Die klassenkämpferische Kraft!
KONTAKT

Monats-Archive: Februar 2014

Infoblatt Schoeller-Bleckmann

SBER: Unsere Antwort auf eine „Information”!Schoeller-Bleckmann-A4-20.2.2014

Nach der Veröffentlichung der „Information des SBER ARB-BR“ sind einige Dinge richtig zu stellen, die in diesem „Informationsblatt“ falsch dargestellt werden:

Es geht in der Tat um jeden Arbeitsplatz. Es geht aber auch um die Entlohnung und unsere Arbeitsbedingungen!

KOMintern ist keine  Gewerkschaftsorganisation einer Partei, sondern vielmehr ein kämpferisch-internationalistischer Zusammenschluß von Arbeitenden, Arbeitslosen und konsequenten BetriebsrätInnen wie gewerkschaftliches Kampfbündnis unterschiedlicher linker Kräfte.  Und obschon wir der tiefsten Überzeugung sind, dass auch in die AK NÖ dringen ein frischer Wind und eine konsequente, kämpferische Kraft und Stimme gehört, verfehlt die sehr durchsichtige Reduzierung darauf die  Realität.

Wir stehen schlicht konsequent für die Arbeits- und Lebensinteressen der Werktätigen ein – in der AK, den Betrieben, den Gewerkschaften, der aktiven Solidarität und gewerkschaftspolitischen Tagesarbeit.Dementsprechend sind bei KOMintern auch eine Vielzahl von BetriebsrätInnen und GewerkschaftsaktivistInnen aktiv, u.a. auch BR-Vorsitzende in Firmen mit hunderten Beschäftigten – in vielfach harten Auseinandersetzungen gemeinsam mit den Kollegen und KollegInnen um ihre Arbeitsinteressen stehend. Weiterlesen

Schein und Sein der Leiharbeit – Nein zum Tagelöhnertum!

leiharbeit_karikaturKOMintern-Falter zum Thema Leiharbeit (pdf)

Abdeckung der Produktionsspitzen
Zur Leiharbeit wird viel geschrieben und gesagt. Über Spaltung von Belegschaft bis hin zur „wirtschaftlichen Notwendigkeit“ gibt es dazu eine ganze Palette an Meinungen. Doch was steckt wirklich dahinter? Leiharbeit wurde in Österreich 1988 legalisiert und gesetzlich reglementiert. Das Hauptargument, mit dem sich die Sozialpartner ganz generell darauf einigten, dass es Leiharbeit geben kann, war die Abdeckung der Produktionsspitzen. Für einen kurzen Zeitraum wird also aufgrund einer erhöhten Auftragslage mehr Personal als im restlichen Normalbetrieb gebraucht, um den überdurchschnittlichen Arbeitsaufwand zu bewältigen. Dieser kurzfristige Personalbedarf soll mit LeiharbeiterInnen, die von einem Überlasserbetrieb zu einem Beschäftigerbetrieb entsandt werden, abgedeckt werden. Sie sollen so quasi von Produktionsspitze zu Produktionsspitze ziehen. Soweit zumindest die Theorie.
Weiterlesen

Protest gegen Massaker in Maan

maan-kundgebung1„An die Öffentlichkeit!“,

unter dieser Losung beteiligten sich am Montag, 17.2., um die 100 TeilnehmerInnen im Rahmen der von der „Demokratischen Gemeinschaftsplattform“ organisierten Kundgebung (Stellungnahme siehe unten) anlässlich des von der Weltöffentlichkeit unbeachteten, erneuten Massakers an dutzenden Angehörigen der alavitischen Bevölkerung in Maan (Syrien) vor dem österreichischen Außenministerium – um einen Stopp der Massaker, eine sofortige Unterbindung der Waffenlieferungen und einen Stopp der Unterstützung der syrischen „Rebellen“, sowie Überführung aller Verantwortlichen an die internationale Gerichtsbarkeit zu fordern. „Als internationalistische Gewerkschaftsorganisationen verurteilen wir diese, zugleich massiv von außen mit geschürte und durch Waffenlieferungen und Unterstützung ermöglichte Massaker an der alevitischen Minderheit und unseren Klassenbrüdern und -schwestern auf das Schärfste“, so Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin KOMinterns in Wien. Weiterlesen

Erfolgreicher Solidaritätsmarsch mit den sozialen Protesten in Bosnien!

