was ist die herrschende Lösung? Für die neue  rotschwarze Regierung und die „Sozialpartner“: den Sparstift ansetzen, Investitionen und Sozialstaat herunterschrauben und „verantwortliche“, sprich: magere Lohnabschlüsse im Zeichen der herrschenden Exportorientierung.

Doch damit wird auch bei uns die „griechische Todesspirale“ in Gang gesetzt: Ausgaben kürzen, weniger Wachstum, mehr Arbeitslose, weniger Konsum, weniger Steuereinnahmen, mehr Sozialausgaben, daher ein höheres Defizit und dann beginnt man wieder von vorne mit Ausgaben kürzen.
Wir müssen wettbewerbsfähiger werden, ist der von Wirtschaft und Regierung kolportierte Slogan! Ein ökonomischer Unsinn und sozialer Wahnsinn. EU-Europa ist vorrangig ein Binnenmarkt, mehr als 90% der Waren, die in Europa produziert werden, werden auch hier verkauft. Auch die europäische Wirtschaft kann daher nur wachsen, wenn die europäische Nachfrage steigt. Jetzt zu sparen heißt bloss, die Krise noch zu verschärfen! Dies führt einzig zu mehr Pleiten und noch  weiter emporkletternder Arbeitslosigkeit. Die Beschäftigten können sich bei den derzeit stagnierenden Einkommen bzw.  Reallohnverlusten immer weniger leisten, und auf Arbeitslose trifft dies umso mehr zu.
Es braucht daher entgegen dem herrschenden Spar-Dogma unter anderem gegesteuernde, umfassende Wachstums- & Beschäftigungspakete.

Doch die in Verfassungsrang erhobene programmatische Linie (Fiskalpakt) der EU-Politik lautet: Budget sanieren durch Ausgabenkürzungen (sprich: Sozialabbau) und Banken retten, koste es was es wolle. Wenn dann noch Geld übrig bleibt, gibt man es in ein „Wachstumspäckchen“. Dies bringt dann so viel wie der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“. Arbeitslosigkeit bekämpfen steht auf der Agenda unter ferner liefen. Und das ist der eigentliche Skandal dieser Regierung: das große Geld, das Schicksal der Banken ist wichtiger als das Schicksal der Menschen. Weiterlesen

Alarmierende Arbeitslosigkeit in Tirol (+13,9 Prozent)

Arbeitslos_Suche_ArbeitKOMintern fordert sofortige Arbeitszeitverkürzung  bei vollem Lohn- und Personalausgleich

Die am gestrigen Montag bekannt gegeben Arbeitslosenzahlen zeigen, dass Österreich keine Insel der Seeligen ist. Es sind zwar noch nicht annähernd gleich viele Menschen ohne Job wie in Süd- und Osteuropa, doch die Zahlen steigen auch hier zu Lande. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind 9,5% mehr Menschen ohne Arbeit. Tirol hat mit 13,9% den höchsten Anstieg in Österreich zu verzeichnen. Nicht weniger trist sieht es bei Lehrstellensuchenden aus. Während die Zahl der Jugendlichen ohne Lehrstelle im Jänner 2014 um 7,2% auf 5.544 Jugendliche zugenommen hat, sank gleichzeitig die Zahl der offenen Lehrstellen um 15,5%. Weiterlesen

KOMintern: Straßenaktionen gegen Arbeitslosigkeit

“Arbeitszeitverkürzung statt Massenarbeitslosigkeit – Beschäftigungspaket statt Belastungspaket”IMG_4438-kl

KOMintern stellte Alternativen zu Massenarbeitslosigkeit anschaulich dar

Wien. Vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales stehen Menschen mit Schildern um den Hals: „Suche Arbeit“. Daneben ein Mensch, der unter der Last von Vollzeitjob, Überstunden, Flexibilisierung und Doppelbelastung fast zusammenbricht. Die DarstellerInnen der KOMintern-Straßenaktion lösen die beklemmende Szenerie jedoch kurz danach auf: Aus den Paketlasten des einen werden kleine Packerl mit 35-Stunden-Jobs an alle verteilt. „Arbeitszeitverkürzung statt Massenarbeitslosigkeit – Beschäftigungspaket statt Belastungspaket“ fordert das Gewerkschafts- und Arbeiterkammerbündnis KOMintern von der neuen Regierung, um eine sinnvolle Antwort auf die explodierende Arbeitslosigkeit zu geben. Weiterlesen