Die klassenkämpferische Kraft!
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Monats-Archive: Januar 2014

Der neue KOMpass ist da!

kompass_titelMit der 8. Ausgabe startet auch unsere Zeitung “KOMpass” ins neue Jahr 2014. “Gegen Lohnkürzung und Sozialabbau” heißt es im Titel, eine der zentralen Losungen von KOMintern vor den AK-Wahlen in Tirol, Wien und Niederösterreich.

Im Blattinneren informieren wir über unser Wahlprogramm und unsere KandidatInnen in Wien und Tirol, dazu auch ein Interview mit Melike Tohumcu, KOMintern Spitzenkandidatin für die Tiroler AK-Wahl (27.1.-7.2.2014)
Ein besonderer Schwerpunkt der achten KOMpass-Ausgabe liegt in der Vermittlung unserer konkreten Forderungen wie “Mindestlohn und Arbeitszeitverkürzung”, “Löhne rauf, Preise runter!”, “Gleicher Lohn für gleiche Arbeit”.
Weiters berichtet unsere AK-Rätin Selma Schacht von der letzten Vollversammlung der AK-Wien und wir befassen uns ausführlich mit den Themen Arbeitslosigkeit, KV-Verhandlungen, dem “Budgetloch-Wunder”, dem Massenphänomen Leiharbeit sowie mit internationaler Solidarität und gegen rechte Hetze und Gewalt.
Unter dem Motto “Klassenkampf macht´s möglich!” präsentiert KOMintern-Vorsitzender Nadir Aykut in drei Sprachen (deutsch/türkisch/serbo-kroatisch) wofür wir stehen und wofür wir kämpfen.

Wer nun Lust auf die Lektüre des neuen KOMpass bekommen hat, muss sich entweder auf die Suche nach einem UHUDLA-Straßenverkäufer machen, denn seit 2010 erscheint „KOMpass“ regelmäßig als Beilage in der beliebten Straßenzeitung UHUDLA. In den nächsten Wochen werden AktivistInnen von KOMintern jedoch auch in ganz Österreich Verteilaktionen durchführen. Gerne senden wir die aktuelle KOMpass-Ausgabe auch per Post zu (Bestellung via E-Mail an info@komintern.at).

Abomöglichkeiten und die bisherigen Ausgaben zum Download gibt es hier: KOMpass

Unsere Arbeit ist mehr wert!

„Auch in unserer Branche muss der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen geführt werden!“ DSA Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin von KOMintern & Betriebsratsvorsitzende im Sozialbereich

„Auch in unserer Branche muss der Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Einkommen geführt werden!“
DSA Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin von KOMintern & Betriebsratsvorsitzende im Sozialbereich

Die Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich warten schon auf die nächste Gehaltserhöhung - und das zu Recht:

„Die Zahl der Beschäftigten, die mit ihrem Einkommen gerade über die Runden kommen oder für die es gar nicht mehr reicht, steigt dramatisch an“ – so ÖGB und AK unlängst unisono. Waren es von fünf Jahren 50%, sind es jetzt bereits 62% ! Jede/r Fünfte kann in Österreich einer EU-Erhebung zufolge heute seine Rechnungen kaum bis nicht mehr bezahlen. Die reale Teuerung bei den Lebenserhaltungskosten liegt in Wirklichkeit weit über der Inflationsrate, die für das Alltagsleben eines durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalts kaum noch aussagekräftig ist.

Zieht man der amtlichen Inflationsrate gegenüber die tatsächliche – 2013 abermals bei 4% gelegene – Teuerung bei Nahrungsmitteln, Mieten und Energie sowie Sprit als Maßstab der Lebenserhaltungskosten heran, wird eines deutlich: Die von jedem spürbare Explosion der Lebenserhaltungskosten und das eklatante Nachhinken der Einkommen. Das gilt besonders auch für die Beschäftigten des Sozialbereichs – klassisch unterbezahlt und oft teilzeitbeschäftigt.
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Neuer Vorstellungsfalter: “Wer wir sind, was wir fordern, was wir tun.”

Klassenkampf machts möglichMit einem neuen Vorstellungsfalter startet KOMintern in den AK-Wahlkampf 2014. Auf 5 Seiten, kurz und bündig, beschreiben wir darin wer wir sind, was wir fordern und was wir tun.

DOWNLOAD: Vorstellungsfalter NEU

Das ist KOMintern:
KOMintern ist ein kämpferisch-internationalistischer Zusammenschluss und gewerkschaftliches Kampfbündnis. Seit 2009 ist KOMintern in der Wiener Arbeiterkammer vertreten und konnte seitdem vielfältige politische Akzente hinsichtlich der Arbeits- und Lebensinteressen der Werktätigen, nicht zuletzt in Verbindung mit den realen Kämpfen in Betrieben und Branchen im Land, der internationalen Solidarität und des Antifaschismus setzen.
Wir sind der Meinung, dass in dieses „Arbeiterparlament“ dringend frischer Wind gehört. Denn die Dominanz der SPÖ-GewerkschafterInnen mit über 50% (bzw. in Tirol der FCG´ler) und weiterer „sozialpartnerschaftlich“ orientierter Fraktionen bedeutet die faktische Unterordnung der AK-Politik unter die Erfordernisse der Regierung und der Parteizentralen.