KundgebungÜber 100 TeilnehmerInnen übten konkrete internationale Solidarität (+ Fotos)

Wien – „Vaša borba je naša borba!“ (Euer Kampf ist unser Kampf!), unter diesem Motto beteiligten sich heute, Samstag, über 100 TeilnehmerInnen am Marsch der Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Bosnien und EX-Jugoslawien. Auch zahlreiche AktivistInnen der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) stellten sich hinter die protestierenden Menschen in Bosnien und Herzegowina, die seit Tagen gegen Arbeitslosigkeit (44 %), Lohnkürzungen und korrupte Politiker auf die Straße gehen.

„Als multiethnische und internationalistische Gewerkschaftsorganisation unterstützten wir diesen Kampf für ein besseres Morgen, für eine Welt ohne Ausbeutung und Krieg, für eine souveräne unabhängige Demokratie! Wir stehen allen protestierenden und kämpfenden KollegInnen aktiv zur Seite – sei es in Mödling oder sei es in Tuzla!“, bekräftigt Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin von KOMintern & Spitzenkandidatin bei den AK-Wahlen 2014 in Wien.

„Es ist gut, dass die Menschen in BiH endlich begreifen, wer ihre wahren Gegner sind und gemeinsam, egal woher sie stammen, für die Verbesserung ihrer sozialen Lage kämpfen!“ meint auch Dusan Đorđević , ex-jugoslawischer Kandidat von KOMintern bei den Wiener AK-Wahlen.
Weiterlesen

KOMintern aktiv vor und in den Betrieben

Solidaritäts-Verteilaktionen KOMintern-NÖ – und weitere folgen!

Neben unseren kräftigen Solidaritätsverteilungen zum Streik- und Arbeitskampf bei Koenig & Bauer – wie Verteilung gegen die Werkschließung in Ternitz, legen wir den Finger parallel auch auf andere Sauerein und stehen an der Seite unserer Kollegen und Kolleginnen. Fotos und Weiterlesen

Friedlicher Marsch der Solidarität mit den sozialen Kämpfen in BiH & Ex-YU

solidaritaet_bosnienSamstag, 15.2., ab 12 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Wien-Meidling

Volle Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Bosnien-Herzegowina und im ehemaligen Jugoslawien!

  • 12.00 Uhr: Auftakt-Kundgebung Bahnhof Wien-Meidling / U6 Philadelphiabrücke
  • ab 12.30 Uhr: Solidaritätsmarsch zur Bosnischen Botschaft (Tivoligasse 54)

Seit Tagen gehen in Bosnien und Herzegowina (BiH) zehntausende Menschen auf die Straße. Sie haben genug von Arbeitslosigkeit (44 %), Lohnkürzungen und korrupten Politikern, die in den letzten Jahrzehnten auf Druck von Weltbank oder EU die Privatisierung von Betrieben organisierten. Eine breite Mehrheit der Bevölkerung hat sich zusammengeschlossen. ArbeiterInnen stehen mit Pensionierten und Studierenden gemeinsam auf der Straße, Kroaten mit Serben und Bosniaken. Als multiethnische und internationalistische Gewerkschaftsorganisation unterstützten wir diesen Kampf für ein besseres Morgen, für eine Welt ohne Ausbeutung und Krieg, für eine souveräne unabhängige Demokratie! Wir beteiligen uns deshalb am „Friedlichen Marsch der Solidarität“, der von der Plattform „Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Bosnien und EX-YU“ initiiert wurde. Gemeinsam mit anderen Organisationen werden wir am kommenden Samstag (15.2.) zur Bosnischen Botschaft in Wien marschieren. Um 13 Uhr folgt eine Kundgebung bosnischer Kulturvereine aus Wien und Linz vor der Botschaft.

KOMintern-Stellungnahme zu den Protesten: Vaša borba je naša borba! Euer Kampf ist unser Kampf!

Rise Up!

a4_a5vorlage_komintern_06102013_DRUCK.inddNeben dem Internationalen Frauentag und dem „Tag gegen Gewalt gegen Frauen“ etabliert sich „One Billion Rising“ mittlerweile als dritter weltweiter Kampftag unseres gemeinsamen Aufstehens gegen Gewalt an und Diskriminierung von Frauen und Mädchen.

