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Monats-Archive: November 2013

Zum Handels KV II: Blockfreizeit und andere vermeintliche Randnotizen

Quelle: blog.gpa-djp.at

Quelle: blog.gpa-djp.at

Mit unserem Flugblatt zu den Kollektivvertragsverhandlungen im Handel machen wir deutlich, dass kräftige Lohnerhöhungen möglich sind.

Abgesehen vom Lohn- und Gehaltsabschluss beeinflussen auch Regelungen betreffend Überstunden den Inhalt der Geldbörse wie auch die Wirtschaftlichkeit der Überstunden für den Unternehmer und damit auch tendenziell die Länge und Regelmäßigkeit der faktischen Arbeitszeit.

Überstundenzuschläge und Durchrechnungszeitraum

Im Moment gibt es einen Durchrechnungszeitraum von 26 Wochen, innerhalb dessen die wöchentliche zuschlagsfreie Arbeitszeit bis zu 44 Stunden betragen kann, wenn sie durchschnittlich 38,5 Stunden beträgt. Wir halten fest, dass die kollektivvertragliche Arbeitszeitverkürzung auf 38,5 Stunden nur dann wirksam wird, d.h. mehr Freizeit für die Beschäftigten und mehr Beschäftigung für die noch Arbeitslosen bringt, wenn jede Mehrstunde mit einem 50 %igen Zuschlag entlohnt wird. Mit Mehrstunden meinen wir auch jede Stunde, die Teilzeitkräfte über ihr vorgesehenes Stundenausmaß hinaus arbeiten. Beschäftigte, die ausschließlich am Samstag eingesetzt werden, bekommen laut bestehendem Kollektivvertrag auch keine Zuschläge für diese Einsätze. Wir meinen, dass auch diesen KollegInnen die unliebsame Arbeitszeit entsprechend abgegolten gehört! Wobei wir hier beim Thema „erweiterte Öffnungszeiten“ und der neuen Regelung zur Blockfreizeit gelandet sind.

Schwarz/Weiß Regelung vs. Blockfreizeit Weiterlesen

Solidarität heißt Widerstand!

Solidaritätskundgebung3KOMintern Tirol: Rund 80 Personen in der Innsbrucker Innenstadt bekunden Solidarität mit den Opfern der Nazi- Attacke in Wien

In der Innsbrucker Innenstadt fand am gestrigen Donnerstag, 31.10., eine Solidaritätskundgebung mit den Opfern der Nazi-Attack vom 27.10. statt. Zur Erinnerung am Sonntag stürmten 40 bewaffnete Rechte die Räumlichkeiten der ATIGF in Wien, in denen zu diesem Zeitpunkt eine Versammlung der KOMintern stattfand. Glücklicherweise konnten die Faschisten schnell wieder hinaus gedrängt werden und mehrere der Angreifer festgehalten werden bis die Polizei ankam. In der Maria-Theresien-Straße versammelten sich aus diesem Grund rund 80 Personen um ihre Solidarität mit den Opfern zu zeigen.

Neben RednerInnen der ATIGF (Föderation der Arbeiter_innen und Jugendliche aus der Türkei in Österreich) und der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern), trat auch die frisch gebackene Tiroler Nationalratsabgeordnete Aygül Berivan Aslan auf und erklärte vollste Unterstützung im Kampf gegen Rassismus und für die gleichen Rechte aller Menschen.

“Wichtig ist, dass wir uns im Kampf gegen Faschismus, Homophobie und Sexismus durch Angriffe, wie der letzte in Wien, nicht einschüchtern lassen und weiterhin gemeinsam dagegen eintreten!” betonte Stephan Blaßnig, Kandidat der KOMintern und Bleiberechts Aktivist.