Die grundsätzlichen Forderungen von KOMintern:

• Aktive und kämpferische Lohnpolitik!
• Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
• Ein flächendeckender kollektivvertraglicher Mindestlohn, der diesen Namen auch verdient
• Arbeitszeitverkürzung sofort!
• Kampf der explodierenden Arbeitslosigkeit!
• Gegen Flexibilisierung & Deregulierung
• Mieten runter – leistbares Wohnen für alle!
• Radikaler Richtungswechsel in der Wirtschafts- und Steuerpolitik!
• Nein zum Rot-Schwarzen Belastungspaket!
• Pensionen sichern und erhöhen!
• Bessere Berufsausbildung!
• Gleiche Rechte für alle, die hier leben!
• Kampf gegen die Diskriminierung von MigrantInnen!
• Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen!
• Internationalismus, Solidarität und Antiimperialismus!
• AK – Tätigkeit für die Interessen der Arbeitenden!
• Schluss mit der „Sozialpartnerschaft“!
• Kampf für ein anderes Gesellschaftssystem!

KOMintern steht für:

  • Konsequente Interessenspolitik für die arbeitenden Menschen statt Unterwürfigkeit gegenüber und Kollaboration mit dem Kapital
  • Klassenkampf statt „Sozialpartner“schaft!
  • Gemeinsamer Kampf für ein anderes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem!

Presseaussendung KOMintern-Tirol: JedeR 10te ÖsterreicherIn ist arbeitslos

“Das System gerät aus den Fugen”

KOMintern Tirol: JedeR 10te ÖsterreicherIn ist arbeitslos

alle drei klein

KOMintern-KandidatInnen Tirol: Petra Stöckl, Lukas Haslwanter, Melike Tohumcu

Innsbruck. Die Bilanz der Rot-Schwarzen Bundesregierung und der Schwarz-Grünen Landesregierung ist eine fatale, wenn man die aktuellen Arbeitslosenzahlen betrachtet. Wie das AMS in  seinen eben veröffentlichten Arbeitslosenzahlen für Dezember 2013 bekannt gab, schoss die Arbeitslosigkeit in Österreich auf 430.000 Menschen, ein absolutes Rekordhoch der Zweiten Republik, empor und liegt mit Ende Dezember bei 9,5% – Tendenz steigend. Den höchsten Zuwachs hatte dabei Tirol mit einem Plus von überhaupt 14,8% zu verzeichnen. Weiterlesen

Kundgebung KV-Verhandlungsauftakt SWÖ/BAGS

sozialabernichtbloed-klKundgebung zum KV-Verhandlungsauftakt Sozialwirtschaft Österreich SWÖ/BAGS:

Mittwoch 8.Jänner, um 7.30 Uhr vor dem ÖGB
(Johann-Böhm-Platz 1A, direkt bei U2-Station “Donaumarina”)

Auch im neuen Jahr 2014 werden wir gemeinsam alle Kräfte benötigen, damit sinnvolle Lohn- und Gehaltserhöhungen und Verbesserungen in den Kolektivverträgen umgesetzt werden können.

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Her yer Direniş! Widerstand überall!

KOMintern war bei der heutigen Protest- und Solidaritätskundgebung gegen die autoritären Entwicklungen des AKP-Regimes in der Türkei mit dabei: SOLIDARITÄTSKUNDGEBUNG FÜR DIE DEMONSTRATIONEN VOM ISTANBULER GEZI-PARK IN WIEN

Noch vor kurzem brüstete sich das AKP-Regime lauthals, nach der Niederschlagung der Taksim-Bewegung und Räumung des Gezi-Parks wieder „Ruhe und Ordnung“ hergestellt, die neue Volksbewegung eingedämmt zu haben, und fest im Sattel zu sitzen.

Aller Brutalität und staatlicher Verfolgung zum trotz ist die Bewegung jedoch nie erloschen und dieser Tage wieder kraftvoll aufgeflammt. Weiterlesen

MYTHOS: „Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelebt”

sparen-krankenhaus-comicBeigewum / Arbeit & Wirtschaft

Zu wenig privates Sparen ist weder Ursache noch Auslöser der aktuellen Krise gewesen. Regulative Schwächen und wachsende Ungleichverteilung innerhalb und zwischen den Staaten sind systemische Probleme, an deren Lösung gearbeitet werden muss. Versuche, die Krisenkosten durch Einsparungen im Sozialstaat zu zahlen sind zum Scheitern verurteilt, da sie ursächliche Probleme nicht lösen, sondern im Gegenteil vergrößern. Genauso wenig wird angebliches „moralisches“ Sparverhalten von Individuen den Ausweg aus der Krise bringen. Nur sehr wenige haben etwas davon, wenn wir alle „den Gürtel enger schnallen“. Der Großteil der Bevölkerung wird jedoch lediglich weiter – bildlich gesprochen – „ausgehungert“.

Gesamter Artikel auf blog.arbeit-wirtschaft.at

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