Die klassenkämpferische Kraft!
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Monats-Archive: April 2013

Einladung zum KOMintern-Plenum (26.4., 18 Uhr)

Liebe KollegInnen, 

In den nächsten Wochen und Monaten stehen wir vor wichtigen Herausforderungen, die es gemeinsam zu diskutieren, zu planen und schließlich erfolgreich zu meistern gilt.
Wir laden euch deshalb herzlich zum ersten KOMintern-Plenum in diesem Jahr, am Freitag, den 26. April 2013 um 18 Uhr in das Lokal des Ottakringer Arbeiterbildungsvereins (16., Rankgasse 2/5, U3 Ottakring, Ecke Huttengasse/Rankgasse) ein.
Folgende Themen stehen auf dem Programm:

1. Mai 2013 – Internationalistische Demonstration & KOMintern-Fest im Sigmund-Freud-Park
Anträge an die 160. Vollversammlung der AK-Wien
AK-Wahlen 2014 – KommunistInnen in die AK!
Termine 2013/2014

Wir würden uns freuen, wenn alle, die sich für unsere klassenkämpferische Arbeit in AK & Gewerkschaft interessieren und stark machen wollen, an diesem offenen Plenum teilnehmen!

Mit kämpferischen und solidarischen Grüßen!
Deine KOMintern

Kampfmittel Streik

Einen interessanten Artikel veröffentlichte vor kurzem die Alfred Klahr Gesellschaft: Der Historiker Hans Hautmann schreibt zur Geschichte, Theorie und Praxis des Streiks. Übersichtlich erläutert er verschiedene Streiktheorien von Marx ,über den Anarchosyndikalismus bis zur Massenstreikdebatte und beschreibt Streikarten und –formen. Im letzten Abschnitt wird klargestellt, warum gestreikt wird bzw. werden sollte um weshalb das Kampfmittel Streik gerade in heutigen Zeiten immer notwendiger wird.

Praktisch für jene, die sich näher mit dem Thema beschäftigen wollen, sind auch auf die Buchhinweise am Ende des Artikels!

Link zum Text (pdf): www.klahrgesellschaft.at

Arbeitszeugnisse entschlüsseln, Dienstzeugnisse richtig lesen

Hier finden Sie alles Wichtige zusammengefasst, sodass Sie den eigentlichen Inhalt von Ihrem Dienstzeugnis selbst lesen können. Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber ein Dienstzeugnis erhalten, dürfen darin keine negativen Formulierungen stehen. Aus diesem Grund hat sich eine Art Geheimcode entwickelt, der “zwischen den Zeilen steht” und den alle Personalverantwortlichen entschlüsseln können. Was gut klingt, muss jedenfalls nicht unbedingt etwas Gutes heißen. Sie können mit den folgenden Formulierungen auch selbst Ihr Dienstzeugnis leicht entschlüsseln:

Die richtige Reihenfolge der Inhalte entscheidet auch mit
Gut ist es, wenn die wichtigen Aufgaben zuerst genannt werden. Werden zuerst unwichtige Dinge genannt, so wertet das die Tätigkeit insgesamt ab. Das heißt, es sollte zuerst über Ihre Arbeit und Ihre Erfolge zu lesen sein, nicht z.B. über Ihr Verhältnis zu den Kollegen oder über Ihre Umgangsformen mit Kunden.

Wie wird Ihr Engagement gesehen:
Optimal sind Formulierungen wie “stets”, “besonders” oder “außerordentlich” in Verbindung mit “leistungsbereit”, “einsatzbereit”, “motiviert”, “Fleiß” etc. Schlecht sind Formulierungen, welche die Erfolge reIativieren, wie z.B. “war an der Erreichung der gesetzten Ziele interessiert”.

Die Aufgabenbeschreibung beschreibt die Tätigkeiten:
Hier ist nachzulesen, was der Arbeitnehmer zu tun hatte. Gut sind aktive Formulierungen, wie z.B. “optimierte”, “verbesserte”, “setzte … um”, “realisierte” usw.
Weniger gut sind Formulierungen wie “wurde eingesetzt”, “hatte zu erledigen”, “zu seinen Pflichten gehörte” o.ä. Diese passiven Formulierungen lassen anklingen, dass es vielleicht an Eigeninitiative mangelte.
Vernichtend sind Formulierungen wie “er versuchte…”, “er bemühte sich…” oder “er begann…”.

Generell:
Formulierungen wie “entsprachen den Anforderungen” oder “war im Allgemeinen zufriedenstellend” sagen eher das Gegenteil aus, nämlich dass die Leistungen unter dem Durchschnitt waren. “Stets zu unserer vollsten Zufriedenheit” ist sehr gut, “zu unserer vollen Zufriedenheit” ist noch OK, aber “hat den Anforderungen weitgehend entsprochen” ist sehr schlecht.