Allen, die auch nur oberflächlich die Zeitungen durchblättern, sollte die sich allenthalben  vorherrechende offen agressive Gewalt bewusst sein. Von den Massenvergewaltigungen in Indien, über die (Genital-)Verstümmelungen in anderen Regionen, zu den Mißhandlungen , häuslichen Gewaltexzessen und Vergewaltigungen in Österreich. Von den massiven Anti-Abtreibungs-Kampagnen in Polen über Spanien und die USA.

Sowie die versteckteren Formen körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt in Partnerschaften, Familien, diversen gesellschaftlichen Bereichen und des Staates. Weiterlesen

Kampf der explodierenden Arbeitslosigkeit!

arbeitsamt-englandDie Schlangen vor dem AMS werden immer länger, immer mehr Menschen verlieren ihren Job und rutschen dadurch weiter in Richtung Armut.

***
Themenflyer Niederösterreich
***

Die Arbeitslosigkeit liegt aktuell bei beinahe 450.000. Ein absolutes Rekordhoch seit 1945!

Nochmals 9,5% über dem Vorjahr liegend. In Wien überhaupt um 12,5% empor geklettert. Und daran wird sich die folgenden Jahren nicht viel ändern. Im Gegenteil: Die explodierende Arbeitslosigkeit ist Ergebnis des herrschenden wirtschaftlichen Internationalisierungsmodells und nicht fehlender Qualifikation. Sie ist daher mit Schulungen nicht zu beseitigen – vor allem nicht mit solchen, die für die Betroffenen vollkommen unsinnig sind und einfach nur Zwangsmaßnahmen darstellen.
Weiterlesen

An die ArbeiterInnen von KBA-Mödling:

IMG_5270 Liebe Kollegen,
liebe Kolleginnen!

Letztlich wurde unter massivem Druck durch die Verhandler mit einer Mehrheit von eurer Betriebsversammlung entschieden, den Streikkampf um den Gesamterhalt der KBA in Niederösterreich zu beenden.

Diesen Arbeitskampf aktiv aufgenommen und zudem den unverfrorenen Drohungen seitens der Konzernführung die Stirn geboten zu haben, war ein weit über die Region und Branche ausstrahlendes Zeichen. Breite Solidaritätsbekundungen zeugten von weitreichenden Sympatien und Unterstützungen Eures Streiks.

Dennoch: Wäre dieser Auseinandersetzung offensiv  weiterentwickelt und weitergeführt worden, wäre mehr drin gewesen.

Euer langjährige Tradition aufweisendes Know-how, Euer starker Zusammenhalt und Eure Entschlossenheit für Eure Arbeits- und Lebensinteressen einzustehen waren eine solide Basis für eine längere und am Ende erfolgreichere Auseinandersetzung.

Der Personalkahlschlag mit 385 anstatt der anvisierten 460 Kündigungen bedeutet, dass mehr als die Hälfte aller KBAlerInnen ihren Job verlieren.

Dies in einen „erfolgreichen Kompromiss“  mit „deutlich weniger Kündigungen“ umzumünzen, wie sich AK-Präsident Markus Wieser verstieg, ist ein Hohn für die gesamte Belegschaft.
Weiterlesen

Vaša borba je naša borba! Euer Kampf ist unser Kampf!

"Klaut mir nicht meine Zukunft!"

“Klaut mir nicht meine Zukunft!”

Seit Tagen gehen in Bosnien und Herzegowina (BiH) zehntausende Menschen auf die Straße. Sie haben genug von Arbeitslosigkeit (44 %), Lohnkürzungen und korrupten Politikern, die in den letzten Jahrzehnten auf Druck von Weltbank oder EU die Privatisierung von Betrieben organisierten.

Die sozialen Proteste, die in der traditionsreichen Stadt Tuzla ihren Anfang genommen hatten, weiteten sich rasch auf weitere Städte aus und greifen mittlerweile auch auf andere ehemalige Teilrepubliken Jugoslawiens über. Tuzla symbolisiert die Vernichtung durch den Kapitalismus: Die Stadt war im sozialistischen Jugoslawien ein blühendes industrielles Zentrum, nun sind die meisten Betriebe pleite, mehr als ein Fünftel der Gesamtbevölkerung lebt in großer Armut, Arbeiter bekommen monatelang keinen Lohn, und nach und nach breiten sich Krankheiten aus, die auf Nahrungsmangel zurückzuführen sind. Weiterlesen