Die klassenkämpferische Kraft!
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Monats-Archive: August 2013

“Wir befinden uns im Kampf um unsere Arbeitsplätze und unser tägliches Brot!”

KOMintern-AK-Rätin Selma Schacht im Gespräch mit BR-Rat Mesut Kimsesiz

KOMintern-AK-Rätin Selma Schacht im Gespräch mit BR-Rat Mesut Kimsesiz

Stellungnahme von Mesut Kimsesiz, Betriebsrat bei Rheinmetall-MAN in Wien-Liesing

Aufgrund der zu erwartenden schlechten Auftragslage im Jahr 2014 beabsichtigt die Geschäftsleitung der Rheinmetall MAN einen Teil der Beschäftigten auf die Straße zu setzen. Obwohl die Firma erst vor Kurzem mit Australien einen 1,1 Milliarden Euro Auftrag abgeschlossen hat, der 2015 wirksam wird. Außerdem werden mit großer Wahrscheinlichkeit im kommenden Monat mit den Regierungen von Schweden und Norwegen Aufträge in ungefähr gleicher Höhe abgeschlossen werden.

Kurz gesagt: unsere Auftragsbücher werden von 2015 bis 2020 voll sein. Also, weshalb stehen diese Kündigungen auf der Tagesordnung ? Weiterlesen

Stoppt die Entlassungen bei Rheinmetall MAN!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAKOMintern: Solidarität mit allen Beschäftigten!

Im Werk der RMMVÖ (Rheinmetall MAN Military Vehicles Österreich) in Wien droht eine gewaltige Kündigungswelle: fast 150 Arbeitsplätze sollen einfach gestrichen werden. Jede/r fünfte Beschäftigte wird die Arbeit verlieren!

AktivistInnen der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative – International (KOMintern) haben heute, Montag, vor den Werkshallen in Wien-Liesing ihre Solidarität mit der Belegschaft und dem hungerstreikenden Betriebsratsmitglied Mesut Kimsesiz gezeigt.
Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin von KOMintern, erklärt dazu: „In diesem Riesenimperium muss sich doch Arbeit für das Werk in Wien finden! KOMintern ist solidarisch mit allen Beschäftigten der RMMVÖ!“ Weiterlesen

Abfallberrater gewinnt Klage auf Arbeitverhältnis gegen Stadt Wien

Richterhammer und österr. FahneArbeitsgericht Wien stellt mit Musterurteil Rechtslage für WerkvertragsnehmerInnen klar

In einem von der AK Wien geführten Verfahren hat das Arbeits- und Sozialgericht Wien die geltende Rechtslage für WerkvertragsnehmerInnen eindeutig klar gestellt. „Dieses Urteil betrifft zwar nur einen Fall. Es wird aber Bestand haben und vielen Menschen helfen, die wie ArbeitnehmerInnen beschäftigte werden, aber nur per Werkvertrag angestellt sind“, so die Einschätzung von Hans Trenner, Bereichsleiter Arbeitsrecht der AK Wien. Bei dem Verfahren ging es um einen Abfallberater der Gemeinde Wien, der etwa 6 Jahre lang immer wieder mit Werkverträgen beauftragt wurde, Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerberatungen zu Abfallvermeidung durchzuführen. Seine Aufgaben und die Art, wie er sie zu bewältigen hatte, waren ihm so genau vorgegeben, dass das Arbeitsgericht entschied: Hier handelt es sich um ein klassisches Arbeitsverhältnis mit allen daraus folgenden Rechten für den Beschäftigten, inklusive etwa des entsprechenden Kündigungsschutzes. „Wir erleben seit Jahren, wie in vielen Unternehmen immer mehr Menschen in eine Scheinselbständigkeit gedrängt werden“, so AK Experte Trenner. „Sie müssen wie klassische Arbeitnehmer arbeiten, werden aber rechtlich wie Werkvertragsnehmer behandelt, haben also keine Ansprüche etwa auf Krankengeld oder Urlaubsgeld. Deshalb ist der Erfolg in diesem Verfahren für uns und für viele betroffene sogenannte Neue Selbständige von großer Bedeutung.“, so Trenner.
(Quelle: AK Wien Kommunikation)